09-05-2024, 11:44 - Wörter:
Für jemanden der Pferde hasste, war Reisen wirklich eine Zumutung. Zwar war Ronan, wie üblich, mit seinem Pferdegespann und Planwagen unterwegs, über den er selber stets scherzhaft sagte..er reise wie eine Prinzessin, aber selbst dieser minimale Luxus machte das Reisen an sich zu etwas, dass der Farynn wohl nie würde leiden können. Er erlebte gerne etwas, sah mit offenen Augen die Welt, traf fremde Menschen, die er leiden konnte und solche, denen er den einen Arschtritt verpassen wollte…kurzum er mochte vieles an dem was Reisen mit sich brachte, aber das eigentliche Fortbewegen war ihm ein Graus.
Die letzten Tage hatte er ausschließlich auf den Strassen verbracht. Die beiden Kaltblüter waren müde und ihm tat der Hintern weh. Jede Ruckeln ließ seine Gelenke schmerzen und scheisse nochmal, seit er seine Heimat erreicht hatte, ließ dieser vermaledeite Regen nicht mehr nach. Nichtsdestotrotz war er gewillt die Strapazen weiter auf sich zu nehmen und die Ohren offen zu halten wie es in seiner Heimat um den bestehenden Krieg der anderen Reiche stand. Sowas hörte man nunmal am besten mit den eigenen Ohren, auch wenn seine Vögelchen ihn seit Wochen gut versorgt hatten…nun galt es Leute zu treffen, die in dem großen Pott auch mitmischten oder Interesse daran haben könnten genau wie auch Ronan ihren Profit zu schlagen. Sein Weg brachte ihn in den Osten, weit weg vom Geschehen, wo die saßen, die bisher ganz sicher ihre Finger aus dem Spiel gehalten hatten und noch zu überzeugen waren. Hier konnten Worte Früchte tragen und die Gefahr selber ins Visier zu geraten war schwindet gering…perfekte Vorraussetzungen also.
Bei dem Wetter sollte man auch wirklich nicht vor die Tür gehen, schon gar nicht als kleine Prinzessin und erstrecht nicht als Prinzessin von Farynn! Nicht, dass Ronan einen Bezug zur der Fürstenfamilie seiner alten Heimat hatte, aber der Haudegen lebte getreu dem Motto: Wenn es drauf ankommt, immer für das woher dein Blut stammt!
Farynn hatte viele schlechte Erinnerungen für den Mann aus der ärmlichen Hafenstadt im Süden des Landes, aber trotz allem war es sein Ursprung und er ehrte die Wurzeln, ehrte die Religion und das wunderbare, tapfere Blut der Herbstländer. Sein Ego erlaubte es mit Sicherheit auch nicht anders.
Den Planwagen hatte er in der Nähe der Quellen geparkt. Die Pferde waren von ihrer Last erlöst und durften bis zum anstehenden Rückweg in geraumer Zeit nun zur Ruhe kommen. Das Bett im Planwagen war spärlich, bestand aus gestopften Strohsäcken und Decken, dazu sein Proviant und ein paar Holzutensilien, die den Sohn eines Zimmermannes auszeichneten und sich hervorragend als Alibi für jede Stadtwache und Co eigneten.
Ronan kannte die Quellen aus alten Zeiten, als sich hierher stehlen noch zu etwas gehörte, was den jungen Burschen mit Adrenalin versorgte und nach dem langen Ritt durch Regen, die Gischt und der Wind im Süden…er hatte schlichtweg keinen Bock mehr und empfand die Nacht hier zu verbringen als das was er sich verdiente. Ungeachtet davon, dass er das Stück Land hier nicht zu betreten hatte.
Eine heisse Quelle, in welcher er sich ausgebreitet hatte…die Arme ausladend an den Rand gelegt, der Kopf am harten Stein..aber nichts ohne unbequemer sein als der Bock seines Gespanns und das heisse Wasser lockerte die Muskeln und rettete die schmerzenden Knochen. In der Rechten hielt er eine Pulle guten Farynn Whiskys. Das Leben war gut!
Und es wurde noch besser.
Womöglich hatte der Hüne eine Vorliebe für rothaarige Schönheit, aber im Grunde hatte Ronan für alles was ihm gerade gut in den Kram passte eine Vorliebe.
