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		<title><![CDATA[Facing the Storm - Plot: Drachenjagd in Farynn]]></title>
		<link>https://facingthestorm.de/</link>
		<description><![CDATA[Facing the Storm - https://facingthestorm.de]]></description>
		<pubDate>Wed, 05 Aug 2026 21:25:05 +0000</pubDate>
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		<item>
			<title><![CDATA[Only a Monster can kill a Monster]]></title>
			<link>https://facingthestorm.de/showthread.php?tid=828</link>
			<pubDate>Sun, 18 Jan 2026 09:55:13 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://facingthestorm.de/member.php?action=profile&uid=21">Ivar Lorenson</a>]]></dc:creator>
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			<description><![CDATA[<div class="posttemplate1">
<div class="posttemplate1header" style="background: url(https://i.pinimg.com/736x/8d/fa/8b/8dfa8bbf7f4859cd15acc347c62cb0d9.jpg); background-size:100%;background-position:50% 50%;color:white;">  How do you intend to survive?<br />
<div style="font-size:14px;font-family:'Cinzel';">Given that you are neither.</div>
</div>
Aufgeweichte Erde und Matsch knirschten unter den Stiefeln und hatte erstaunlich viel mit den Kuhfladen gemein, durch die Ivar vor nicht allzu langer Zeit noch gestapft war. Im Grunde war jedes Land doch gleich. Da machten die Menschen so einen Stress um die Grenzen und unterschiedlichen Kulturen, aber wenn man die Erde fragte, gab es darauf nur eine Antwort. Sie alle hatten einen Boden, auf dem sie liefen. Pflanzen und Tiere, die ihr Leben ermöglichten. Wasser in der Erde, über ihren Köpfen und in manchen Früchten, die gepflückt werden wollten. Überall, wo Menschen nicht ihre Nase reinsteckten, hatte die Natur so etwas Banales, so etwas Einfaches an sich, dass der Söldner sich in ihr oft wohler fühlte. Töten oder getötet werden, einfache Gesetze des Überlebens ohne die komplizierte Schicht aus menschlicher Kommunikation, den Spinnereien und der ungerechten Verteilung von Macht in den Händen der Falschen. Weil sie nämlich noch nie von der Natur auf die Probe gestellt wurden. Weil sie die Banalität des Lebens umgingen, indem sie von widerlichen Geburtsrechten und unverdienten Titeln Gebrauch machten, um nie einen Fuß in die Wildnis setzen zu müssen. <br />
Und wenn ihre Gruppe den Drachen fand und <i>tatsächlich</i> erlegte, dann würden es eben jene Sesselpupser sein, die ihnen einen Sack Gold in die Arme drücken, ihnen auf die Schulter klopfen und sich schließlich von ihnen abwenden würden, um den Ruhm einzukassieren. Denn Gold regierte die Welt und sie regierten das Gold. Was war ihr System doch nur für ein lächerlicher, von Drecksschweinen ausgedachter Witz.<br />
<br />
Na ja, aber dafür müsste ihre Gruppe den <i>’Drachen’</i>, wenn es denn tatsächlich einer war, erstmal finden. Geschweige denn davon, ihn zu erledigen; so, wie Ivar das Mädchen musterte, das vor ihm über die aufgeweichte Erde stapfte, war er zusehends überzeugt davon, dass er sich einer Gruppe von Selbstmördern angeschlossen hatte. Im besten Sinne wohl noch Märtyrer, denn <i>was</i>, bei Heofaders Eiern, <i>Was bewegte eine Frau und ein Mädchen nach einem Monster zu suchen, das Jungfrauen gerne zum Mittag verspeiste?</i> Maria, oder wie sie hieß, konnte ja nichtmal ordentlich ein Messer halten. Wenn er sie jetzt schubste - und für einen kurzen Moment spielte er mit dem Gedanken -, würde ihr hübsches Gesicht im Schlamm baden. Vielleicht würde sie sich ihre Nase brechen, dann könnte sie wenigstens zurück zu ihrer Mama und stolz ihre Kampfesverletzung zeigen, ohne ernsthaft in Schwierigkeiten gewesen zu sein. Ivar war jedenfalls nicht sonderlich begeistert davon, zwei tote Gewichte mit sich mitzuziehen, auch wenn sie hübsch anzusehen waren.<br />
