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| Eanruig Fraser |
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Herr von Kenmara |
| Wohnort |
Kenmara |
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Verheiratet |
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Emma |
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24-08-2025, 18:16 - Wörter:
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 25-08-2025, 01:33 von Naila Castellanos.)
Töchter. Manchmal waren sie schlimmer als jeder Kampf, vielleicht sogar schlimmer als jeder Krieg, und vor allem, wenn man sich einer gegenübersah, deren inneres Feuer so heiß brannte, dass selbst nur ein Blick darauf zu Verbrennungen führen konnte. Und trotz alledem konnte er es nicht weiter aufschieben, dieses Gespräch mit ihr, um das Feuer zu einer Glut herunterbrennen zu lassen oder sich daran zu verbrennen … nicht, wenn in kaum mehr als einem Tag Hochzeit gefeiert werden sollte und sie dort zusammenstehen mussten als Familie. Einer Familie, zu der auch Moira gehörte, seine Wilde, seine Ungezähmte, die in ihm, wann immer er sie ansah, einen Schmerz entstehen ließ, der mit nichts zu vergleichen war, was er jemals erlebt hatte. Einen Schmerz, der seit acht Jahren zu einer stetigen Konstante geworden war. Eine Konstante, die vielleicht nie vergehen würde, weil das Loch, aus dem sie entstanden war, niemals mehr gefüllt werden konnte, ganz gleich, wie viel Garn und Flicken er dafür auch verwenden würde, weil diejenige, die es geschlagen hatte, fort war. Für immer. Ein Gedanke an Áinfean schmerzte noch immer und so schmerzte auch der Anblick von Moira stets auf eine ganz besondere Weise, weil er sie in ihr wiedersah. Tag ein, Tag aus erkannte er seine verstorbene Frau in ihr und all das machte es manchmal nicht einfach, nein, wahrlich nicht. Vor allem zum Anfang hatte er kaum den Blick auf sie richten können, ohne erneut von den Wellen der Trauer ergriffen zu werden, von dem Sog, der drohte, ihn hinabzuziehen dorthin, wo es kalt und still war und nur das Nichts wartete. Es war besser geworden, mit der Zeit, und sicherlich hatte auch Maebh ihren Teil dazu beigetragen. Die Frau, die er doch nicht gewollt, aber nun an seiner Seite hatte und die mehr war, als er jemals geglaubt hatte, und die ihn anders, aber umso viel tiefer berührte, als Áinfean es jemals getan hatte.
Doch trotz alledem würde er mit Moira sprechen müssen, mit seiner brennenden, seiner ungestümen Moira, die ihn vielleicht noch früher zur Mutter bringen würde, als er es sollte, vor allem dann, wenn es darum gehen würde, ihr einen Ehemann zu suchen, und ja … vielleicht wäre es dafür gut, wäre Áinfean noch da, um die Wogen zu glätten und ihm beizustehen bei diesem Kampf, diesem Krieg, der wahrlich ausbrechen würde, aber dies … dies war nicht mehr möglich und in diesem Augenblick nicht der Grund, warum er sich auf den Weg zu der jungen Frau gemacht hatte. Sondern um mit ihr das Gespräch zu suchen und in der Hoffnung, die Wogen zu glätten für den morgigen Tag, für die Hochzeit, die die Feste bereits summen ließ wie einen hungrigen Schwarm Bienen und die eigentlich ein Freudentag werden sollte und in Eanruigs Bauch doch ein unruhiges Gefühl entstehen ließ, das unweigerlich von Sorge herrührte und dem bitteren Geschmack der Schuld.
Die Tür war verschlossen, so wie auch am Abend zuvor, als er nur einen kurzen Blick dorthin geworfen hatte, wo Moira ihr Zimmer hatte, und doch den Kopf zu voll gehabt hatte, um sich noch mit dem tobenden Sturm zu beschäftigen, der in seiner Tochter tobte. Einen Moment hielt er inne, die Hände locker hinter dem Rücken verschränkt, bevor er die Hand hob und gegen das dunkle Holz klopfte. Einmal. Zweimal und erneut innehielt, auf die Antwort wartend, die von innen dringen würde oder auch … nicht. Je nachdem, wie sehr das Mädchen brannte und wie scharf der Wind wehen würde, der, hätte er nicht schon als junger Mann das Haar verloren, sicherlich für mehr als ein graues Haar verantwortlich gewesen wäre oder gar für sein vollständig kahles Haupt.
