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Mentoring is a mutuality. Both, teacher and student have to chose each other.
20.08.1016 - 14:00
Burg, Garnison
Willard Sutherland Sebastian Cherrington

Willard empfängt Sebastian
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Willard Sutherland
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#3
Auch Willard überkam ein Schmunzeln, als der jüngere der beiden mal wieder der artige war und die Hinweise seines Vaters mit bestem Gewissen umzusetzen versuchte. Da war es kein Wunder, dass Brandan sich noch immer nicht traute richtig zuzuschlagen. „Haltet ein, ihr beiden.“, unterbrach er die Übung, nachdem er Sebastian auf dessen Grüßen ein aufrichtiges Lächeln zugeworfen hatte. Die beiden Jungen gehorchten und sahen erwartungsvoll zu ihrem Vater, der nun selbst eine Übungswaffe in den Händen hielt. „Bevor wir Sebast…“, setzte er an. Vergebens. „Sebastian!“, „Onkel Seb!“, kam es nämlich sofort wie im Chor und ganz hell vor Freude aus den Mündern der beiden Zwölfjährigen, die als gleich auf ihren Gast losstürmten.
„Papa quält uns, siehst du?“, protegierte Brandan scherzhaft. „Unsinn!“, widersprach Cooper dennoch. Auch wenn sie sich hierbei anscheinend nicht einig waren, waren sie zumindest in der Hinsicht einer Meinung, dass dem großen Ziehbruder erstmal eine feste Umarmung gebührte. „Cooper macht das einfach nicht richtig.“, klagte Brandan. „Jaja“, entgegnete Cooper gekränkt. „Und du, mein lieber, machst gar nicht erst das, was ich dir sage.“, mischte sich dann auch Willard tadelnd ein und sah dabei zu Brandan, um sich gleich dessen trotzigen Blick abzuholen. „Schön, dass du da bist, Sebastian“, grüßte er jedoch auch nochmal anständig und nahm ihn kurz in den Arm, „Oder muss ich jetzt auch Adjutant Cherrington sagen?“ Willard lächelte.

„Wenn du schon einmal hier bist,“ fuhr er fort, nachdem die Begrüßungen abgeschlossen waren, „dann habe ich gleich eine erste Aufgabe für dich.“ Zwar war jene Ankündigung recht vielversprechend, doch konnte man sich bereits denken, was jetzt folgen würde. „Bleib einfach stehen und versetzte meinen Hau.“, wies er seinem Ziehsohn an und überreichte ihm das eine Übungsschwert, bevor er sich jenes von Brandan geben ließ, der wenig begeistert davon war, dass jetzt anstelle von Kaffee und Kuchen weitertrainiert werden sollte, während Cooper es zu schätzen schien, dass sich Sebastian als Übungsassistent engagieren durfte. Oder musste?

„Gut, dann nochmal grundlegend.“, begann Willard, nachdem er sich Sebastian gegenübergestellt hatte. „Wir starten im vom Tag. Zuerst unsere Arme, Cooper“, begann er den Hau einzuleiten. "Genau, Cooper.", stimmte Brandan ein. „Halt den Rand und pass auf! Und dann, wenn das Schwert uns förmlich nach vorn zieht, dann könnt ihr den Schritt hinterhersetzen.“, wies er Brandan zurecht und erklärte weiter. Der Streich kam in angenehmer Geschwindigkeit auf Sebastian zu, so dass er ihn ohne Schwierigkeiten technisch korrekt versetzen konnte. „Und Brandan, du brauchst keine Angst haben. Mein Hau hätte Sebastian getroffen, doch er konnte einfach versetzen. Deshalb üben wir langsam.“, erklärte er dann noch dem zweiten. „Der macht doch aber alles falsch!“, beschwerte sich Brandan und deutete auf seinen Bruder. Willards blick wurde noch ernster. „Cooper schaut nicht richtig. Wegen ihm kann ich nicht richtig üben.“ Willard seufzte. „Vertraue deinem Bruder. Schlage langsam und achte auf die Technik.“, erklärte der Vierzigjährige streng, "Die Diskussion ist beendet.“
„Ich möchte, dass jeder von euch noch 10-mal jede Seite übt. Saubere Schläge. Brandan, du meldest dich danach beim Stallmeister. Sicher hat er eine Aufgabe für dich, bei der du über dein loses Mundwerk nachdenken kannst.“, wies er noch an, „Danke Sebastian“, bedankte sich Cooper mit einer leichten Verbeugung. „Ja, danke.“, bestätige Brandan missmutig.

Willard seufzte erneut, jetzt aber an Sebastian gewandt. „Jetzt aber zu dir. Ich nehme an, du hast gut hergefunden? Wie ist die Stimmung in der Hauptstadt?“, fragte Willard zunächst, wobei ein Auge noch immer auf seinen Jungs lag. „Ich habe schon alles vorbereitet. Es gibt einiges, dass ich dir zeigen muss. Leana meinte, dass du erst einmal Quartier bei uns beziehen kannst, vorausgesetzt, du möchtest das noch. Wir sehen sie später beim Kuchen.“ Leana, Willards Ehefrau, meinte es schon immer gut und anscheinend kommt sie noch nicht ganz davon ab, den mittlerweile zu einem Mann herangewachsenen Sebastian noch etwas weiter unterstützen zu wollen.

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RE: Mentoring is a mutuality. Both, teacher and student have to chose each other. - von Willard Sutherland - 07-05-2024, 18:40

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