20-07-2024, 07:06 - Wörter:
Nachdem Zara einmal mit dem Essen angefangen hatte, war sie kaum noch aufzuhalten. Sie bemühte sich nicht einmal, langsam zu machen und jeden Bissen zu genießen. Es war nicht mal so, als habe sie hier furchtbaren Hunger zu leiden - denn auch wenn die Verpflegung nicht so war, wie sie es von ihrem Elternhaus (oder ihrem Ehemann) kannte, so war es doch immerhin nahrhaft. Man wollte die Soldaten schließlich erst an der Front verheizen und bis dahin möglichst aufgepäppelt wissen. Allerdings konnte man dafür auch keine Luxusgüter verschwenden.
Sie hielt erst in ihrem Kauen und Herunterschlingen inne, als ihr klar wurde, dass die Fleischpastete geklaut war. Ihr Hals zog sich zusammen und es fiel ihr unglaublich schwer, den letzten Bissen gegen diese Barriere herunterzuschlucken. "Entwendet...?", fragte sie dann, als habe sie nicht verstanden. Und ihr Blick lag dabei vollkommen unschuldig auf der noch übrigen und bisher unangetasteten Hälfte der Pastete, die noch in den gewachsten Stoffbahnen lag. "Und ... du bist Dir sicher, dass Dich niemand gesehen hat?" Unauffällig schob sie den Stoff mit der Pastete darauf ein Stückchen zwischen ihrer beider Beine, sodass ein Vorbeilaufender sie nicht sofort entdecken würde.
Nun, es war vermutlich eine eher dumme Frage gewesen - denn wenn man ihn erwischt hätte, würde er wohl aktuell nicht hier sitzen. "Das solltest Du nicht tun.. es ist gefährlich", stellte sie das Offensichtliche heraus. Dabei machte sie sich nicht nur Sorgen um sich selbst, sondern auch um den Fluchtplan, den sie zu dritt ausgeheckt hatten. Und ganz innen drin wollte Rana auch einfach nicht, dass Khaled etwas zustieß, bevor sie zu dritt hatten abhauen können. Gut und danach sollte ihm natürlich bitte auch nichts zustoßen.
Er versuchte, das Thema zu wechseln, doch Rana war noch immer betroffen und zwischen "Glück über den Hochgenuss" und "Angst um ihren Freund" hin- und hergerissen.
"Vollkommen fertig. Ich bin so unglaublich erschöpft...", gestand sie ihm und brach nachlässig noch ein Stück von der Pastete ab um es sich in den gierigen Schlund zu stecken. Solche Worte hatte Khaled vermutlich noch nicht von Rana gehört. Und wenn, dann eher auf eine schnippische Art, weil der letzte Freier vielleicht besonders unangenehm gewesen war. Doch heute klang ihre Stimme fast schon kindlich-weinerlich. Ja, sie war vollkommen erschöpft und ausgelaugt. Sie fühlte sich schwach, matt und ausgezehrt. Sogar die Kraft, sich gierig in die Fleischpastete zu stürzen, hatte sie mit einem Male vollkommen verlassen. Stattdessen hob sie den Kopf, betrachtete kurz das Gesicht ihres Reisegefährten und seufzte dann aus.
In einer geschmeidigen Bewegung ließ sie sich neben ihn an die Stoffbahn sinken und rutschte noch ein wenig näher, damit sie ihren müden, schweren Kopf an seine Schulter betten konnte.
Auf einmal schien alles sie übermannen und überrollen zu wollen. All die Schwäche, die sie seit Anbeginn ihrer Reise zurückgedrängt hatte, überschwemmte sie, ertränkte sie und nahm ihr die Luft zum Atmen. Wie gerne hätte sie sich in ihr Bett daheim gelegt, sich von einem Sklaven Luft zufächeln und von einem Küchenjungen mit Fleischpastete füttern lassen.
