Frühe Geschichte
Die Elfen gehören zu den ältesten bekannten Völkern der Welt. Ihre Geschichte reicht weit zurück in eine Zeit, aus der für andere Völker nur noch Fragmente erhalten blieben. Im Gegensatz zu den Menschen verfügen die Elfen über eine nahezu durchgängige und bewusst geführte Dokumentation ihrer eigenen Vergangenheit. Ereignisse wurden systematisch dokumentiert und für die nachfolgenden Generationen festgehalten - in Chroniken, Liedern und magisch konservierten Aufzeichnungen. Für die Elfen bedeuten diese Aufzeichnung einen lebendigen Bestandteil ihrer Gegenwart und Existenz.
Die menschliche Sicht auf diese Zeit unterscheidet sich jedoch deutlich. Dort existieren die Ereignisse jener Epoche meist nur noch in Form von Legenden, widersprüchlichen Überlieferungen und fragmentarischen Aufzeichnungen, deren Wahrheitsgehalt kaum prüfbar ist.
Von besonderer Bedeutung für die Entwicklung der Elfen war ihre Verbindung zu den Drachen. Diese lehrten die Elfen, die Magie der Welt nicht als etwas Fremdes zu begreifen, sondern als Teil ihrer Umgebung. Die Elfen lernen, vorhandene Energie zu lenken, statt sie zu erzwingen - eine Fähigkeit, die bis heute das Fundament ihrer magischen Fähigkeiten bildet. Zudem macht diese Eigenschaft Elfen einzigartig. Denn die Magie auf dem Planeten kann nur von Wesen genutzt werden, die selbst über eine entsprechende Verbindung zum Planeten verfügen. Für die Elfen ist Magie daher so selbstverständlich wie für Menschen die Nutzung ihrer Standardwerkzeuge.
Über lange Zeit hinweg existierte ein Gleichgewicht zwischen den Drachen, den Elfen und den übrigen Völkern der Welt. Dieses Gleichgewicht zerbrach vor etwa tausend Jahren.
Die menschliche Sicht auf diese Zeit unterscheidet sich jedoch deutlich. Dort existieren die Ereignisse jener Epoche meist nur noch in Form von Legenden, widersprüchlichen Überlieferungen und fragmentarischen Aufzeichnungen, deren Wahrheitsgehalt kaum prüfbar ist.
Von besonderer Bedeutung für die Entwicklung der Elfen war ihre Verbindung zu den Drachen. Diese lehrten die Elfen, die Magie der Welt nicht als etwas Fremdes zu begreifen, sondern als Teil ihrer Umgebung. Die Elfen lernen, vorhandene Energie zu lenken, statt sie zu erzwingen - eine Fähigkeit, die bis heute das Fundament ihrer magischen Fähigkeiten bildet. Zudem macht diese Eigenschaft Elfen einzigartig. Denn die Magie auf dem Planeten kann nur von Wesen genutzt werden, die selbst über eine entsprechende Verbindung zum Planeten verfügen. Für die Elfen ist Magie daher so selbstverständlich wie für Menschen die Nutzung ihrer Standardwerkzeuge.
Über lange Zeit hinweg existierte ein Gleichgewicht zwischen den Drachen, den Elfen und den übrigen Völkern der Welt. Dieses Gleichgewicht zerbrach vor etwa tausend Jahren.
Der Bruch mit Arcandas
Vor rund einem Jahrtausend töteten die Castellanos den vermeintlich letzten Drachen des Kontinents. Was als Machtdemonstration oder als Versuch begann, eine scheinbare Bedrohung endgültig zu beseitigen, hatte weitreichende Folgen für Arcandas. Mit dem Tod des Drachen wurde nicht nur uraltes Wissen ausgelöscht, sondern auch ein empfindliches Gleichgewicht gestört, das über Jahrhunderte hinweg Bestand gehabt hatte.
Für die Elfen war dieses Ereignis ein Wendepunkt.
Hatten sie zuvor noch Hand in Hand mit den Menschen gelebt und ihre Magie und ihr Wissen zur Verfügung gestellt, brachen sie von jetzt auf gleich alle Verbindungen ab. Die Elfen entschieden, aufgrund der überschrittenen Grenze durch den Menschenkönig und seine Familie Arcandas zu verlassen.
Mit ihrem Fortgang nahmen sie ihr gesamtes Wissen über Magie mit sich. Zurück blieben nur wenige Fragmente. Unvollständige Aufzeichnungen, mittlerweile verwitterte Ruinen und Geschichten über eine Zeit der Vielfalt und des Wohlstandes.
Für die Elfen war dieses Ereignis ein Wendepunkt.