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| Unregistered |
| Moira Fraser |
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04-09-2025, 20:43 - Wörter:
In dieser Nacht hatte Moira keinen Schlaf gefunden. Sie hatte unter den wärmenden Daunen gelegen, den Blick an den samtenen Himmel ihres Bettes geheftet, während draußen der Wind gegen die Mauern ankämpfte. Nicht der nahezu immerwährende Sturm hatte sie wachgehalten, oder das unruhige Meer, das tief unter den Klippen gegen den Stein donnerte, sondern der gedämpfte Lärm aus der Halle. Das Festmahl. Das Mahl, zu dem man sie nicht zugelassen hatte, als wäre sie ein Kind, das man aus dem Raum schickt, wenn die Männer beraten. Maebh hatte entschieden, dass es besser so sei, und ihr Vater hatte nichts dagegen gesagt. Im Gegenteil, er hatte es für gut befunden.
Noch jetzt, Stunden später, brannte es in ihr. Nicht wie loderndes Feuer, das rasch alles um sich herum verzehrt, sondern wie eine Glut, die unaufhörlich schwelt. Ein einziges Wort ihres Vaters hätte genügt, um sie die Seite ihres Bruders zu lassen. Stattdessen hatte sie in der Stille gesessen, während unten ein neuer Bund geknüpft wurde.
Ihre Zofe hatte am Morgen berichtet, was das Gesinde tuschelte. Sie hatte es zunächst nicht erzählen wollen, doch Moira kannte Sive zu gut, um das Zögern nicht zu deuten. Schließlich waren ihr die Worte nur so über die nervös bebenden Lippen gepurzelt: dass Cathals Zukünftige sich aufgeführt habe wie eine Halbwilde. Dass sie die höfliche Konversation verweigert habe, die man bei einem ersten Kennenlernen in höheren Kreisen nun einmal führte, und dabei süßlich gelächelt habe, doch mit einer Schärfe darunter, die sich nicht geziemte. Sive hatte verlegen gelacht, leise, beinahe entschuldigend. Für Moira aber war es kein Lachen wert gewesen. Wenn das die intime Runde gewesen war, die ihre Stiefmutter für angemessener hielt, dann hätte sie sehen wollen, wie die unruhige Option aussehen sollte.
Die Gedanken daran schnürten ihr die Brust zusammen. Sorge um Cathal, der sie bisher noch nicht aufgesucht hatte. Bitterkeit, weil man ihr nicht zugetraut hatte, als seine Schwester an seiner Seite zu stehen, wenn er seiner Zukünftigen entgegentrat. Als ob ihre Gegenwart eine Gefahr für den so sorgsam inszenierten Frieden des Hauses Fraser gewesen wäre. Und etwas anderes – ein kleiner, aber dunkler Stachel –, dass man sie eines Tages ebenso aus ihres Lebens enteignen würde, um sie selbst vor den Altar zu zerren.
Sie hatte sich an ihren Schreibtisch gesetzt, mit dem Blick über die Klippen, das polierte Holz kühl unter ihren Fingern. Die Korrespondenzen ihres Bruders verlangten dringliche Zuwendung, doch ihre Hand konnte nicht schreiben. Stattdessen strich sie mit dem Daumen über den verziertel Deckel des Tintenfasses: Meine Worte, durch dich. Worte, die man sie gestern nicht hatte sprechen lassen. Worte, die nun schwer auf ihren Schultern wogten. Der Saum ihrer Röcke war noch steif vom Salz, das der Ausritt in den frühen Stunden des jungen Morgens gebracht hatte. Saille hatte unter ihr geschnaubt, frei und wild, als könnte sie die ganze Schmach der Nacht abschütteln. Für eine Stunde hatte Moira geglaubt, die Luft würde sie reinigen. Doch sie hatte sich getäuscht.
Das Klopfen an der Tür riss sie der gedanklichen Spirale. Dreimal, gleichmäßig, kontrolliert. Ein Klang, der nicht verlangte, sondern wartete. Sie hob den Kopf, atmete tief durch und nahm die Schultern zurück. Sie wusste, wer sie aufsuchte. Und sie würde sich vor ihm nichts anmerken lassen. „Herein“, sagte sie, und ihre Stimme klang fester, als sie sich fühlte.
Die Tür schwang auf. Ihr Vater trat ein, füllte den Rahmen wie der Fels, als den sie ihn kannte. In seiner Gegenwart schien selbst das tosende Meer einen Augenblick zu verstummen. Er sagte nichts, und jenes Schweigen legte sich wie ein Gewicht auf den Raum zwischen ihnen. Moira blieb sitzen, die Hände auf der Tischkante, den Blick ernst und unverwandt über die linke Schulter auf den Fürsten gerichtet, der in erster Linie ihr Vater war.
