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take me back to the day we met
14.08.1016 - 10:00
Penwick Town, Markt
Grace Ashmore Alden Sutherland

Unregistered
Alden Sutherland
Alter
Beruf
Wohnort
Stand
User
#8
Alden beobachtete Grace aufmerksam, während sie den Menschen, die ihnen begegneten, mit ihrem strahlenden Lächeln und freundlichen Grüßen Freude bereitete. Sie war eine wahre Fürstin, die sich um ihre Untertanen kümmerte und jedem das Gefühl vermittelte, wichtig zu sein. Vor allem wirkte sie dabei so ehrlich, dass die Menschen spürten, dass ihre Freundlichkeit nicht erzwungen oder aufgesetzt war. Grace war einfach so – ihre Freundlichkeit kam aus tiefstem Herzen. Alden konnte sich gar nicht sattsehen an der jungen Frau, die wie eine Elfe aus einem Märchen wirkte. Als sie sich ihm wieder zuwandte und leise lachte, stimmte er in ihr Lachen ein. „Ja, es ist wirklich befreiend, wenn man sich ungezwungen unterhalten kann“, erwiderte er. „Es erlaubt uns, ehrlicher und näher bei den Menschen zu sein.“

Alden spürte eine sanfte Wärme, als Grace ihre Hand auf seinen Unterarm legte. Diese verstärkte sich, als sie seinen Namen aussprach. Eine Gänsehaut überlief ihn, und er musste schlucken, so tief berührte ihn die Art und Weise, wie sie ihn ansprach, als sie ihre Freude über seine Bekanntschaft mit Lady Eleanor ausdrückte. „Ja, Lady Eleanor ist eine bemerkenswerte junge Dame“, ⁣ bestätigte er erneut und lächelte, als Grace nach seinen Freunden und seinem persönlichen Leben fragte. „Ich habe ein paar enge Freunde, auf die ich mich verlassen kann – Männer, mit denen ich zum Ritter ausgebildet wurde. Wenn Ihr das nächste Mal am Hofe seid, stelle ich sie Euch gerne vor, Mylady. Es sind raue Burschen, aber sie haben ihr Herz am rechten Fleck.“

Aldens Lächeln wurde breiter, als er an seine Freunde, die Ritter der Königsgarde, dachte und sich vorstellte, wie Grace wohl auf Godwyn, James und Hassan reagieren würde. Waren sie alleine und außer Dienst, ging es oft recht rau zu, wobei auch die eine oder andere zotige Bemerkung nicht ausblieb.

Grace' nächste Frage lenkte den Ritter wieder von seinen Freunden ab, und sein Lächeln verschwand, auch wenn es ihn berührte, dass sie so interessiert an ihm zu sein schien. Grace blickte ihn mit großen Augen an, senkte jedoch kurz darauf den Blick, als hätte sie es bemerkt. Obwohl das Thema schmerzlich für ihn war, sah Alden keinen Grund, nicht ehrlich zu der jungen Fürstin zu sein. „Ich war verheiratet, Mylady. Elaine war eine Hofdame der Königin, vielleicht erinnert Ihr Euch an sie. Sie war eine wundervolle Frau und viel zu gut für mich. Sie war sanft und freundlich wie Ihr.“ Er hielt kurz inne, um seine Gedanken zu sammeln, bevor er fortfuhr. „Elaine starb im Kindbett, zusammen mit unserem Sohn. Es war eine schwere Zeit, und der Verlust hat eine tiefe Wunde in meinem Herzen hinterlassen. Der Kronprinz ist heute in etwa so alt, wie mein Sohn jetzt wäre, wenn er überlebt hätte. Als sein Ausbilder habe ich den Prinzen von klein auf aufwachsen sehen. Manchmal fühlt es sich so an, als wäre er eine Art Ersatzsohn für mich.“

Er sah wieder zu Grace, und seine braunen Augen spiegelten die Traurigkeit über den Verlust wider, den er erlitten hatte. Doch er schüttelte leicht den Kopf, als sie sich dafür entschuldigte, dass sie ihm Kummer bereitet hatte. „Ihr habt mir keinen Kummer bereitet, Mylady“, sagte er leise. „Das Leben ist ein Geschenk, welches wir von Heofader empfangen dürfen. Und wenn es sein Wille ist, kann er es auch wieder beenden.“