Dass sie beide die Aufgabe übernommen hatten, in dem letzten Licht des Tages, das diffus durch die dicke Wolkendecke brach, ihr Abendessen zu jagen, tat erstmal nichts zur Sache. Sie wären sehr viel schneller dabei, wenn Ivar dem Mädchen ein paar Tipps geben würde, wie zum Beispiel nach kleinen gebrochenen Ästen Ausschau zu halten, die Wildleben verrieten, oder nach verlassenen Vogelnestern in den Bäumen. Tat er aber nicht. Er machte nicht einmal Anstalten, seinen eigenen Bogen von der Schulter zu ziehen, sondern beobachtete lieber, wie das rote Haar vor ihm hin und her wippte, während Mariam flink über das Laub sprang. <div class="heimatloscolor">“Was machst du eigentlich hier?”</div>, fragte er schließlich einfach so, prompt, frei heraus mit dieser typischen Unernsthaftigkeit in der Stimme, die er nie wirklich ablegte. Nicht, wenn die ganze Welt im Scheißegal war. <div class="heimatloscolor">“Du wirst dir ja kaum vorgenommen haben, einen Drachen zu töten.”</div>
</div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="posttemplate1">
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<div style="font-size:14px;font-family:'Cinzel';">Given that you are neither.</div>
</div>
Aufgeweichte Erde und Matsch knirschten unter den Stiefeln und hatte erstaunlich viel mit den Kuhfladen gemein, durch die Ivar vor nicht allzu langer Zeit noch gestapft war. Im Grunde war jedes Land doch gleich. Da machten die Menschen so einen Stress um die Grenzen und unterschiedlichen Kulturen, aber wenn man die Erde fragte, gab es darauf nur eine Antwort. Sie alle hatten einen Boden, auf dem sie liefen. Pflanzen und Tiere, die ihr Leben ermöglichten. Wasser in der Erde, über ihren Köpfen und in manchen Früchten, die gepflückt werden wollten. Überall, wo Menschen nicht ihre Nase reinsteckten, hatte die Natur so etwas Banales, so etwas Einfaches an sich, dass der Söldner sich in ihr oft wohler fühlte. Töten oder getötet werden, einfache Gesetze des Überlebens ohne die komplizierte Schicht aus menschlicher Kommunikation, den Spinnereien und der ungerechten Verteilung von Macht in den Händen der Falschen. Weil sie nämlich noch nie von der Natur auf die Probe gestellt wurden. Weil sie die Banalität des Lebens umgingen, indem sie von widerlichen Geburtsrechten und unverdienten Titeln Gebrauch machten, um nie einen Fuß in die Wildnis setzen zu müssen. <br />
Und wenn ihre Gruppe den Drachen fand und <i>tatsächlich</i> erlegte, dann würden es eben jene Sesselpupser sein, die ihnen einen Sack Gold in die Arme drücken, ihnen auf die Schulter klopfen und sich schließlich von ihnen abwenden würden, um den Ruhm einzukassieren. Denn Gold regierte die Welt und sie regierten das Gold. Was war ihr System doch nur für ein lächerlicher, von Drecksschweinen ausgedachter Witz.<br />
<br />
Na ja, aber dafür müsste ihre Gruppe den <i>’Drachen’</i>, wenn es denn tatsächlich einer war, erstmal finden. Geschweige denn davon, ihn zu erledigen; so, wie Ivar das Mädchen musterte, das vor ihm über die aufgeweichte Erde stapfte, war er zusehends überzeugt davon, dass er sich einer Gruppe von Selbstmördern angeschlossen hatte. Im besten Sinne wohl noch Märtyrer, denn <i>was</i>, bei Heofaders Eiern, <i>Was bewegte eine Frau und ein Mädchen nach einem Monster zu suchen, das Jungfrauen gerne zum Mittag verspeiste?</i> Maria, oder wie sie hieß, konnte ja nichtmal ordentlich ein Messer halten. Wenn er sie jetzt schubste - und für einen kurzen Moment spielte er mit dem Gedanken -, würde ihr hübsches Gesicht im Schlamm baden. Vielleicht würde sie sich ihre Nase brechen, dann könnte sie wenigstens zurück zu ihrer Mama und stolz ihre Kampfesverletzung zeigen, ohne ernsthaft in Schwierigkeiten gewesen zu sein. Ivar war jedenfalls nicht sonderlich begeistert davon, zwei tote Gewichte mit sich mitzuziehen, auch wenn sie hübsch anzusehen waren.<br />
