26-06-2024, 15:31 - Wörter:
Bei der Frage die Alys stellte, konnte Alen nichts anderes tun als sie anzusehen und dann zu seufzen.
"Sicher kann man sich nie sein, aber ich glaube wenn sie aufeinander fokussiert bleiben und Farynn sich ruhig verhält.....dann sollten wir keine Probleme bekommen. Vielleicht überraschen sie uns ja auch und der Krieg ist bald vorbei? Immerhin hat der König von Walleydor jetzt das was er wollte oder?"
Zumindest wenn er den Gerüchten glauben schenken konnte. Denn es hieß dass Charles Stafford Eastergold Meadow der Stadt zugeführt hatte weil sie traditionell zum Frühlingsland gehörte. Böse Zungen gingen genauso um und normalerweise schätzte er Traditionen sehr. Jedoch nicht wenn jene in einem vermeidbaren Krieg und unnötiges Blutergießen endeten.
Die Unruhe der Hohenpriesterin war deutlich zu spüren und Alen nahm vorsichtig ihre Hand. Um sie zu beruhigen und ihr zu versichern dass alles gut werden würde. Die große Mutter würde sie auch in dieser Situation wieder leiten. Ihre Worte waren richtig.
"Soweit ich das beurteilen kann, sind die Fürsten unseres Landes kluge Männer die wissen was auf dem Spiel steht. Niemand von ihnen möchte das Kriegsinferno in den eigenen Reihen haben. Unbekannte und all jene denen all dies nicht so wichtig ist, könnten zu Problemen führen. Jemand der die Ausmaße seines Handelns nicht erkennt, kann generell zu einer Gefahr für seine Mitmenschen werden. Ebenso wenn es Unruhen innerhalb des Reiches gibt oder man unzufrieden mit dem aktuellen Herrscher ist nur......bezweifle ich dass irgendjemand ein Problem mit Liam Greymark und seiner Politik haben dürfte."
Selbst wenn waren das nur wenige. Sie hatten einen guten und ehrbaren König. Zumindest seiner Meinung nach. Ihnen ging es hier im Herbstland auch gut.
"Eine sehr gute Idee. Gerade jetzt sollten wir zusammenhalten und eine Einheit bilden. Wir sollten uns immer auf den aktuellen Stand halten um besser interagieren zu können, aber darum kümmere ich mich. Vielleicht sollte ich einige Besuche abstatten, mir Informationen einholen."
Zwar bezweifelte er sehr stark dass er die nächsten Kriegspläne vor die Füße gelegt bekam, aber zumindest konnte er herausfinden was di Bevölkerung dachte und wie man ihnen helfen konnte ihre Sorgen und Ängste zu vermindern. Auf die nächsten Worte hin nickte der Fürstensohn.
"Seine Majestät wird wissen was zu tun ist. Wir sollten im ständigen Austausch mit ihm bleiben. So können wir das Beste für die Bevölkerung herausholen."
Über seine Expartnerin zu sprechen war ein Thema was ihn zwar auch nicht entspannen ließ, aber er war nicht mehr ganz so angespannt. Sein Blick trat ihren, hielt ihn.
"Also wenn man mich fragt, ist sie in der Lage wahrhafte Meisterstücke zu erschaffen. Sie war immer schon so großartig darin die passenden Farben und Muster zu wählen. Ihre Verzierungen sind wirklich sehr schön. Anders als man es vielleicht gewohnt ist, aber jedes Kleidungsstück wirkt so als wäre es perfekt geschneidert für den Menschen der es tragen wird. So als gehöre es immer schon zu jenem."
Gerade schwärmte er etwas von ihrer Arbeit, aber sie war nun einmal sehr gut darin. Eine der Dinge die er an ihr so liebte. Diese Leidenschaft und das Feuer mit der sie voll Eifer Kleidung schneiderte.
Nun wurden Gareth und Glynis angebracht und das sorgte dafür dass Alys ihm ihre Hände entzog. Besorgt sah er sie an und rutschte näher an sie heran. Jedes ihrer Worte hörte er sich ruhig an und wandte den Blick nicht von ihr ab.
"Ich kann deine Sorge nachvollziehen. Es ist nicht einfach für euch Beide. Weder für dich noch für ihn. Er hat dort ein Leben dass ihm gefällt und er wird nicht schlecht behandelt. Man sieht ihn als Teil der Familie. Das ist schon einmal viel wert. Doch auch ich würde es unterstützen wenn er hier wäre. Nicht nur weil wir ihm hier den besten Schutz bieten können, sondern auch weil ein Kind stets zu seiner Mutter gehört. Gareth weiß dass und er liebt dich. Kann ich irgendwie vermitteln zwischen euch? Kann ich irgendetwas für euch beide tun?"
