07-07-2024, 18:23 - Wörter:
Sein Daumen glitt die zarte Haut ihrer Wange entlang, schob sich sanft gegen ihren Mund und zog ihre vom Küssen ganz geschwollene Lippe unter ihren Zähnen hervor. Sein verliebter Blick hing daran, wie sich ihr Mund langsam bewegte, sie die Wellen ihrer Lust noch zu sp2ren schien und ihren Atem nur langsam wieder unter Kontrolle bekam. Ein Umstand, den er verursacht hatte. Er hatte ihr diese Genugtuung verschafft, hatte sie von einer Erlösung in die nächste gejagt und ihre Sorgen vertrieben, wenigstens für den Moment. Selbst ihre heisere Stimme war sein Verdienst und wäre ihm nicht so unsäglich warm nach den Anstrengungen, hätte es sicherlich für eine Gänsehaut gesorgt. “Mhhh...” brummte er genießerisch, ihre Worte gingen unter in dem Anblick ihrer nackten Haut, die sie ihm erneut präsentierte und sein Oberkörper folgte ihrer Bewegung, setzte einen letzten Kuss auf ihr Schluüsselbein und sog den Geruch ihrer Haut ein als wäre es wertvoller als die Luft zum Atmen. “Aber siehst du denn nicht, meine Taube, wie ich bereits jetzt um Fassung ringen muß?” Ein einzelner Finger fuhr ihren Oberschenkel entlang, einen Weg zeichnend, dem seine Augen problemlos folgten. Ja, sie hatten sich ausgiebig geliebt. Nein, es war noch lange nicht genug und wenn sie ihm nur einen Moment der Erholung gewährte, er würde sofort auf die Knie sinken und ihr huldigen wie keiner anderen Frau. Sie war die einzige für ihn und er würde alles in seiner Macht stehende tun es ihr immer und immer wieder zu beweisen.
Ismeth störte sich an seiner Nacktheit, aber nicht aus Scham, sondern weil er damit auch ihr Leben aufs Spiel setzte und mit einem seufzen, dass in theatralischer Sehnsucht wohl kaum zu überbieten war, zog er sich von ihr zurück. Nur einen Schritt, nur genug um wenigstens die deutlichsten Anzeichen ihrer vorangegangenen … Akrobatik … zu verstecken. Auch wenn der Stoff auf seiner Haut wie eine Grenze schien, die er erneut einzureißen hatte. Doch er nickte bei ihren Worten. “Lass mich nachsehen.” Seine prominente Nase strich gegen ihre Schläfe, eine zärtliche Geste der Vertrautheit, bevor er sich ganz löste und barfuß einige lange Schritte zur Tür machte. Der Winkel war nicht ideal, aber wenn er sich groß genug aufrichtete würde niemand an ihm vorbei in das Zimmer schauen können und so war es sein Körper, der seine Liebe schützte. Eine neue Erfahrung. Und siehe da, das Essen stand tatsächlich noch dort, von Wachen keine Spur, nicht mal die hektischen Schritte einer Bediensteten waren zu hören. Seltsam. Hatte Yasirahs 'unsanftes wegschicken' den ganzen Flur geräumt? Kannten sie die Launen der Königin bereits so gut? Oder waren sie dabei den König und die Wachen zu holen? War das hier das letzte Mal?
Seine dunklen Augen fanden die kleinen Schalen und Teller und schloßen die Tür wieder. Wenn dem so war, wenn er keine weiteren Chancen mehr erhalten würde, seine Liebe zu genießen, dann eben jetzt. Hier. Schnellen Schritten brachte er alles zurück in die Mitte des Raumen, überließ ihr die erste Wahl und lehnte sich dann so halb gegen die Tischplatte, weil er ihr so näher war als auf einem der Sessel Platz zu nehmen. “Ich bleibe so lange du willst.” Kam seine direkte und überraschend schnörkellose Antwort, ihm hingen immer noch die Eindrücke des menschenleeren Flurs an und was für Probleme sie am Ende dessen erwarten würde. Und dann fiel ihr dunkler Blick auf ihn und der Berater blinzelte mit einem kaum versteckten Lächeln. “Zu gehen würde bedeuten, mich dem Licht der Sonne zu entziehen.”
Ismeth störte sich an seiner Nacktheit, aber nicht aus Scham, sondern weil er damit auch ihr Leben aufs Spiel setzte und mit einem seufzen, dass in theatralischer Sehnsucht wohl kaum zu überbieten war, zog er sich von ihr zurück. Nur einen Schritt, nur genug um wenigstens die deutlichsten Anzeichen ihrer vorangegangenen … Akrobatik … zu verstecken. Auch wenn der Stoff auf seiner Haut wie eine Grenze schien, die er erneut einzureißen hatte. Doch er nickte bei ihren Worten. “Lass mich nachsehen.” Seine prominente Nase strich gegen ihre Schläfe, eine zärtliche Geste der Vertrautheit, bevor er sich ganz löste und barfuß einige lange Schritte zur Tür machte. Der Winkel war nicht ideal, aber wenn er sich groß genug aufrichtete würde niemand an ihm vorbei in das Zimmer schauen können und so war es sein Körper, der seine Liebe schützte. Eine neue Erfahrung. Und siehe da, das Essen stand tatsächlich noch dort, von Wachen keine Spur, nicht mal die hektischen Schritte einer Bediensteten waren zu hören. Seltsam. Hatte Yasirahs 'unsanftes wegschicken' den ganzen Flur geräumt? Kannten sie die Launen der Königin bereits so gut? Oder waren sie dabei den König und die Wachen zu holen? War das hier das letzte Mal?
Seine dunklen Augen fanden die kleinen Schalen und Teller und schloßen die Tür wieder. Wenn dem so war, wenn er keine weiteren Chancen mehr erhalten würde, seine Liebe zu genießen, dann eben jetzt. Hier. Schnellen Schritten brachte er alles zurück in die Mitte des Raumen, überließ ihr die erste Wahl und lehnte sich dann so halb gegen die Tischplatte, weil er ihr so näher war als auf einem der Sessel Platz zu nehmen. “Ich bleibe so lange du willst.” Kam seine direkte und überraschend schnörkellose Antwort, ihm hingen immer noch die Eindrücke des menschenleeren Flurs an und was für Probleme sie am Ende dessen erwarten würde. Und dann fiel ihr dunkler Blick auf ihn und der Berater blinzelte mit einem kaum versteckten Lächeln. “Zu gehen würde bedeuten, mich dem Licht der Sonne zu entziehen.”
