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Der Kontinent der Elfen
Der neue Kontinent
Der neue Kontinent liegt weit jenseits der bekannten Handelsrouten und war über Jahrhunderte hinweg nur wenigen Völkern überhaupt bekannt. Selbst unter Seefahrern galt das Gebiet lange als Legende - ein Land hinter Nebeln und unberechenbaren Strömungen, das nur in Legenden und Geschichten existiert. Die Elfen nennen diesen Kontinent ihre neue Heimat - Tír Nua in ihrer Sprache, was so viel bedeutet wie Neues Land.
Die genaue Größe des Kontinents ist nur schwer zu bestimmen, da weite Teile des Landes noch kaum erforscht sind. Sicher ist jedoch, dass er sich über mehrere Klimazonen erstreckt und sowohl ausgedehnte Wälder als auch Gebirge, Küstenregionen und fruchtbare Ebenen umfasst. Die elfischen Siedlungen konzentrieren sich bislang vor allem auf einige wenige Regionen des Kontinents. Dort entstanden Städte und befestigte Orte, die sowohl als kulturelle Zentren als auch als Ausgangspunkte für weitere Erkundungen dienen. Von diesen Orten aus breiten sich die Elfen langsam in das umliegende Land aus und erschließen nach und nach neue Gebiete.
Viele Teile des Kontinents sind jedoch weiterhin unbewohnt und gelten als wild und unberechenbar. Alte Ruinen, vergessene Wege und bislang unerforschte Landschaften deuten darauf hin, dass dieses Land bereits lange vor der Ankunft der Elfen Geschichte erlebt hat.
Landschaft und Natur
Der Kontinent zeichnet sich durch eine außergewöhnlich vielfältige Landschaft aus. Dichte Wälder prägen große Teile des Landes und wirken stellenweise beinahe urzeitlich. Manche dieser Wälder sind so alt, dass ihre Bäume seit Jahrhunderten unberührt wachsen konnten. Ihr Blätterdach ist dich genug, dass selbst am helllichten Tag nur gedämpftes Licht den Waldboden erreicht.
Zwischen diesen Wäldern liegen weite Ebenen und sanfte Hügel, die sich besonders gut für Siedlungen und Landwirtschaft eignen. In anderen Regionen hingegen erheben sich zerklüftete Gebirgszüge, deren Gipfel selbst im Sommer von Schnee bedeckt sein können.
Die Küsten des Kontinents sind abwechslungsreich. Steile Klippen wechseln sich mit langen Stränden und natürlichen Buchten ab, die sich hervorragend als Häfen eignen und von den Elfen bereits erschlossen wurden. Zahlreiche Flüsse durchziehen das Land und verbinden das Hinterland mit der Küstenregion.
Die Natur wirkt vielerorts ungezähmt. Pflanzen wachsen üppig, Tiere gibt es zahlreich und manche Regionen scheinen von einer besonderen, beinahe greifbaren Magie durchzogen zu sein.

Warum der Kontinent so lange unentdeckt blieb
Zum einen ist der Zugang über das Meer schwierig. Dichte Nebelbänke, wechselhafte Strömungen und unberechenbare Stürme machen die Überfahrt gefährlich. Viele Schiffe, die versuchten, die Region zu erreichen, kehrten nicht zurück. Zum anderen ist das Land selbst von natürlichen Barrieren geschützt. Aus dem Meer ragen spitze Felsen, das Gebiet ist zerklüftet und gilt als unpassierbar.
Einige Gelehrte versuchten sicherlich bereits herauszufinden, was den Nebel auslöst. Doch auch ihre Schiffe verschwanden und wurden nie mehr gesehen. Schafften sie es durch das zerklüftete Gebiet und rissen nicht die Kreuzströmungen sie mit, so erreichten sie vielleicht das Ufer und wurden dort entsprechend empfangen.
Der Nebel ist tatsächlich magischen Ursprungs und wurde vor Jahrhunderten von Elfenmagiern erzeugt, die ihre Heimat vor den Menschen verbergen wollten.

Bevölkerungsgröße
Die Elfen stellen insgesamt ein vergleichsweise kleines Volk dar. Ihre geringe Geburtenrate und ihre lange Lebensspanne führen dazu, dass ihre Bevölkerung nur langsam wächst und über lange Zeiträume hinweg weitgehend stabil bleibt.
Der Großteil der elfischen Bevölkerung lebt auf Tír Nua, wo sich ihre Städte und Siedlungen entwickelt haben. Dazwischen liegen weite, zumeist unerschlossene Gebiete, die entweder bewusst oder unbewusst unberührt geblieben sind.
Die Gesellschaft der Elfen ist monarchisch organisiert und zentral strukturiert, was eine vergleichsweise gleichmäßige Verteilung der Bevölkerung innerhalb der Siedlungsgebiete begünstigt.
Im Hinblick auf Arcandas ist derzeit davon auszugehen, dass zunächst nur ein Teil der Bevölkerung zurückkehren wird, während der größere Teil weiterhin auf Tír Nua verbleibt.