Wenigstens hatte sie Khaled. Er fächelte ihr keine Luft zu, aber wenigstens fütterte er sie mit schwer zu beschaffener Fleischpastete und schien ehrlich für sie da zu sein. Ehrlicher, als ihre Familie, ein Sklave, ein Küchenjunge oder gar ihr Ehemann. Daher schlang sie in einem schwachen Moment einen Arm um Khaled und hielt sich an ihm fest.
Sie hielt erst in ihrem Kauen und Herunterschlingen inne, als ihr klar wurde, dass die Fleischpastete geklaut war. Ihr Hals zog sich zusammen und es fiel ihr unglaublich schwer, den letzten Bissen gegen diese Barriere herunterzuschlucken. "Entwendet...?", fragte sie dann, als habe sie nicht verstanden. Und ihr Blick lag dabei vollkommen unschuldig auf der noch übrigen und bisher unangetasteten Hälfte der Pastete, die noch in den gewachsten Stoffbahnen lag. "Und ... du bist Dir sicher, dass Dich niemand gesehen hat?" Unauffällig schob sie den Stoff mit der Pastete darauf ein Stückchen zwischen ihrer beider Beine, sodass ein Vorbeilaufender sie nicht sofort entdecken würde.
Nun, es war vermutlich eine eher dumme Frage gewesen - denn wenn man ihn erwischt hätte, würde er wohl aktuell nicht hier sitzen. "Das solltest Du nicht tun.. es ist gefährlich", stellte sie das Offensichtliche heraus. Dabei machte sie sich nicht nur Sorgen um sich selbst, sondern auch um den Fluchtplan, den sie zu dritt ausgeheckt hatten. Und ganz innen drin wollte Rana auch einfach nicht, dass Khaled etwas zustieß, bevor sie zu dritt hatten abhauen können. Gut und danach sollte ihm natürlich bitte auch nichts zustoßen.
Er versuchte, das Thema zu wechseln, doch Rana war noch immer betroffen und zwischen "Glück über den Hochgenuss" und "Angst um ihren Freund" hin- und hergerissen.
"Vollkommen fertig. Ich bin so unglaublich erschöpft...", gestand sie ihm und brach nachlässig noch ein Stück von der Pastete ab um es sich in den gierigen Schlund zu stecken. Solche Worte hatte Khaled vermutlich noch nicht von Rana gehört. Und wenn, dann eher auf eine schnippische Art, weil der letzte Freier vielleicht besonders unangenehm gewesen war. Doch heute klang ihre Stimme fast schon kindlich-weinerlich. Ja, sie war vollkommen erschöpft und ausgelaugt. Sie fühlte sich schwach, matt und ausgezehrt. Sogar die Kraft, sich gierig in die Fleischpastete zu stürzen, hatte sie mit einem Male vollkommen verlassen. Stattdessen hob sie den Kopf, betrachtete kurz das Gesicht ihres Reisegefährten und seufzte dann aus.
In einer geschmeidigen Bewegung ließ sie sich neben ihn an die Stoffbahn sinken und rutschte noch ein wenig näher, damit sie ihren müden, schweren Kopf an seine Schulter betten konnte.
Auf einmal schien alles sie übermannen und überrollen zu wollen. All die Schwäche, die sie seit Anbeginn ihrer Reise zurückgedrängt hatte, überschwemmte sie, ertränkte sie und nahm ihr die Luft zum Atmen. Wie gerne hätte sie sich in ihr Bett daheim gelegt, sich von einem Sklaven Luft zufächeln und von einem Küchenjungen mit Fleischpastete füttern lassen.
Wenigstens hatte sie Khaled. Er fächelte ihr keine Luft zu, aber wenigstens fütterte er sie mit schwer zu beschaffener Fleischpastete und schien ehrlich für sie da zu sein. Ehrlicher, als ihre Familie, ein Sklave, ein Küchenjunge oder gar ihr Ehemann. Daher schlang sie in einem schwachen Moment einen Arm um Khaled und hielt sich an ihm fest.