Das da..war jung und hübsch und so unerwartet wie ein Furz, der im stillsten Raum hörbar rauskroch. Mag Mell legte den Kopf schief und betrachtete Muirín im Schein der aufgegangenen Lampen. „Wirst dir deinen hübschen Kopf aufschlagen, wenn du weiter über die nassen Steine rennst..“, brummte der Bär.
Die letzten Tage hatte er ausschließlich auf den Strassen verbracht. Die beiden Kaltblüter waren müde und ihm tat der Hintern weh. Jede Ruckeln ließ seine Gelenke schmerzen und scheisse nochmal, seit er seine Heimat erreicht hatte, ließ dieser vermaledeite Regen nicht mehr nach. Nichtsdestotrotz war er gewillt die Strapazen weiter auf sich zu nehmen und die Ohren offen zu halten wie es in seiner Heimat um den bestehenden Krieg der anderen Reiche stand. Sowas hörte man nunmal am besten mit den eigenen Ohren, auch wenn seine Vögelchen ihn seit Wochen gut versorgt hatten…nun galt es Leute zu treffen, die in dem großen Pott auch mitmischten oder Interesse daran haben könnten genau wie auch Ronan ihren Profit zu schlagen. Sein Weg brachte ihn in den Osten, weit weg vom Geschehen, wo die saßen, die bisher ganz sicher ihre Finger aus dem Spiel gehalten hatten und noch zu überzeugen waren. Hier konnten Worte Früchte tragen und die Gefahr selber ins Visier zu geraten war schwindet gering…perfekte Vorraussetzungen also.
Bei dem Wetter sollte man auch wirklich nicht vor die Tür gehen, schon gar nicht als kleine Prinzessin und erstrecht nicht als Prinzessin von Farynn! Nicht, dass Ronan einen Bezug zur der Fürstenfamilie seiner alten Heimat hatte, aber der Haudegen lebte getreu dem Motto: Wenn es drauf ankommt, immer für das woher dein Blut stammt!
Farynn hatte viele schlechte Erinnerungen für den Mann aus der ärmlichen Hafenstadt im Süden des Landes, aber trotz allem war es sein Ursprung und er ehrte die Wurzeln, ehrte die Religion und das wunderbare, tapfere Blut der Herbstländer. Sein Ego erlaubte es mit Sicherheit auch nicht anders.
Den Planwagen hatte er in der Nähe der Quellen geparkt. Die Pferde waren von ihrer Last erlöst und durften bis zum anstehenden Rückweg in geraumer Zeit nun zur Ruhe kommen. Das Bett im Planwagen war spärlich, bestand aus gestopften Strohsäcken und Decken, dazu sein Proviant und ein paar Holzutensilien, die den Sohn eines Zimmermannes auszeichneten und sich hervorragend als Alibi für jede Stadtwache und Co eigneten.
Ronan kannte die Quellen aus alten Zeiten, als sich hierher stehlen noch zu etwas gehörte, was den jungen Burschen mit Adrenalin versorgte und nach dem langen Ritt durch Regen, die Gischt und der Wind im Süden…er hatte schlichtweg keinen Bock mehr und empfand die Nacht hier zu verbringen als das was er sich verdiente. Ungeachtet davon, dass er das Stück Land hier nicht zu betreten hatte.
Eine heisse Quelle, in welcher er sich ausgebreitet hatte…die Arme ausladend an den Rand gelegt, der Kopf am harten Stein..aber nichts ohne unbequemer sein als der Bock seines Gespanns und das heisse Wasser lockerte die Muskeln und rettete die schmerzenden Knochen. In der Rechten hielt er eine Pulle guten Farynn Whiskys. Das Leben war gut!
Und es wurde noch besser.
Womöglich hatte der Hüne eine Vorliebe für rothaarige Schönheit, aber im Grunde hatte Ronan für alles was ihm gerade gut in den Kram passte eine Vorliebe.
Das da..war jung und hübsch und so unerwartet wie ein Furz, der im stillsten Raum hörbar rauskroch. Mag Mell legte den Kopf schief und betrachtete Muirín im Schein der aufgegangenen Lampen. „Wirst dir deinen hübschen Kopf aufschlagen, wenn du weiter über die nassen Steine rennst..“, brummte der Bär.