Dass sie beide die Aufgabe übernommen hatten, in dem letzten Licht des Tages, das diffus durch die dicke Wolkendecke brach, ihr Abendessen zu jagen, tat erstmal nichts zur Sache. Sie wären sehr viel schneller dabei, wenn Ivar dem Mädchen ein paar Tipps geben würde, wie zum Beispiel nach kleinen gebrochenen Ästen Ausschau zu halten, die Wildleben verrieten, oder nach verlassenen Vogelnestern in den Bäumen. Tat er aber nicht. Er machte nicht einmal Anstalten, seinen eigenen Bogen von der Schulter zu ziehen, sondern beobachtete lieber, wie das rote Haar vor ihm hin und her wippte, während Mariam flink über das Laub sprang. <div class="heimatloscolor">“Was machst du eigentlich hier?”</div>, fragte er schließlich einfach so, prompt, frei heraus mit dieser typischen Unernsthaftigkeit in der Stimme, die er nie wirklich ablegte. Nicht, wenn die ganze Welt im Scheißegal war. <div class="heimatloscolor">“Du wirst dir ja kaum vorgenommen haben, einen Drachen zu töten.”</div>
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		<item>
			<title><![CDATA[Das erste Aufeinandertreffen]]></title>
			<link>https://facingthestorm.de/showthread.php?tid=696</link>
			<pubDate>Tue, 11 Mar 2025 14:26:34 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://facingthestorm.de/member.php?action=profile&uid=144">Freyja Winters</a>]]></dc:creator>
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			<description><![CDATA[Völlig zerknittert steckte sie das Stückchen Pergament wieder in die ledernde Umhängetasche, die sie sich schnell über die Schulter geworfen hatte, als sie sah, dass sich eine kleine Menschentraube auf dem Marktplatz versammelt hatte. Mit zerzausten Haaren, die ihr in allen Richtungen von dem Kopf abstehen mussten, bahnte sie sich einen Weg durch die Menschenmenge. Die meisten waren wohl gekommen, um reden zu können. Für Informationen, die sie hinter der Hand verteilen konnten. Für den Kicke etwas zu wissen, was andere vielleicht noch nicht wussten. Der Kleidung nach zu urteilen waren die wenigsten Menschen auf dem Marktplatz dort, um sich ihrem kühnen Abenteuer anzuschließen, doch das schmälerte nicht den Willen der jungen Winter. Ganz im Gegenteil. Sie fühlte sie, als wäre sie etwas ganz Besonderes. Es war der Beginn eines neuen Abenteuers. Eines vielleicht sogar völlig neuen Lebensabschnittes und wer weiß: vielleicht würde sie am Ende ja als eine sehr reiche Frau nach Hause kommen. Immerhin versprach der König jede Menge Gold für die Gruppe, die den Kopf des angsteinflößenden Drachen brachte. Ha, ein Kinderspiel! Freyja konnte zwar keine einzige Waffen führen, aber Angst hatte sie trotzdem keine. Sie wusste, dass sie genau am richtigen Ort war. Es war das Schicksal, dass ihr einen Wink mit dem Zaunpfahl gegeben hatte. Es musste so sein. Denn für alles andere hatte sie leider keinen Plan B. Es gab nur Plan A, daher musste dieser Plan funktionieren! <br />
<br />
