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the mountains are calling and I must go
16.08.1016 - 23:45
Strand außerhalb von Penwick
Helias Winters Iórunn Bjerk

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Iórunn Bjerk
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#2
Eigentlich war es nicht gerade Ioras Art, ihr Nachtlager direkt außerhalb einer Stadt aufzuschlagen. Wenn sie schon in unmittelbarer Nähe einer größeren Niederlassung war, dann suchte sie meist die Taverne auf und bezahlte den Wirt, damit sie ihren Wagen für die Nacht unterstellen konnte. Doch sie hatte so viel über die tosende See von Penwick gehört, dass sie beschlossen hatte, sie heute Nacht auf sich wirken zu lassen. Angst hatte sie keine - natürlich nicht. Angst war immerhin was für Schwächlinge und Memmen. Sie wusste sich zu verteidigen. Sowohl gegen wilde Tiere, als auch gegen menschliches Gesinde. Zumindest war sie bis heute gut durchgekommen.

Das Feuer zu entfachen, war jedoch schwieriger gewesen, als Iora das angenommen hatte. Auch im Winterland war es nicht immer einfach, geeignetes, trockenes Astwerk zu finden, an dem man ein Feuer entzünden konnte. Doch die spritzende Gischt, die ständig in der Luft hing, war etwas vollkommen anderes. Feiner nasser Sprühnebel bedeckte alles in ihrer Umgebung. Doch nun brannte es und Iora saß auf einem umgefallenen Stamm in der Nähe, streckte die schmerzenden Beine aus und betrachtete ihren altersschwachen Gaul. Den Marketenderwagen hatte sie in ihrem Rücken, denn sie mochte es natürlich nicht, von hinten überrascht zu werden.
Mit der Zunge schmeckte sie über ihre Lippen, die von der feuchtsalzigen Luft ganz schon ganz spröde wurden. Der Wind peitschte stark durch ihr Haar - wirklich ein unglaublicher Ort!
Als sie plötzlich einen Mann in der Nähe bemerkte, schalt' sie sich selbst eine tagträumende Närrin. Sofort schnellte ihre Hand zu einer Handaxt und sie erhob sich, was auf den ersten Blick etwas umständlich und ungeschickt wirkte. Sie stemmte ihr gesamtes Gewicht - und sie war nun wirklich kein zierliches Mädchen - über das linke Bein in die Höhe und zog das rechte Bein einfach nur ran. Wer ein Auge dafür hatte, der merkte gleich, dass damit wohl etwas nicht stimmte. Doch die Handaxt hielt sie äußerst sicher in der Hand. Unangenehm sicher, ... für den Betrachter.

Der Mann hatte jedoch die Hände gehoben und fragte nun nach, ob er sich nicht ihrem Lagerfeuer anschließen durfte. Ioras fein geschnittenes Gesicht glänzte leicht von der feuchten Luft, doch ansonsten sah sie einfach nur wie eine grobschlächtige Winterland-Frau aus. Mit breiten Schultern, einem stark wirkenden Kreuz und grimmigem, wettergegerbtem Gesicht.
Iora betrachtete ihr Gegenüber genauer und erkannte eine Augenklappe. Na hoppla... zwei Krüppel, ein Lagerfeuer. Wirkte interessant. Sie ließ daher demonstrativ die Handaxt wieder sinken, lehnte sie aber gegen den Baumstamm, auf dem sie bis eben noch gesessen hatte. Und darauf nahm sie nun auch wieder Platz, legte den Kopf schief, ehe sie bedächtig in seine Richtung nickte - als Zeichen, dass er sich eine Sitzgelegenheit ihr gegenüber nehmen konnte. "Dein Name..., Bursche?", sagte sie mit wenig mädchenhafter Stimme und ein kleines bisschen winterländischer Arroganz. Wirklich ein junger Bursche war er natürlich nicht, das konnte sie schon sehen - und unterschätzen wollte sie den Kerl natürlich auch nicht. Aber sie testete gerne mit kleinen Frechheiten aus, wie weit sie bei Fremden gehen konnte. Hinzu kam, dass sie ihn automatisch duzte. Ein Adliger würde hier bestimmt nicht so herumlaufen... zumindest ihrer Einschätzung von steifärschig-frühlingsländischem Adel nach.
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Nachrichten in diesem Thema
the mountains are calling and I must go - von Helias Winters - 19-07-2024, 21:15
RE: the mountains are calling and I must go - von Iórunn Bjerk - 22-07-2024, 20:41
RE: the mountains are calling and I must go - von Helias Winters - 10-10-2024, 00:25

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