Er wusste doch selbst wie es war fernab vom Heiligtum zu sein. Auch er war lange bei seiner Familie gewesen und hatte das weltliche Leben mitbekommen. Doch sein Weg hatte ihn hier her geführt. Vielleicht war es bei Gareth anders? Vielleicht hielt ihn irgendetwas im Weltlichen, wie es Alen im Geistlichen hielt? Dem konnten sie nachgehen und das würden sie auch. Wenn sie wussten was Gareth hielt, konnten sie damit arbeiten. Trotzdem bereitete Alys' Zustand ihm immer noch groß Sorgen. Vorsichtig legte er eine Hände auf ihre Schultern und massierte diese leicht, während er sich anhörte was Glynis getan hatte. Die beiden Frauen hatten sich größer gestritten und Glynis war unzufrieden, kämpfte für ihren Bruder und Alen hielt in der Bewegung inne. Löste sich wieder von Alys und nahm wieder eine Hand. Kurzerhand kniete er sich neben sie und sah zu ihr auf.
"Jeder von uns ist unzufrieden. Jeder von uns möchte das Beste für den anderen. Dabei kommt es oft zu Meinungsverschiedenheiten. Momentan sind alle Gemüter erhitzt und niemand weiß so wirklich was die Zukunft bringt. Es klingt ziemlich ernst. Vielleicht....sollten wir sie diese Erfahrung machen lassen. Vielleicht sollten wir ihr die Chance geben zu erkennen wie das Leben außerhalb dieser Wände ist. Sie wird wiederkommen. Da bin ich mir sicher. Wenn sie es wirklich tun sollte, dann kommt sie zurück zu uns. Sie kennt unsere Seite. Sie liebt und beschützt ihre Bruder. Vielleicht sollte ich nochmal mit ihr sprechen, aber ich weiß nicht ob es das schlimmer machen würde."
Ein Lächeln huschte über seine Lippen und er verweilte in seiner Position.
"Wir sind Eltern. Wir wollen alles menschenmögliche tun um unsere Kinder zu beschützen. Dabei machen wir auch Fehler. Ich gleichermaßen wie du. Vielleicht sollten wir ihnen beide etwas entgegenkommen. Es ist gut möglich dass sie uns auch entgegenkommen werden. Wenn sie merken dass wir nicht zwanghaft versuchen sie für unsere Sache zu gewinnen. Mir fällt das auch nicht leicht."
Natürlich wäre es ihm auch das liebste alle seine Kinder hier zu haben. Doch das war leider nicht so einfach und manchmal war er auch zu sehr darauf aus. Verlangte manchmal vielleicht wirklich zu viel, aber daran konnte man arbeiten. Immerhin musste hier niemand allein damit sein.
"Sicher kann man sich nie sein, aber ich glaube wenn sie aufeinander fokussiert bleiben und Farynn sich ruhig verhält.....dann sollten wir keine Probleme bekommen. Vielleicht überraschen sie uns ja auch und der Krieg ist bald vorbei? Immerhin hat der König von Walleydor jetzt das was er wollte oder?"
Zumindest wenn er den Gerüchten glauben schenken konnte. Denn es hieß dass Charles Stafford Eastergold Meadow der Stadt zugeführt hatte weil sie traditionell zum Frühlingsland gehörte. Böse Zungen gingen genauso um und normalerweise schätzte er Traditionen sehr. Jedoch nicht wenn jene in einem vermeidbaren Krieg und unnötiges Blutergießen endeten.
Die Unruhe der Hohenpriesterin war deutlich zu spüren und Alen nahm vorsichtig ihre Hand. Um sie zu beruhigen und ihr zu versichern dass alles gut werden würde. Die große Mutter würde sie auch in dieser Situation wieder leiten. Ihre Worte waren richtig.
"Soweit ich das beurteilen kann, sind die Fürsten unseres Landes kluge Männer die wissen was auf dem Spiel steht. Niemand von ihnen möchte das Kriegsinferno in den eigenen Reihen haben. Unbekannte und all jene denen all dies nicht so wichtig ist, könnten zu Problemen führen. Jemand der die Ausmaße seines Handelns nicht erkennt, kann generell zu einer Gefahr für seine Mitmenschen werden. Ebenso wenn es Unruhen innerhalb des Reiches gibt oder man unzufrieden mit dem aktuellen Herrscher ist nur......bezweifle ich dass irgendjemand ein Problem mit Liam Greymark und seiner Politik haben dürfte."
Selbst wenn waren das nur wenige. Sie hatten einen guten und ehrbaren König. Zumindest seiner Meinung nach. Ihnen ging es hier im Herbstland auch gut.
"Eine sehr gute Idee. Gerade jetzt sollten wir zusammenhalten und eine Einheit bilden. Wir sollten uns immer auf den aktuellen Stand halten um besser interagieren zu können, aber darum kümmere ich mich. Vielleicht sollte ich einige Besuche abstatten, mir Informationen einholen."