Hatten sie zuvor noch Hand in Hand mit den Menschen gelebt und ihre Magie und ihr Wissen zur Verfügung gestellt, brachen sie von jetzt auf gleich alle Verbindungen ab. Die Elfen entschieden, aufgrund der überschrittenen Grenze durch den Menschenkönig und seine Familie Arcandas zu verlassen.
Mit ihrem Fortgang nahmen sie ihr gesamtes Wissen über Magie mit sich. Zurück blieben nur wenige Fragmente. Unvollständige Aufzeichnungen, mittlerweile verwitterte Ruinen und Geschichten über eine Zeit der Vielfalt und des Wohlstandes.
Die Prophezeiung
Noch bevor die Elfen Arcandas endgültig verließen, wurde unter den Arkanisten eine Prophezeiung ausgesprochen. Sie ist bis heute Teil der elfischen Überlieferung:
Wenn das letzte Feuer zu Asche wird,
wird sein Herz im Verborgenen schlagen.
Aus Stille geboren, von keinem Blick bewacht,
wird das Ei den Atem der Welt in sich tragen.
Wenn die Schale sich regt und das Lied neu erklingt,
werden die Tore erwachen.
Und jene die gingen, werden zurückkehren,
geführt von dem Ruf, den nur sie hören.
Über lange Zeit galt diese Prophezeiung als überliefertes Relikt ohne konkreten Bezug zur Gegenwart. Arkanisten versuchten über Generationen hinweg, ihren Zeitpunkt zu bestimmen, jedoch ohne eindeutiges Ergebnis. Vor einigen Wochen änderte sich das.
Einige Elfen nahmen unabhängig voneinander eine ungewöhnliche Störung wahr, die sich am ehesten als rhythmisches Pulsieren beschreiben lässt. Dieses wurde nicht akustisch im eigentlichen Sinne gehört, sondern als körperliches Empfinden, vergleichbar mit einem Herzschlag. Im weiteren Verlauf verstärkte sich dieses Phänomen und trat zunehmend deutlicher auf. Besonders ausgeprägt war es bei Elfen, die den alten Blutlinien angehörten.
Innerhalb der elfischen Gemeinschaft wird dieses Ereignis inzwischen mit der in der Prophezeiung beschriebenen Entwicklung in Verbindung gebracht.
In Verbindung steht dieses Phänomen mit dem Umstand, dass der letzte weibliche Drache ein Ei gelegt hat. Damit hat sie die Prophezeiung aktiviert und die Elfen werden, gerufen vom Herzschlag des jüngsten Mitgliedes einer aussterbenden Spezies, zurückkehren, um das Leben des Ungeborenen zu schützen.
Menschen selbst sind nicht in der Lage dazu, den Ruf des Drachenkindes zu hören.
wird sein Herz im Verborgenen schlagen.
Aus Stille geboren, von keinem Blick bewacht,
wird das Ei den Atem der Welt in sich tragen.
Wenn die Schale sich regt und das Lied neu erklingt,
werden die Tore erwachen.
Und jene die gingen, werden zurückkehren,
geführt von dem Ruf, den nur sie hören.
Über lange Zeit galt diese Prophezeiung als überliefertes Relikt ohne konkreten Bezug zur Gegenwart. Arkanisten versuchten über Generationen hinweg, ihren Zeitpunkt zu bestimmen, jedoch ohne eindeutiges Ergebnis. Vor einigen Wochen änderte sich das.
Einige Elfen nahmen unabhängig voneinander eine ungewöhnliche Störung wahr, die sich am ehesten als rhythmisches Pulsieren beschreiben lässt. Dieses wurde nicht akustisch im eigentlichen Sinne gehört, sondern als körperliches Empfinden, vergleichbar mit einem Herzschlag. Im weiteren Verlauf verstärkte sich dieses Phänomen und trat zunehmend deutlicher auf. Besonders ausgeprägt war es bei Elfen, die den alten Blutlinien angehörten.
Innerhalb der elfischen Gemeinschaft wird dieses Ereignis inzwischen mit der in der Prophezeiung beschriebenen Entwicklung in Verbindung gebracht.
In Verbindung steht dieses Phänomen mit dem Umstand, dass der letzte weibliche Drache ein Ei gelegt hat. Damit hat sie die Prophezeiung aktiviert und die Elfen werden, gerufen vom Herzschlag des jüngsten Mitgliedes einer aussterbenden Spezies, zurückkehren, um das Leben des Ungeborenen zu schützen.
Menschen selbst sind nicht in der Lage dazu, den Ruf des Drachenkindes zu hören.