In Moira wirbelten die Bilder der Nacht, die Sives hastige Worte gezeichnet hatten. Die Fremde, die morgen zu ihrer Schwester werden sollte, und mit einem falschen Lächeln ihrer Familie den Respekt verweigert hatte. Cathal, allein am Tisch, weil man seine Schwester ausgeschlossen hatte. Weil Maebh es als sinnvoll betrachtet hatte.
Moira hob das Kinn, als er näher trat. Das, was sie sagen wollte, simmerte in ihren Eingeweiden – Anklagen, Fragen, all die Schärfe, die sich aufgestaut hatte. Doch sie schluckte all das hinunter. Nur ein Satz drang über ihre Lippen, klar und knapp wie der Schlag eines Schwertes: „Ich hoffe, der Abend ist zu Eurer Zufriedenheit verlaufen, Vater.“ Nüchtern formuliert. Alles andere ließ sie in der Luft hängen, wie lose Enden eines Fadens. Worte, die er aufgreifen konnte, wenn er wollte. Doch dann musste er auch mit der Glut leben.
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| Herbstland |
| Eanruig Fraser |
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| Alter |
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Herr von Kenmara |
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05-09-2025, 03:23 - Wörter:
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 05-09-2025, 12:22 von Eanruig Fraser.)
Eanruig wartete. Ruhig und still. Unbeweglich wie ein Fels, wie der, als den sie oft so bezeichneten und noch mehr ansahen und der doch unweigerlich im Inneren so viel mehr war als nur festes, kaltes Gestein. Er wartete auf das Urteil, auf das, was unweigerlich erfolgen würde, unter dem mahnenden, dem wachsamen Blick seiner Tochter. Cian hatte ihn bereits vor Stunden darüber informiert, dass die junge Frau auf dem Rücken ihres Pferdes aus der Feste geritten war, hinaus in den abflauenden Sturm, der während der Nacht über die Burg und ihre darin lebenden Bewohner hinweggefegt war, als würde er diese, ihre aufgewühlten Gemüter widerspiegeln und ein Abbild davon gleichsetzen, und vielleicht war dem auch so, denn ganz gleich, ob es nur das Land gewesen war, das Atem geholt hatte, es hatte ausgereicht, um nachzuwirken. Doch selbst die klare Luft am Morgen, als Eanruig mit den ersten Strahlen der aufgehenden Sonne den Blick über die Zinnen der Burg und damit über Kenmara selbst hatte schweifen lassen, war noch immer der Nachhall zu spüren gewesen, der in der Nacht über das Land gezogen war, und das Meer unter ihm war voller rauer Kraft gewesen. Jetzt, Stunden später, war die Luft noch immer klar, aber der Nachhall war verklungen, zumindest fast auf ein Gänzliches, und vielleicht war ein solches auch mit dem Gemüt seiner Tochter bestellt. Eine leise Hoffnung blieb, auch wenn sie nur schwach glomm.
Eanruigs Hände blieben hinter dem Rücken verschränkt. Ruhig und beständig blieb er unweit des Schreibtisches stehen, an dem Moira saß und ihren Blick auf ihn gerichtet hatte. Anklagend wie urteilend zugleich mit der stetig schwellenden Glut eines aufbegehrenden Feuers, das er so oft in seiner verstorbenen Frau gesehen hatte, war der bittersüße Schmerz in seiner Brust mittlerweile vertraut, nichts mehr gänzlich so, dass er sich davor verschließen wollte, aber bei weitem auch noch nicht so weit, dass er darüber hinwegsehen konnte wie über eine alte Narbe. Wer wusste schon, ob es jemals eine Narbe werden würde und nicht nur eine Wunde, die von Schorf überzogen war und das Heilen nie erfahren würde? Der trotzige Zug um ihr Kinn ließ ihn unweigerlich innerlich lächeln, auch wenn seine Züge doch sonst ruhig blieben, darin aber ein Anflug von Sanftmut erschien, als er auf die gepolsterte Sitzfläche im Erkerfenster deutete. ,,Darf ich mich setzen?“ erkundigte er sich, stets auf ihr Wort wartend, auf ihre Zustimmung dazu, denn auch wenn er Herr über diese Feste war, hatte er stets auf einen gewissen Grundrespekt bei seinen Kindern geachtet, auf ihre Entscheidungsfreiheit, um ihnen nicht das Gefühl zu geben, nur ein Gegenstand in einem Uhrwerk zu sein, selbst wenn es in manchen Situationen des Lebens so sein würde, unweigerlich. Als Moira ihm zunickte, näherte sich Eanruig mit gemäßigten Schritten der Sitzgelegenheit, bevor er sich darauf niederließ, die Hände locker im Schoß verschränkt, den Rücken und die Schultern gerade und den Blick auf Moira gerichtet. Seine schwelende, seine urteilende Moira.
