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from privileged to plundered
07.08.1016 - 15:30
Spring's Court
Eleanor Cherrington Lester Stafford Alden Sutherland

Unregistered
Alden Sutherland
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#9
Als Alden die Augen öffnete, war der Nachmittag bereits weit fortgeschritten. Doch an diesem Tag störte ihn das nicht weiter, denn er hatte keinen Dienst. In der vergangenen Nacht hatte er ohnehin kaum geschlafen, dank der bezaubernden Frau, die neben ihm lag. Er wandte den Kopf und betrachtete sie, wie sie ruhig schlief, ihre tiefen Atemzüge und entspannten Gesichtszüge verrieten ihre momentane Unwissenheit über die Welt um sie herum. Seine Augen glitten über ihre wohlgeformten Konturen, und er konnte nicht umhin, immer wieder über die Vollkommenheit ihres Wesens zu staunen und Heofader dafür zu danken, dass er solche bezaubernden Geschöpfe erschaffen hatte. Wenn er ein Maler wäre, würde er diese Schönheit auf Leinwand verewigen, oder ihr ein Loblied singen, hätte er das Talent eines Barden. Wie auch immer, man musste sie einfach lieben und verehren.

Ein zufriedenes Lächeln umspielte seine Lippen, als er sanft über ihren Rücken strich, was sie leise aufseufzen ließ, doch sie erwachte nicht. Einen Moment lang überlegte Alden, ob er sie weiterschlafen lassen oder zu einem weiteren Abenteuer ermuntern sollte, als ihn plötzlich Geräusche durch die geschlossenen Fenster erreichten, lauter als der übliche Straßenlärm. Seine Stirn runzelte sich vor Sorge, und er richtete seinen Blick zum Fenster. "Wann hat dein Mann gesagt, dass er zurückkommt?", fragte er seine Bettgenossin ein wenig beunruhigt, doch sie murmelte nur etwas Unverständliches.

Entschlossen stand Alden auf, zog seine Hose über, trat zum Fenster, das zur Straße hinausging und öffnete es. Die kühle Brise ließ seinen erhitzten Körper frösteln, aber er beugte sich hinaus, um die Straße zu inspizieren. Beim letzten Mal hatte die plötzliche Rückkehr des Ehegatten seiner Geliebten zu einer überstürzten Flucht durch dieses Fenster geführt, was einen recht schmerzhaften Aufprall auf den Boden zur Folge gehabt hatte. Glücklicherweise hatte sich Alden damals nur leicht den Knöchel verstaucht, aber aus diesem Grund keine Lust, das unbedingt zu wiederholen.

Er atmete erleichtert auf, als er feststellte, dass niemand sich dem Haus näherte, aber die Straße war merkwürdig leer für eine Hauptstraße in Spring’s Court. Der Lärm, der ihn erreichte, kam also von woanders. Alden lauschte und hörte einen Menschenauflauf in der Nähe. Rufe und Jubel drangen an sein Ohr. Einige Wortfetzen wurden klarer, darunter "Majestät" und "Kronprinz", und seine Augen weiteten sich alarmiert.

Der Ritter beeilte sich, sich anzuziehen und in seine Stiefel zu schlüpfen. "Was ist los? Was machst du da?", murmelte die junge Frau schlaftrunken, als Alden seine Jacke anzog. "Keine Sorge, meine Liebe. Ich muss nur kurz etwas erledigen, schlaf ruhig weiter. Ich bin bald wieder da." Mit einem Kuss auf ihren Scheitel verließ er das Haus. Sein Pferd ließ er im Stall stehen, denn bei einem Menschenauflauf würde er zu Fuß schneller vorankommen.

Die Rufe und der Jubel der Menschen führten ihn in die nächste Gasse, die überfüllt war, als gäbe es etwas umsonst. Der Ritter drängte sich durch die Menge, die sich reckte und aufgeregt plapperte. Immer wieder hörte er Rufe nach dem Kronprinzen, doch Alden konnte ihn nicht sehen. Also fragte er einen der Zuschauer, was los sei. Der Mann wusste nicht viel, nur dass der Kronprinz wohl hier sein sollte und alle ihn sehen wollten.

Alden kämpfte sich durch die Menge, die immer dichter wurde, je weiter er vordrang. Als er fast am Ende der Gasse ankam, sah er das Pferd des Hauptmanns vor einem Haus stehen. Plötzlich wurde ihm klar, wo sich der Kronprinz befinden könnte. Warum auch immer, schien die Königin recht gehabt zu haben mit ihrer Sorge, dass ihr Sohn mit dem Hauptmann nicht sicher sei in Spring’s Court. Alden hatte das am Vortag als ihre übliche Überfürsorge abgetan, als sie ihm ihre Bedenken mitteilte, dass Lester mit Emerson in die Hauptstadt reiten sollte, ohne Alden, seinen Ausbilder. Er hatte angenommen, dass der Hauptmann die Situation schon im Griff haben würde.

Aber er war erleichtert zu wissen, dass sie sich anscheinend im Haus seiner Stieftante befanden und der Prinz somit in Sicherheit war. Alden klopfte an die Tür, ignorierte das Schreien der Menge, die wohl auf einen Blick auf den Thronfolger hoffte. Nach einer Weile wurde ihm geöffnet, und er wurde eingelassen, als der Diener ihn erkannte. Es schien, als sei er erleichtert, Alden zu sehen.

Er wurde rasch ins Wohnzimmer geführt, obwohl Alden den Weg gut kannte, da er oft bei Tante Isolde gewesen war, meistens zusammen mit seinem Bruder. Die Besuche waren jedoch seltener geworden, da Willard sich in Eastergold Meadow aufhielt und Aldens Terminkalender voll war. Die Begrüßung fiel herzlich aus, als er den Raum betrat und die alte Frau ihn entdeckte. Sie umarmte ihn, obwohl er sie um Längen überragte. "Alden! Heofader sei Dank bist du da, mein Junge. Gerade haben wir über dich gesprochen."

Mit einem Lächeln erwiderte Alden die Umarmung und hörte dann Emersons Bericht über das Geschehen. "Ihr hattet Glück, dass ihr euch in dieses Haus gerettet habt", kommentierte er stirnrunzelnd. "In Ordnung, ich übernehme jetzt hier. Geh nach draußen und schicke die Leute nach Hause. Es gibt nichts mehr zu sehen." Emerson nickte und verließ den Raum, während Alden sich dem Sofa näherte, auf dem sein Schützling und eine junge Lady, die er nicht kannte, bei Tee, Milch und Gebäck saßen. "Eure Majestät, Mylady", begrüßte der Ritter die beiden mit einer Verbeugung und musterte sowohl den Kronprinzen als auch die junge Frau. "Seid Ihr wohlauf?
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