07-06-2024, 12:57 - Wörter:
Ehe sich Sean versah, schloss sich eine Hand um die seine. Das jüngere Mädchen sah ihn mit einem Blick der Verzweiflung an, so als fürchtete sie, dass er jeden Moment wieder verschwinden könnte. Doch das würde er nicht. Er hatte seinen Burschen losgeschickt und würde nicht eher gehen bis er die andere Frau aus dem Schlamm gezogen hatte. „Das werde ich“, befand er und entwand seine Hand mit einer simplen Drehung aus ihrem Griff. „Doch die hier.“ Er hob seine Hand, damit sie in ihr Blickfeld rutschte. „Brauche ich noch.“ Sean sagte es nicht mit einem Lächeln, so wie Eoan sicherlich eines gezeigt hätte, sondern mit der üblichen Ernsthaftigkeit, die ihn stets begleitete.
Er hoffte darauf, dass Cian sich beeilte und schnell zurückkehrte. Ob sich unter er all den Vorräten und Geschenken, die auf dem Karren geladen waren, ein Seil befand, wusste er nicht, aber vielleicht fand der Bursche etwas vergleichbares.
Seans Aufgabe war es nun, den anwesenden Frauen die Angst zu nehmen. Die Ältere durfte nicht in Panik geraten und im schlimmsten Falle weiter einsinken. Sean tastete sich langsam voran. Mit dem rechten Fuß tippte er auf die Erde vor sich, um herauszufinden wie weit er sich vorwagen durfte und tatsächlich kam er noch ein paar Schritte weiter.
Auf seine Nachfrage hin reagierte die feststeckende Fremde überraschend gefasst. „Dann wird es Zeit, dass Ihr da rauskommt.“ Er bezweifelte, dass es ihnen nicht gelingen würde. Es sei denn, das Wetter schlug um, doch da zeigte sich der Himmel noch recht unauffällig. Ihre größte Sorge würde wohl eine Verkühlung sein und eine drohende Erkrankung. Doch soweit musste er noch nicht denken.
Da sie von Beginn an in der Gemeinsprache gesprochen hatten, war Sean bewusst, dass sie nicht aus Farynn stammten. Der wiederholte Ausruf ihres Gottes bestätigte ihn dabei nochmal und weckte seine Neugier. Er konnte ihre Akzente nicht einschätzen, dabei hatte er stets geglaubt, dass er die Unterschiede gut heraushörte.
Die Erklärung dafür folgte jedoch prompt. Sie waren Wanderheilerinnen, da machte es Sinn, dass ihre Gemeinsprache nicht von einem Akzent dominiert wurde. „Manchmal ist es schwer zu erkennen, ob der Boden nachgiebig ist oder nicht. Erst recht, wenn man nicht von hier stammt.“ Er sah zu der Jüngeren. „Gut, dass Ihr es rausgeschafft hast. Wenn Cian wiederkommt, geht Ihr am Besten mit ihm zurück. Wir haben Decken dabei.“ Das Mädchen war barfüßig und musste gewiss frieren.
„Wir sind aus einem Dorf namens Sevenwaters.“ Er wandte sich wieder zu der anderen um. „Es ist ganz in der Nähe. Sobald wir Euch aus dem Schlamm herausgezogen haben, sollten wir dorthin gehen, damit ihr euch aufwärmen könnt. Ich heiße Sean und wie darf ich euch nennen?“ Solange Cian nicht zurück war, blieb Sean nichts anderes übrig als Informationen einzuholen. „Ihr macht das wirklich gut, als hättet Ihr Erfahrung mit den Mooren. Wenn Ihr weiterhin so ruhig bleibt, seid Ihr sicher.“, versprach er.
Er hoffte darauf, dass Cian sich beeilte und schnell zurückkehrte. Ob sich unter er all den Vorräten und Geschenken, die auf dem Karren geladen waren, ein Seil befand, wusste er nicht, aber vielleicht fand der Bursche etwas vergleichbares.
Seans Aufgabe war es nun, den anwesenden Frauen die Angst zu nehmen. Die Ältere durfte nicht in Panik geraten und im schlimmsten Falle weiter einsinken. Sean tastete sich langsam voran. Mit dem rechten Fuß tippte er auf die Erde vor sich, um herauszufinden wie weit er sich vorwagen durfte und tatsächlich kam er noch ein paar Schritte weiter.
Auf seine Nachfrage hin reagierte die feststeckende Fremde überraschend gefasst. „Dann wird es Zeit, dass Ihr da rauskommt.“ Er bezweifelte, dass es ihnen nicht gelingen würde. Es sei denn, das Wetter schlug um, doch da zeigte sich der Himmel noch recht unauffällig. Ihre größte Sorge würde wohl eine Verkühlung sein und eine drohende Erkrankung. Doch soweit musste er noch nicht denken.
Da sie von Beginn an in der Gemeinsprache gesprochen hatten, war Sean bewusst, dass sie nicht aus Farynn stammten. Der wiederholte Ausruf ihres Gottes bestätigte ihn dabei nochmal und weckte seine Neugier. Er konnte ihre Akzente nicht einschätzen, dabei hatte er stets geglaubt, dass er die Unterschiede gut heraushörte.
Die Erklärung dafür folgte jedoch prompt. Sie waren Wanderheilerinnen, da machte es Sinn, dass ihre Gemeinsprache nicht von einem Akzent dominiert wurde. „Manchmal ist es schwer zu erkennen, ob der Boden nachgiebig ist oder nicht. Erst recht, wenn man nicht von hier stammt.“ Er sah zu der Jüngeren. „Gut, dass Ihr es rausgeschafft hast. Wenn Cian wiederkommt, geht Ihr am Besten mit ihm zurück. Wir haben Decken dabei.“ Das Mädchen war barfüßig und musste gewiss frieren.
„Wir sind aus einem Dorf namens Sevenwaters.“ Er wandte sich wieder zu der anderen um. „Es ist ganz in der Nähe. Sobald wir Euch aus dem Schlamm herausgezogen haben, sollten wir dorthin gehen, damit ihr euch aufwärmen könnt. Ich heiße Sean und wie darf ich euch nennen?“ Solange Cian nicht zurück war, blieb Sean nichts anderes übrig als Informationen einzuholen. „Ihr macht das wirklich gut, als hättet Ihr Erfahrung mit den Mooren. Wenn Ihr weiterhin so ruhig bleibt, seid Ihr sicher.“, versprach er.