Ihre Worte waren von einer Schärfe geprägt, die er erwartet hatte, doch mit viel weniger Feuer, als er es gedacht hatte. Doch er kannte sie zu gut, als dass er sich davon würde täuschen lassen, und von dem, was zwischen den Wörtern ruhte, was deutlich machte, sie sehr, sie der Ausschluss aus dem gestrigen Abendessen erbost hatte, auf mehr Arten, als er es wahrscheinlich ahnen würde. Einen kleinen Augenblick hielt er inne, ließ das Schweigen zwischen ihnen raumgreifend werden, bevor er schließlich das Wort ergriff. „Zufriedenheit ist nicht das Wort, das ich verwenden würde!“, sinnierte er mit ruhiger Stimme und einem halb verborgenen Halblächeln, während er sie anblickte. ,,Das Gesinde lebt für seinen Klatsch. Daran gemessen wirst du wahrscheinlich schon mehr wissen als ich. Sprich also aus, was dir auf der Seele brennt und lass es nicht weiter schwelen!“ Denn es war wahrlich besser, sich einmal zu verbrennen, als das Feuer sich so lange durchzubrennen, bis nichts mehr übrig wäre.
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08-11-2025, 17:22 - Wörter:
Moira senkte auf seine Frage hin kurz das Kinn. Nur leicht, ein kaum wahrnehmbares Nicken, das dennoch die Erlaubnis war, die er im Grunde nicht brauchte. Natürlich durfte er sich setzen. Zudem hatte er sich immer dort niedergelassen, im Erker ihres Gemachs, wo das gleißende Licht der Morgensonne hereinfiel und die schweren Mauern wärmte. Der Platz war wie für ihn geschaffen: still, beständig, und unbeugsam. Als Kind hatten sie dort oft gemeinsam gesessen, sie dicht an seiner Seite, während er ihr kleine Figuren aus Treibholz schnitzte. Schiffe, meistens, gelegentlich die Seevögel, die dem Sturm an den Klippen trotzten. Sie hatte zugesehen, wie geschickt seine großen Pranken das winzige Schnitzmesser führten, wie Splitter sich in seinem Schoß sammelten und manchmal neue Formen daraus wuchsen. Gelegentlich hatte er ihr die Messerarbeit überlassen, jedoch eher selten und nie für lange. Meist war er zu streng mit sich selbst, zu vorsichtig mit ihr. Und doch waren das die Stunden gewesen, in denen sie ihn wirklich gesehen hatte: ihren Vater, nicht den Fürsten. Und doch war es nie oft genug gewesen.
Nun saß er dort, wo sie als Kind in seiner Umarmung gelehnt hatte, den staunenden Blick auf seine erschaffenden Finger gerichtet, und das Licht, das durch das schmale Fenster fiel, warf scharfe Schatten auf seine markanten Züge. Sie sah, dass er müde war. Erschöpft vielmehr. Aber was immer er fühlte, er ließ es nicht zu ihr durch. In dieser Fähigkeit war er Cathal erschreckend ähnlich: Beide Männer aus demselben Holz geschnitzt, beide mit dem Talent, andere zu sehen und dabei sich selbst zu verbergen. Sie beobachtete ihren Vater, prüfend und abwägend. Das Halblächeln, das seine Züge einen Tick weicher werden ließ, machte es ihr nicht leichter, denn sie wusste nicht, ob es Nachsicht war oder Belustigung. Vielleicht beides. Es war das Lächeln eines Mannes, der viel mehr dachte, als er preisgab. Und sie fragte sich, ob er vielleicht schon entschieden hatte, was sie sagen durfte, oder ob er ihr tatsächlich erlaubte, zu sprechen.