Als das Gespräch sich auf sein Pferd verlagerte, war Alden fast erleichtert, denn der Tag war einfach zu schön, um länger über betrübliche Dinge zu sprechen als nötig. Grace blieb stehen, sodass Alden ebenfalls anhielt, und das Schlachtross sofort reagierte. Es stoppte seinen Lauf und blieb ruhig, dennoch weiterhin aufmerksam neben dem Ritter stehen. Als sie ihn darum bat, sein Pferd streicheln zu dürfen, lächelte Alden und nickte. „Natürlich, Mylady. Hercules wird Eure sanfte Berührung genießen. Ihr dürft ihn auch füttern, wenn Ihr wollt.“ Er griff in die Satteltasche und holte einen Apfel hervor, den er der Fürstin auf der flachen Hand entgegenhielt, um ihr zu zeigen, wie sie ihn dem Pferd geben sollte.

Als ihre Hände sich am Korb berührten, als er danach griff, spürte Alden eine unerwartete Nähe zwischen ihnen. Es war, als ob die Welt um sie herum für einen Moment stillstand. Ein Knistern lag in der Luft, fast greifbar. Alden atmete tief ein und versuchte, seine Gefühle im Zaum zu halten. Doch ihr so nahe zu sein und ihren offenen, überraschten Blick zu spüren, machte es nicht gerade einfach. Ihr angehaltener Atem zeigte ihm, dass Grace durchaus empfänglich für das Knistern zwischen ihnen war. Es wäre so einfach gewesen, sie in seine Arme zu ziehen und die Welt zu vergessen. Doch es war ein Spiel mit dem Feuer, und auch wenn Alden bereit war, das Risiko einzugehen, wollte er nicht, dass die bezaubernde Fürstin zu Schaden kam. „Es ist mir eine Freude, Euch zu helfen, Mylady“. Er hielt den Korb fest, als Grace schließlich losließ und sie sich wieder in Bewegung setzten.

Sie plauderten weiter über die Vorzüge der Hauptstadt und den Charme einer Kleinstadt wie Penwick Town. Alden spürte die Unruhe, die Grace ergriffen hatte, als sie ihn wieder mit seinem Titel ansprach. Doch auch er konnte sich kaum auf etwas anderes konzentrieren als auf die junge Fürstin. Als sie ihn nach seiner Freizeitbeschäftigung fragte, antwortete der Ritter ausweichend, was Grace zu einer Bemerkung hinreißen ließ, die ihn überraschte. Selten war Alden verlegen, doch ihre charmante Direktheit brachte ihn ein wenig aus dem Konzept.

„Mylady, Ihr habt eine erstaunlich gute Auffassungsgabe.“ Er räusperte sich und versuchte, seine Contenance zu bewahren, was ihm schwerfiel. Doch Alden wäre kein ausgebildeter Ritter mit jahrelanger Erfahrung, wenn er nicht auch in dieser Situation die passenden Worte gefunden hätte. „Nein, meine Freizeit besteht nicht nur aus Arbeit“, sagte er schließlich, als er sich wieder gefangen hatte. „Ich genieße es, wie bereits erwähnt, Zeit mit Freunden zu verbringen und ab und zu ein wenig Abenteuer zu suchen. Aber einige Geschichten sind vielleicht zu unpassend, um sie in dieser Gesellschaft zu teilen.“

Der dunkelhaarige Mann hielt kurz inne und lächelte schelmisch, als er ihr schüchternes Lächeln bemerkte. „Manche Abenteuer beinhalten Begegnungen, die eher dem Herzen als der Pflicht zuzuordnen sind. Aber ich möchte Euch nicht mit den Details solcher Geschichten langweilen oder kompromittieren.“

Erneut blickte die junge Fürstin ihn so offen an, dass ihm warm wurde. Ihre Einladung, die sie daraufhin aussprach, erfreute Alden zutiefst, denn es zeigte ihm, dass Grace ihn wiedersehen wollte. „Das ist sehr freundlich von Euch, Mylady, und es bedeutet mir viel, dass ich hier immer willkommen bin.“ Alden zwinkerte ihr leicht zu, sein Ton halb ernst, halb spielerisch. „Vielleicht erzähle ich Euch dann die eine oder andere Geschichte meiner Abenteuer, wenn Ihr das wollt. Vielleicht bei einem künftigen Besuch in Penwick Town, fernab der neugierigen Ohren des Hofes.“ Er beobachtete, wie Grace auf seine Andeutungen reagierte, während sich die knisternde Atmosphäre zwischen ihnen zu verstärken schien.
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