Zwar bezweifelte er sehr stark dass er die nächsten Kriegspläne vor die Füße gelegt bekam, aber zumindest konnte er herausfinden was di Bevölkerung dachte und wie man ihnen helfen konnte ihre Sorgen und Ängste zu vermindern. Auf die nächsten Worte hin nickte der Fürstensohn.
"Seine Majestät wird wissen was zu tun ist. Wir sollten im ständigen Austausch mit ihm bleiben. So können wir das Beste für die Bevölkerung herausholen."
Über seine Expartnerin zu sprechen war ein Thema was ihn zwar auch nicht entspannen ließ, aber er war nicht mehr ganz so angespannt. Sein Blick trat ihren, hielt ihn.
"Also wenn man mich fragt, ist sie in der Lage wahrhafte Meisterstücke zu erschaffen. Sie war immer schon so großartig darin die passenden Farben und Muster zu wählen. Ihre Verzierungen sind wirklich sehr schön. Anders als man es vielleicht gewohnt ist, aber jedes Kleidungsstück wirkt so als wäre es perfekt geschneidert für den Menschen der es tragen wird. So als gehöre es immer schon zu jenem."
Gerade schwärmte er etwas von ihrer Arbeit, aber sie war nun einmal sehr gut darin. Eine der Dinge die er an ihr so liebte. Diese Leidenschaft und das Feuer mit der sie voll Eifer Kleidung schneiderte.
Nun wurden Gareth und Glynis angebracht und das sorgte dafür dass Alys ihm ihre Hände entzog. Besorgt sah er sie an und rutschte näher an sie heran. Jedes ihrer Worte hörte er sich ruhig an und wandte den Blick nicht von ihr ab.
"Ich kann deine Sorge nachvollziehen. Es ist nicht einfach für euch Beide. Weder für dich noch für ihn. Er hat dort ein Leben dass ihm gefällt und er wird nicht schlecht behandelt. Man sieht ihn als Teil der Familie. Das ist schon einmal viel wert. Doch auch ich würde es unterstützen wenn er hier wäre. Nicht nur weil wir ihm hier den besten Schutz bieten können, sondern auch weil ein Kind stets zu seiner Mutter gehört. Gareth weiß dass und er liebt dich. Kann ich irgendwie vermitteln zwischen euch? Kann ich irgendetwas für euch beide tun?"
Er wusste doch selbst wie es war fernab vom Heiligtum zu sein. Auch er war lange bei seiner Familie gewesen und hatte das weltliche Leben mitbekommen. Doch sein Weg hatte ihn hier her geführt. Vielleicht war es bei Gareth anders? Vielleicht hielt ihn irgendetwas im Weltlichen, wie es Alen im Geistlichen hielt? Dem konnten sie nachgehen und das würden sie auch. Wenn sie wussten was Gareth hielt, konnten sie damit arbeiten. Trotzdem bereitete Alys' Zustand ihm immer noch groß Sorgen. Vorsichtig legte er eine Hände auf ihre Schultern und massierte diese leicht, während er sich anhörte was Glynis getan hatte. Die beiden Frauen hatten sich größer gestritten und Glynis war unzufrieden, kämpfte für ihren Bruder und Alen hielt in der Bewegung inne. Löste sich wieder von Alys und nahm wieder eine Hand. Kurzerhand kniete er sich neben sie und sah zu ihr auf.
"Jeder von uns ist unzufrieden. Jeder von uns möchte das Beste für den anderen. Dabei kommt es oft zu Meinungsverschiedenheiten. Momentan sind alle Gemüter erhitzt und niemand weiß so wirklich was die Zukunft bringt. Es klingt ziemlich ernst. Vielleicht....sollten wir sie diese Erfahrung machen lassen. Vielleicht sollten wir ihr die Chance geben zu erkennen wie das Leben außerhalb dieser Wände ist. Sie wird wiederkommen. Da bin ich mir sicher. Wenn sie es wirklich tun sollte, dann kommt sie zurück zu uns. Sie kennt unsere Seite. Sie liebt und beschützt ihre Bruder. Vielleicht sollte ich nochmal mit ihr sprechen, aber ich weiß nicht ob es das schlimmer machen würde."
Ein Lächeln huschte über seine Lippen und er verweilte in seiner Position.
"Wir sind Eltern. Wir wollen alles menschenmögliche tun um unsere Kinder zu beschützen. Dabei machen wir auch Fehler. Ich gleichermaßen wie du. Vielleicht sollten wir ihnen beide etwas entgegenkommen. Es ist gut möglich dass sie uns auch entgegenkommen werden. Wenn sie merken dass wir nicht zwanghaft versuchen sie für unsere Sache zu gewinnen. Mir fällt das auch nicht leicht."
Natürlich wäre es ihm auch das liebste alle seine Kinder hier zu haben. Doch das war leider nicht so einfach und manchmal war er auch zu sehr darauf aus. Verlangte manchmal vielleicht wirklich zu viel, aber daran konnte man arbeiten. Immerhin musste hier niemand allein damit sein.