Mit einem vielleicht etwas zu großen Selbstbewusstsein angesichts der Tatsache, dass sie selbst relativ wenig beizutragen hatte, schlängelte sie sich an den gaffenden Bürgern Farynns vorbei. In der Mitte des Marktplatzes, direkt am großen Brunnen, der eine ungewöhnlich auffällige Ähnlichkeit mit dem König Greymark hatte, standen ein paar wenige Menschen zusammen, die so aussahen, als könnten sie sich den tapferen Abenteurern anschließen. Als Freyja genau hinsah, konnte sie sogar das unverwechselbar rote Haar der Heilerin erkennen, die ihr vor wenigen Wochen geholfen hatte, als sie sich den Fuß vertreten hatte. "<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Ich wusste gar nicht, dass Ihr euch dabei sein würdest. Was für eine freudige Überraschung</span>", murmelte sie, während sie neben die Wanderheilerin trat. Sie ließ ihren Blick durch die Runde schweifen und erkannte noch ein paar wenige weitere Frauen und deutlich mehr Männer. Einer anderen jungen Frau warf sie einen freundlichen Blick und ein eher peinliches Winken zu, weil sie gerade in ihre Richtung gesehen hatte. "<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Hi, ich bin Freyja</span>", stellte sie sich bei der anderen Frau vor, in der Hoffnung, dass ihr unangenehmer Winker nicht weiter beachtet werden würde.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Völlig zerknittert steckte sie das Stückchen Pergament wieder in die ledernde Umhängetasche, die sie sich schnell über die Schulter geworfen hatte, als sie sah, dass sich eine kleine Menschentraube auf dem Marktplatz versammelt hatte. Mit zerzausten Haaren, die ihr in allen Richtungen von dem Kopf abstehen mussten, bahnte sie sich einen Weg durch die Menschenmenge. Die meisten waren wohl gekommen, um reden zu können. Für Informationen, die sie hinter der Hand verteilen konnten. Für den Kicke etwas zu wissen, was andere vielleicht noch nicht wussten. Der Kleidung nach zu urteilen waren die wenigsten Menschen auf dem Marktplatz dort, um sich ihrem kühnen Abenteuer anzuschließen, doch das schmälerte nicht den Willen der jungen Winter. Ganz im Gegenteil. Sie fühlte sie, als wäre sie etwas ganz Besonderes. Es war der Beginn eines neuen Abenteuers. Eines vielleicht sogar völlig neuen Lebensabschnittes und wer weiß: vielleicht würde sie am Ende ja als eine sehr reiche Frau nach Hause kommen. Immerhin versprach der König jede Menge Gold für die Gruppe, die den Kopf des angsteinflößenden Drachen brachte. Ha, ein Kinderspiel! Freyja konnte zwar keine einzige Waffen führen, aber Angst hatte sie trotzdem keine. Sie wusste, dass sie genau am richtigen Ort war. Es war das Schicksal, dass ihr einen Wink mit dem Zaunpfahl gegeben hatte. Es musste so sein. Denn für alles andere hatte sie leider keinen Plan B. Es gab nur Plan A, daher musste dieser Plan funktionieren! <br />
<br />
Mit einem vielleicht etwas zu großen Selbstbewusstsein angesichts der Tatsache, dass sie selbst relativ wenig beizutragen hatte, schlängelte sie sich an den gaffenden Bürgern Farynns vorbei. In der Mitte des Marktplatzes, direkt am großen Brunnen, der eine ungewöhnlich auffällige Ähnlichkeit mit dem König Greymark hatte, standen ein paar wenige Menschen zusammen, die so aussahen, als könnten sie sich den tapferen Abenteurern anschließen. Als Freyja genau hinsah, konnte sie sogar das unverwechselbar rote Haar der Heilerin erkennen, die ihr vor wenigen Wochen geholfen hatte, als sie sich den Fuß vertreten hatte. "<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Ich wusste gar nicht, dass Ihr euch dabei sein würdest. Was für eine freudige Überraschung</span>", murmelte sie, während sie neben die Wanderheilerin trat. Sie ließ ihren Blick durch die Runde schweifen und erkannte noch ein paar wenige weitere Frauen und deutlich mehr Männer. Einer anderen jungen Frau warf sie einen freundlichen Blick und ein eher peinliches Winken zu, weil sie gerade in ihre Richtung gesehen hatte. "<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Hi, ich bin Freyja</span>", stellte sie sich bei der anderen Frau vor, in der Hoffnung, dass ihr unangenehmer Winker nicht weiter beachtet werden würde.]]></content:encoded>
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