Als er sprach, klang er beinahe gelassen, und doch lag etwas in seiner Stimme, das sie sich anspannen ließ. Er wollte, dass sie sprach. Dass sie alles sagte, was in ihr brannte. Vielleicht war es eine Falle, aber vielleicht auch der Versuch, Frieden zu stiften. Sie wusste es nicht, und genau das machte sie vorsichtig. Moira verschränkte die Hände im Schoß, um sich daran zu hindern, zu gestikulieren. Sie wusste, dass sie es zu gerne tat und es sich einfach nicht geziemte. Ihr Zorn war nicht verraucht, lediglich gebändigt, wie eine Flamme, die in einer Laterne gefangen war. „Ich frage mich“, begann sie langsam, die Stimme kontrolliert, „ob Maebh glaubt, man müsse Gäste vor uns schützen.“ Die Worte fielen leise, bedacht, ohne Schärfe, aber mit einem eindeutigen Gewicht. „Vor mir, vor Niamh. Als wären wir Kinder, die man nicht vorzeigen kann.“ Sie atmete aus, blickte auf den dunklen Rand ihres Tintenfasses. „Oder als fürchtete sie, dass besonders ich nicht wüsste, wie man sich benimmt.“
Sie hätte lauter sprechen können. Schneller. Aber sie wollte ihn zwingen, zuzuhören. Hinzuhören. „Bestimmt wollte sie Harmonie, oder wenigstens den Anschein davon. Vielleicht fürchtete sie, dass ich zu ehrlich bin.“ Ihre Lippen verzogen sich zu einem dünnen, beinahe spöttischen Lächeln. Denn sollte das Maebhs Intention treffen, so war sie nicht falsch. Im Gegenteil. Dann verstummte die Prinzessin für einen Moment, um die Reaktion in den Augen ihres Vaters zu suchen – den kleinsten Funken, der ihr verraten könnte, ob sie zu weit gegangen war. Aber da war nur dieses ruhige, unbewegte Meer, das er in sich trug, und sie kam sich plötzlich sehr jung vor. „Ich verstehe einfach nicht“, fuhr sie leiser fort, „warum man mich nicht an Cathals Seite ließ. Ich wäre ihm kein Hindernis gewesen. Im Gegenteil.“ Sie richtete sich ein Stück weiter auf und konnte nun doch nicht mehr verhindern, unschicklich zu gestikulieren, indem sie beide Hände in die Luft warf, als würde sie vom Fürsten verlangen, ihr die ungeschönte Wahrheit zu sagen. „Hat sie sich wirklich so benommen? So ungehobelt, wie man sagt?“ Ihre Stimme klang weiterhin nüchtern, beinahe sachlich, aber das glühende Interesse darunter war echt – eine Mischung aus Sorge und Stolz, die sich nicht trennen ließ.
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| Herbstland |
| Eanruig Fraser |
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52 |
| Beruf |
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Verheiratet |
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Emma |
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12-11-2025, 01:17 - Wörter:
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 29-12-2025, 18:02 von Eanruig Fraser.)
Still entsann er sich des nur wenige Stunden zurückliegenden Gesprächs mit seiner Frau und dessen, was sich dort zwischen der Stille und der Bitterkeit, der Schuld und ihm offenbart hatte. Sie sich ihm gegenüber offenbart hatte, und er erinnerte sich, still und stumm, und unweigerlich fragte er sich, ob auch [i]dies ein Grund war, dass sie Kenmara all die Zeit kaum als ihr Zuhause angesehen hatte, sondern vielmehr als einen Platz zum Verweilen. Das war unweigerlich in der Stimme von Moira mitschwang, zwischen der Stille, die zwischen den Wörtern ruhte, und ihn nachdenklich werden ließ. Unweigerlich. Es war Missfallen über die Entscheidung einer nur wenige Jahre älteren Frau, die zwar nie den Platz ihrer verstorbenen Mutter hatte einnehmen wollen und es doch auf ihre Art getan hatte, aber weder aus Freiwilligkeit noch aus dem eigenen, daraus geborenen Willen, sondern vielmehr aufgrund der Entscheidung eines anderen Mannes. Stillschweigend nahm sich Eanruig vor, sie danach zu fragen, sich darüber bei ihr zu erkundigen, über das, was er glaubte, zu sehen … jetzt, nachdem sie ihm die Augen geöffnet hatte. Unweigerlich.
Eanruig hatte Ehrlichkeit schon immer geschätzt, er war niemand, der die Wahrheit hinter verschachtelten Sätzen und Dunkelheit verbarg, bis sie kaum noch als solche zu erkennen war. Es war etwas, das ihm in seinem bisherigen Leben nicht immer Freunde hatte finden lassen. Oft genug eckte er damit an, vor allem hinsichtlich seiner Position, in den Augen derer, die von geschwollenen Worten mehr hielten und Doppelzüngigkeit ihren Lebenssinn nannten. Er war da anders und er bevorzugte es so, auch bei seinen Kindern und denjenigen, die ihm nahe standen, doch er wusste, dass dies nicht immer einfach war, dass es oft Überwindung kostete, und trotzdem hoffte er, dass sich Moira ihm gegenüber öffnen würde, das aussprach, was in ihr brannte, und ihre Augen unweigerlich schimmern ließ, als würde hinter ihnen ein Feuer lodern, das dazu bestimmt war, einen jeden zu verschlingen. Áinfean war ebenso gewesen.
