06-07-2024, 09:35 - Wörter:
Zephyr hatte immer noch seine Hand auf Orpheus' Schulter liegen, als dieser pathetisch erklärte, alles zu unternehmen, um keine fremden Banner über seinem Palast gehisst zu sehen, drückte Zephyrs Hand noch einmal zu und machte eine kurze Schüttelbewegung an Orpheus' Schulter. Sein Kopf nickte leicht auf und ab während sein Blick plötzlich voll Stolz für den Jüngeren war. So... genau so, und nicht anders, hatte er Orpheus sehen wollen. Genau dazu hatte er ihn bewegen und bringen wollen. Verantwortung zu übernehmen, anstatt nutzlos in der Gegend herumzureisen.
Nach dieser kurzen Glanzstunde kehrten sie wieder zurück zu den weltlichen und sehr konkreten Themen. Natürlich hatte Zephyr noch keine Gelegenheit gehabt, mit dem Großkönig zu sprechen - der Krieg war über sie hereingerollt, als Orpheus und Zephyr noch in Three Rivers geweilt hatten. Und nun erst waren sie auf der Rückreise. Natürlich hatte Zephyr versucht, Briefe zu verschicken, doch entweder waren diese noch nicht angekommen, oder (und das wahr die wahrscheinlichere Variante) Augusto hatte sie einfach noch nicht beantwortet. Es hatte also bisher noch keinen Austausch gegeben. "Nun, die Truppen werden ihr Hauptaugenmerk hauptsächlich auf den Heermeister legen, der noch zu bestellen ist. Er wird für die Zusammenstellung der Truppen, deren Ausbildung und schließlich auch über den tatsächlichen Angriff befehligen. Unsereins hat hier eine eher übergeordnete Rolle. Du wirst der strahlende Held sein, zu dem sie aufblicken und für den sie kämpfen werden - ihr Prinz, dessen Anwesenheit ihre Moral und ihre Kampfeslust stärken wird. Ohne Dich oder einen anderen Castellanos lohnt es sich kaum, das Schlachtfeld zu betreten. Die Menschen müssen sehen und wissen, wofür sie möglicherweise ihr Leben geben. Die Strategie wird bereits im Vorfeld zwischen dem Heermeister, Dir und mir abgestimmt sein. Er wird dann die konkreten Befehle geben und die Männer werden diesen Befehlen folgen...", erklärte Zephyr sein Verständnis von der Schlacht und allen Zusammenhängen. Jedoch waren dies nurmehr Theorien - kein lebender Mensch in Arcandas hatte jemals zuvor eine derartige Schlacht erlebt. Nun, außer natürlich den Feinden, die jüngst Eastergold Meadow angegriffen hatten. Doch auch dies war weniger eine Schlacht gewesen. Ein bloßer Überfall... vergleichbar mit einer wilden Räuberbande, die eine kleine Kutsche überfiel.
"Mit einfachen Verhandlungen werden wir Charles Stafford nicht dazu bewegen können, Eastergold Meadow wieder zurückzugeben. Er hat sich die Stadt gewaltsam genommen - und wird vermutlich dafür kämpfen, sie zu behalten. Und möglicherweise wird dies einen Konflikt zwischen allen Ländern von Arcandas auslösen.
Es kommt mir so vor, dass Farynn hierbei das Zünglein an der Waage sein wird. Egal für welche Seite der alte Greymark sich entscheiden wird... diese Seite wird wohl die Überhand über den Konflikt gewinnen können..." Umso bedauerlicher und betrüblicher war es, dass Liam Greymark sich gegen eine Verbindung mit dem Hause Castellanos entschieden und @"Desdemona Castellanos" als Schwiegertochter zurückgewiesen hatte. Blieb nur zu hoffen, dass Farynn sich möglichst lange (am besten für immer) aus dem Konflikt heraushalten würde.
Zephyr lachte auf, als Orpheus seiner Hoffnung, Naila erwarte keinen Leandros im Bett, Stimme verlieh. "Nun, zumindest ihr Vater war damit einverstanden, dass Naila nicht in Leandros' Bett gebracht wird" - und dies war in der Tat etwas nicht Alltägliches. Welcher König gab seine Tochter schon einem Zweitgeborenen, wenn der Erstgeborene tatsächlich noch zur Verfügung stand. Allein das hätte Orpheus schon Auszeichnung genug sein dürfen. "Mach' Dir nicht zu viele Gedanken darüber - sie wird vermutlich keine Vorstellung davon haben, was sie sich in dieser Hinsicht wünscht. Wir müssen eher darauf hoffen, dass @Yasirah ben Sahid sie in ihre ehelichen Pflichten eingewiesen hat", erklärte Zephyr und legte dabei den Kopf schief. Dies erschien ihm aktuell das größte Hindernis, was die ehelichen Beziehungen der jungen Leute anging. Die Unwissenheit der armen Bräute, die in einer Hochzeitsnacht komplett überrumpelt wurden.
