18-06-2024, 15:31 - Wörter:
Andere bezahlten Geld dafür ihren Hintern hier in die kleinen, natürlichen Gewässer zu stecken…Ronan würde also den Teufel tun sich zu beschweren, nur weil es von oben hinab regnete. Im Gegensatz zu Muirin hatte sein hübscher hintern es nämlich warm, während sie lediglich durchweicht vom Regen fror. Die Dämpfe der Quelle sorgten dafür, dass man gar nicht vollends auskühlte und wenn das nicht half, war da immer noch der Whisky, der von innen heizte und sowieso am zuverlässigsten war!
Regen, als ob jemanden in Farynn der Regen stören könnte…dann war der sicher nicht hier geboren!
Hier wuchs man doch auf mit der Kunde davon wann Regen von links, wann von rechts und schließlich, wann er als lotrecht zu bezeichnet war. Lotrechter, tröpfelnder, geduldiger Regen…das Wetter der Heimat. In Castandor schien Ronan die Sonne nicht nur aus dem Arsch, sondern auch den ganzen Tag auf seinen Schädel…es war heiss, immer heiss. Nicht so wie auf der Sommerlandinsel vielleicht, aber heiss und es war voll und die Bäume keine echten Bäume. Da war es ihm nichtmal ein Trost, dass das ‚gute‘ Wetter die Weiber in luftige Gewänder steigen ließ, denn alles und jeder klebte in den langen Sommermonaten und unvermeidbar stanken auch die meisten Menschen denen man begegnete. Das gratis-Wasser, das er hier also bekam, war in vielerlei Hinsicht eine Wohltat für den Mag Mell.
Ronan beobachtete das junge Ding vor seiner Nase wie ein Drache es täte, der sich schlafend vor dem vermeintlichen Ritter stellte. Er lauerte.
„Ah“, machte er und nickte, nahm abermals einen tiefen Schluck des Bauchfeuers und zuckte dann in einer vermeintlich unzufriedenen Reaktion die Schultern. „Dann werd ich an der kleinen Hütte dahinten später den Wächter mal fragen, ob ich einen Gefallen dafür tun kann..vielleicht will er ja sein schönes Haar gebürstet haben“, überlegte er laut und schmunzelte über diese bescheuerte Vorstellung. „Willst du deine Haare gebürstet haben?!“, fragte er dann und ruckte mit einem Nicken nun wieder zu der Rothaarigen. Schöne rote Haare. „Egal welche…“, schob er nach und erstickte sein Grinsen in der Whiskyflasche. Er brauchte nicht viel Fantasie um sich ihren flammenden Flaum vorzustellen, er liebte Rothaarige schon immer. Ein Stück Heimat bumsen war immer ...wie nach Hause kommen.
„Wie dem auch sei… ich blick´s nicht ganz, Schätzchen. Wartest du da jetzt die ganze Zeit im Wind und frierst, weil du dich genierst und wartest bis ich weg bin? Dann musst du wohl in ein anderes Loch steigen, denn ich bin nicht fertig…“, er hob ihr seine Pranke entgegen. „Schau, nichtmal schrumpelig. Ich bleib noch ´ne Weile, also steigst du jetzt dazu oder kletterst weiter. Vor mir brauchst du keine Angst haben, ich tu dir nichts was du nicht auch willst.. hab keinen Spaß an heulenden Weibern."
Regen, als ob jemanden in Farynn der Regen stören könnte…dann war der sicher nicht hier geboren!
Hier wuchs man doch auf mit der Kunde davon wann Regen von links, wann von rechts und schließlich, wann er als lotrecht zu bezeichnet war. Lotrechter, tröpfelnder, geduldiger Regen…das Wetter der Heimat. In Castandor schien Ronan die Sonne nicht nur aus dem Arsch, sondern auch den ganzen Tag auf seinen Schädel…es war heiss, immer heiss. Nicht so wie auf der Sommerlandinsel vielleicht, aber heiss und es war voll und die Bäume keine echten Bäume. Da war es ihm nichtmal ein Trost, dass das ‚gute‘ Wetter die Weiber in luftige Gewänder steigen ließ, denn alles und jeder klebte in den langen Sommermonaten und unvermeidbar stanken auch die meisten Menschen denen man begegnete. Das gratis-Wasser, das er hier also bekam, war in vielerlei Hinsicht eine Wohltat für den Mag Mell.
Ronan beobachtete das junge Ding vor seiner Nase wie ein Drache es täte, der sich schlafend vor dem vermeintlichen Ritter stellte. Er lauerte.
„Ah“, machte er und nickte, nahm abermals einen tiefen Schluck des Bauchfeuers und zuckte dann in einer vermeintlich unzufriedenen Reaktion die Schultern. „Dann werd ich an der kleinen Hütte dahinten später den Wächter mal fragen, ob ich einen Gefallen dafür tun kann..vielleicht will er ja sein schönes Haar gebürstet haben“, überlegte er laut und schmunzelte über diese bescheuerte Vorstellung. „Willst du deine Haare gebürstet haben?!“, fragte er dann und ruckte mit einem Nicken nun wieder zu der Rothaarigen. Schöne rote Haare. „Egal welche…“, schob er nach und erstickte sein Grinsen in der Whiskyflasche. Er brauchte nicht viel Fantasie um sich ihren flammenden Flaum vorzustellen, er liebte Rothaarige schon immer. Ein Stück Heimat bumsen war immer ...wie nach Hause kommen.
„Wie dem auch sei… ich blick´s nicht ganz, Schätzchen. Wartest du da jetzt die ganze Zeit im Wind und frierst, weil du dich genierst und wartest bis ich weg bin? Dann musst du wohl in ein anderes Loch steigen, denn ich bin nicht fertig…“, er hob ihr seine Pranke entgegen. „Schau, nichtmal schrumpelig. Ich bleib noch ´ne Weile, also steigst du jetzt dazu oder kletterst weiter. Vor mir brauchst du keine Angst haben, ich tu dir nichts was du nicht auch willst.. hab keinen Spaß an heulenden Weibern."