Schweigend lauschte er indes den wohl sorgsam gewählten Worten der dunkelhaarigen jungen Frau. Für einen Moment wandte der Herr von Kenmara den Blick von seiner Tochter ab, hin zu dem Fenster und dort, wo das Sonnenlicht durch den trüben Morgenhimmel drang. Fast hätte er geseufzt, doch er beließ es bei einem Schweigen und ließ die Worte nachwirken, die zwischen ihnen Raum fanden und einen Nachhall erzeugten, der gar dröhnend laut war. Er hatte mit so etwas gerechnet, besser machte es die Situation trotzdem nicht, nein, wahrlich nicht, dafür kannte er Moira zu gut, war sie ihrer verstorbenen Mutter zu ähnlich, als dass sie sich über eine solche Tatsache nicht ärgern würde, gar rasend wäre, wie ein Lauffeuer gleichbedeutend. Fast fürchtete er sich vor dem Tag, an dem die Entscheidung fallen würde, sie zu verheiraten, denn wahrlich, was dann über ihn hereinbrechen würde, wäre ein Krieg. Wohl war. „Es hatte nichts mit Schutz zu tun, nichts damit, dass ihr dort nicht gewollt wart, das wart ihr, glaube mir, dies.“ Er hielt einen Augenblick inne und blickte sie mit festen, meeresblauen Augen an. „Aber es schien uns angebrachter, dass dieses Essen erst einmal zwischen Cathal und Muírín stattfindet, anstatt noch weitere mit einzubeziehen an diesem, ihren ersten Tag hier auf Kenmara!“ Denn zumindest nach den Worten von Maebh schien die junge Frau in ihren Augen deutlich verunsichert gewesen zu sein. Es würde sich zeigen, ob dieses Verhalten daraus geboren worden war oder … aus einem grundlegenden charakterlichen Bestreben. Eanruig hoffte ersteres. Doch dann wurden seine Züge fester, der Zug um seinen Mund härter und sein Blick eindringlicher, bevor er erneut das Wort ergriff. „Nichts davon und ich möchte so etwas weder von dir noch über Maebh vernehmen. Sie hält viel von dir und du tätest gut daran, dies zu sehen … vor allem nach all den Jahren.“ Und mochte er ihr vielleicht in diesem Augenblick Unrecht tun, so spürte Eanruig doch die Notwendigkeit dieser Worte und ebenso der Tatsache, dass es auszureichen schien … Er war lange genug blind und taub gewesen.
Moira mochte recht haben, in gewisser Weise stimmte Eanruig ihr auch zu und doch … und doch sah er, zurückblickend auf das vorangegangene Gespräch am Abend, doch einfach nur den Wunsch in seiner Frau, eine offene und warme Atmosphäre zu erzeugen, etwas, in dem sich die junge Frau wohlfühlen sollte, anstatt Ablehnung zu erfahren in etwas, das ihr fremd war und von Missfallen geprägt war aufgrund der Tatsache, dass sie heiraten musste. „Und wenn dem so sei … ist es denn verwerflich, dies zu wollen? Den Frieden innerhalb der Familie in Angesicht einer solchen Situation?“ erkundigte er sich dann aber und auch wenn der harte Zug um seinen Mund bestehen blieb und unweigerlich die zitternde Grenze markierte, auf der Moira wandelte, sah er sie offen an, bereit für das, was kommen würde, für das, was kommen sollte, stets und immer, wie er es von seiner Tochter gewohnt war, wie er es ebenso kaum anders verlangen würde, wahrlich nicht. Doch dann sah er, wie die Schultern von Moira hinabsanken, und das auffallende Missfallen versiegte ebenso schnell, wie es aufgekommen war, und so erhob er sich von dem Platz, den er erst vor wenigen Augenblicken eingenommen hatte, um an den Schreibtisch zu treten, dorthin, wo Moira sich auf ihrem Stuhl niedergelassen hatte, um Zuflucht im Schreiben zu finden. Schweigend lehnte er sich an den Tisch und blickte auf sie hinab, auf das Mädchen, das sie noch immer war und in seinen Augen vielleicht immer bleiben würde, selbst wenn sie doch mittlerweile schon alt genug wäre, um selbst Ehefrau und Mutter zu sein, und doch war es etwas, was er, zumindest in diesen Augenblicken, weit von sich schieben wollte.