Nach dieser kurzen Glanzstunde kehrten sie wieder zurück zu den weltlichen und sehr konkreten Themen. Natürlich hatte Zephyr noch keine Gelegenheit gehabt, mit dem Großkönig zu sprechen - der Krieg war über sie hereingerollt, als Orpheus und Zephyr noch in Three Rivers geweilt hatten. Und nun erst waren sie auf der Rückreise. Natürlich hatte Zephyr versucht, Briefe zu verschicken, doch entweder waren diese noch nicht angekommen, oder (und das wahr die wahrscheinlichere Variante) Augusto hatte sie einfach noch nicht beantwortet. Es hatte also bisher noch keinen Austausch gegeben. "Nun, die Truppen werden ihr Hauptaugenmerk hauptsächlich auf den Heermeister legen, der noch zu bestellen ist. Er wird für die Zusammenstellung der Truppen, deren Ausbildung und schließlich auch über den tatsächlichen Angriff befehligen. Unsereins hat hier eine eher übergeordnete Rolle. Du wirst der strahlende Held sein, zu dem sie aufblicken und für den sie kämpfen werden - ihr Prinz, dessen Anwesenheit ihre Moral und ihre Kampfeslust stärken wird. Ohne Dich oder einen anderen Castellanos lohnt es sich kaum, das Schlachtfeld zu betreten. Die Menschen müssen sehen und wissen, wofür sie möglicherweise ihr Leben geben. Die Strategie wird bereits im Vorfeld zwischen dem Heermeister, Dir und mir abgestimmt sein. Er wird dann die konkreten Befehle geben und die Männer werden diesen Befehlen folgen...", erklärte Zephyr sein Verständnis von der Schlacht und allen Zusammenhängen. Jedoch waren dies nurmehr Theorien - kein lebender Mensch in Arcandas hatte jemals zuvor eine derartige Schlacht erlebt. Nun, außer natürlich den Feinden, die jüngst Eastergold Meadow angegriffen hatten. Doch auch dies war weniger eine Schlacht gewesen. Ein bloßer Überfall... vergleichbar mit einer wilden Räuberbande, die eine kleine Kutsche überfiel.
"Mit einfachen Verhandlungen werden wir Charles Stafford nicht dazu bewegen können, Eastergold Meadow wieder zurückzugeben. Er hat sich die Stadt gewaltsam genommen - und wird vermutlich dafür kämpfen, sie zu behalten. Und möglicherweise wird dies einen Konflikt zwischen allen Ländern von Arcandas auslösen.
Es kommt mir so vor, dass Farynn hierbei das Zünglein an der Waage sein wird. Egal für welche Seite der alte Greymark sich entscheiden wird... diese Seite wird wohl die Überhand über den Konflikt gewinnen können..." Umso bedauerlicher und betrüblicher war es, dass Liam Greymark sich gegen eine Verbindung mit dem Hause Castellanos entschieden und @"Desdemona Castellanos" als Schwiegertochter zurückgewiesen hatte. Blieb nur zu hoffen, dass Farynn sich möglichst lange (am besten für immer) aus dem Konflikt heraushalten würde.
Zephyr lachte auf, als Orpheus seiner Hoffnung, Naila erwarte keinen Leandros im Bett, Stimme verlieh. "Nun, zumindest ihr Vater war damit einverstanden, dass Naila nicht in Leandros' Bett gebracht wird" - und dies war in der Tat etwas nicht Alltägliches. Welcher König gab seine Tochter schon einem Zweitgeborenen, wenn der Erstgeborene tatsächlich noch zur Verfügung stand. Allein das hätte Orpheus schon Auszeichnung genug sein dürfen. "Mach' Dir nicht zu viele Gedanken darüber - sie wird vermutlich keine Vorstellung davon haben, was sie sich in dieser Hinsicht wünscht. Wir müssen eher darauf hoffen, dass @Yasirah ben Sahid sie in ihre ehelichen Pflichten eingewiesen hat", erklärte Zephyr und legte dabei den Kopf schief. Dies erschien ihm aktuell das größte Hindernis, was die ehelichen Beziehungen der jungen Leute anging. Die Unwissenheit der armen Bräute, die in einer Hochzeitsnacht komplett überrumpelt wurden.