,,Ich weiß welche große Stütze du deinem Bruder bist Moira und ich bin sehr dankbar darüber das weißt du... und... ich sehe zu Teilen ein das ich daran eine Schuld trage, weil ich ihn nicht dies seien lies was er vielleicht hätte werden können wären die Umstände... anders gewesen" oder mit anderen Worten, wäre sein Sohn mit Licht in den Augen geboren worden anstelle von Nichts als Dunkelheit darin. ,,Doch er wird irgendwann ohne dich auskommen müssen... irgendwann wirst du ein Leben fern von Kenmara haben und dann wird er alleine Entscheidungen treffen müssen die vielleicht auch den Rest seines Lebens bestimmen werden" für einen Moment hielt Eanruig inne, es kam selten genug vor das er so offen gegenüber Moira sprach aber in ihm ruhte noch immer das Gespräch mit Maebh und die Worte die sie ihm gegenüber dar gebracht hatte. Er hatte ihr versprochen, mehr zu sehen … nicht mehr blind zu sein. Doch dann verließ ein leises Geräusch seine Lippen, das kannte man ihn gut genug, einem Seufzen gleich. ,,Dein Bruder war kaum besser... man kann dem Mädchen nicht allein die Schuld an dem geben was geschehen ist. Cathal war kaum höflich … Ich werde mit ihm darüber noch reden müssen, bevor … nun, bevor diese Ehe noch mit Missgunst beginnt“, was wahrlich nicht gut wäre … denn wenigstens Akzeptanz und Respekt sollten vorhanden sein, wenn sie doch ein Leben lang gebunden sein würden. Cathal und dieses Mädchen, das ein Teil ihrer Familie werden sollte, ein Teil von Kenmara.
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07-02-2026, 13:45 - Wörter:
Als der Vater seiner gratwandelnden Tocher Grenzen zog, fühlte es sich an, als hätte jemand leise eine Tür geschlossen. Nicht mit einem Knall, sondern mit jener endgültigen Sanftheit, die keinen Zweifel ließ, dass sie nun verriegelt war. Moira senkte den Blick nicht. Sie ließ ihn dort, wo er war, auf seinem Gesicht, auf den Linien um seinen Mund, auf der Härte, die ihm so natürlicherweise innewohnte. Und doch war es in diesem Moment nicht jene Härte, die sie traf, sondern etwas viel Leiseres: die klare Erkenntnis, dass sie in dieser Angelegenheit nicht diejenige war, der er folgte. Es war kein verbaler Schlag, kein Vorwurf. Auch keine offene Zurückweisung. Es war etwas viel Schlimmeres: Die stille Ordnung der Dinge. Sie spürte es in der Art, wie er Maebh schützte. Nicht laut, nicht defensiv, sondern selbstverständlich. Als wäre da nie die Frage aufgekommen, auf welcher Seite er stand. Und in diesem Selbstverständnis lag etwas, das sie tiefer verletzte als jede scharfe Zurechtweisung. Ein Teil von ihr hatte natürlich schon immer gewusst, dass es so war. Ein anderer Teil hatte gehofft, es wäre anders. Und er würde es sagen, wenn sie unter sich waren. Wie früher.
Ihre Finger glitten über den Rand des Schreibtisches, tastend, als suche sie Halt in der Maserung des Holzes. Das edle Eibenholz war kühl, glatt poliert von Jahren ihrer Berührung. Sie dachte an die Nächte, in denen sie hier gesessen und geschrieben hatte, während ihr Vater draußen auf den Burgzinnen stand, den Böen trotzend, die Klippen hinabblickend. Immer zwischen Pflicht und Meer, immer zwischen Liebe und Schweigen. Jetzt stand seine Tochter wieder einmal zwischen ihm und Maebh, und Moira wusste, ohne dass er es aussprechen musste, dass er sich in dieser Sache für seine Frau entschieden hatte. Nicht zwingend gegen seine Tochter, das würde er nie tun. Aber eben auch nicht für sie. Sie hörte seine Worte nachhallen: dass es nicht um Schutz gegangen sei. Dass es angemessen gewesen sei. Dass man ihr nichts Böses gewollt habe. Und dass sie gut daran täte, Maebh Wohlwollen zu sehen. Sie wollte widersprechen, doch sie schluckte es hinunter. Aus Respekt vor seiner Authorität und nicht zuletzt ihrer eigenen Würde.
Stattdessen hob sie den Blick wieder, ruhig, gesammelt, beinahe zu still. Als er von Frieden sprach, fühlte sie ein leises Ziehen in der Brust. Frieden... Dieses Wort klang wie etwas Zerbrechliches, das man in eine Vitrine legte, in der Hoffnung, niemand würde es berühren. Und letzten Endes war sie es gewesen, die man aus dem Raum entfernt hatte, um diesen Frieden zu bewahren. Sie hörte, wie er weitersprach, spürte, wie die Worte über ihren Bruder und ihre eigene Zukunft scharf nachklangen in ihrem Geist. Natürlich wusste sie, dass sie Cathal nicht ewig zur Seite konnte. Sie war weder seine Mutter, noch sein Gewissen. Und doch fühlte es sich an, als würde man ihr den Boden unter den Füßen wegziehen, wenn man ihr sagte, dass sie eines Tages fern sein würde – fern von Kenmara, fern von ihm, fern von allem, was sie kannte und liebte.
Sie stellte sich kurz vor, wie es wäre: ein fremder Hof, fremde Gesichter, fremde Erwartungen. Ein Mann, der sie vielleicht ansah wie Besitz. Der ihren Geist beschnitt und sie einengte. Ohne Cathal. Der Gedanke ließ etwas in ihr verkrampfen. Als ihr Vater erwähnte, dass auch Cathal nicht höflich gewesen sei, hob sie die Augenbrauen kaum merklich. Ein Hauch von Verteidigung flackerte auf, instinktiv und schützend, doch sie unterdrückte ihn. Stattdessen atmete sie aus, langsam, kontrolliert. Sie wandte den Blick zum Erker, dorthin, wo das Licht in schrägen Bahnen auf den Stein fiel. Ein Moment der Stille entstand, voll von Unausgesprochenem. Schließlich richtete sie sich ein Stück auf. „Ich habe nie erwartet, dass Ihr Maebh widersprecht“, sagte sie leise, fast sachlich. Keine Anklage, eher eine Feststellung. „Ich verstehe, dass sie Euer Frieden ist, Vater.“ Sie sah ihn an, nicht herausfordernd, sondern suchend. Als würde sie etwas in ihm finden wollen, das ihr sagte, dass sie sich irrte. Dass sie ihm doch wichtiger war als sie gerade glaubte. Dann ließ sie den Moment los. Sie legte die Hand flach auf den Tisch, als wolle sie damit das Gespräch verankern. „Ich werde morgen Eurer Seite stehen. Ohne Drama oder Vorwurf.“ Ein bedauernder Zug begleitete ihre Worte bei der Erkenntnis, dass sie dies überhaupt aussprechen muss. Ein Atemzug, dann mit deutlich mehr Feuer: „Aber ich werde nicht so tun, als hätte ich meinen Platz nicht bemerkt.“
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07-02-2026, 14:27 - Wörter:
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 07-02-2026, 14:28 von Eanruig Fraser.)
„Ich habe nie erwartet, dass Ihr Maebh widersprecht.“ Der Satz hallte nach zwischen ihnen in der Stille und der damit gerissenen Kluft und fast … Fast drohten sich seine Lippen zu einem kleinen, fast nachsichtigen Lächeln zu verziehen, wie als ob man die Mätzchen eines Kindes beobachtete, aber dies waren keine Mätzchen mehr und Moira kein Kind mehr … schon lange nicht mehr. ,,Aber du hast es gehofft.“ eine Aussage, keine Frage, etwas, das an Endgültigkeit grenzte, während sein Blick ruhig auf ihr ruhte, auf dem, was sie war. Seine Tochter, seine stetig ungestüme Moira, die viel zu oft mit dem Kopf durch die Wand wollte … wie einst ihre Mutter. „Das ist sie … mein Frieden, und doch willst du es nicht als solches sehen. Sie hat dir … oder deinen Geschwistern nie unrecht getan. Ihr wart jung, noch Kinder, und ich verstehe, wenn es schwer war … wenn ich … ich nicht genug war“: genug als Vater, genug als Herrscher, als Mann, gleichermaßen zu sehr zerfressen von der Trauer um Áinfean, als dass er sich dabei um die Beziehung der Kinder zu seiner neuen Frau wie um ihr Wohlergehen gleichermaßen gekümmert hätte … es gekonnt hätte. „Was tat sie euch … was tat sie dir, Moira, dass du in ihr das Schlechte siehst?“ Denn war dies nicht die Frage, auf die die Antwort zugrunde lag, in diesem Augenblick, diesem Moment, wo er nicht mehr blind, sondern sehend war, durch das vor Stunden zuvor geführte Gespräch, das es ihm ermöglicht hatte?
Es war die Pflicht, die sie beide band: sie als Tochter des Herrn über Kenmara und er selbst als der Herr selbst. Es band sie beide, verband sie gleichermaßen, und so war es nichts, womit er nicht gerechnet hatte, sondern es viel mehr erwartet hatte, denn Moira war stets die pflichtbewusste Tochter, selbst wenn das Feuer des Missfallens noch so hell zu brennen vermochte. Doch der Trotz und dessen, was so viel tiefer ging, sickerte trotz alledem zwischen den Zeilen hindurch und Eanruig unterdrückte ein Seufzen. „Dein Platz ist an meiner Seite, so wie Maebhs an meiner ist und der deiner Geschwister. Wir sind eine Familie, ein Blut, Moira!“ Und so würde es immer sein, ganz gleich, was noch geschehen würde, ganz gleich, was die Zeit noch bringen würde, sie wären stets dadurch gebunden. Durch Ehre, Pflicht und Blut.
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