04-08-2024, 11:32 - Wörter:
Ismeth musste lachen, ausgelassen und vielleicht auch ein wenig ertappt, als sie ihre effektive Taktik lobte. Wenn es doch nur immer so einfach wäre. Seine Finger wischten ihre Worte aus der Luft, doch er grinste sie freimütig an. “Ich bin ein schlauer Mann, wenn ihr mir diese Worte erlaubt.”Naila hatte dieses Talent einem Ego zu schmeicheln, ohne es aufgesetzt oder übertrieben wirken zu lassen und es wirkte so sanftmütig, dass Ismeth beinahe etwas Angst um das Königsland bekam. Wenn es die junge Prinzessin schaffte, sich ein dickeres Fell anzulegen und über die seltsamen Gebräuche ihrer baldigen Heimat hinwegsah, würde sie es dort ganz vortrefflichen finden und sich schnell ihren Platz verdienen. Sie war nicht nur ein Bindeglied zwischen den Völkern oder eine Marionette, um beide Königshäuser miteinander auszuspielen, nein, sie war auch eine junge Frau die wahrscheinlich so viel Angst hatte wie seine eigene Braut damals. Und sie hatte keine starke Elefantendame an ihrer Seite, von der sie sich selbst herunterlassen konnte. Ismeths dunkle Augen funkelten und er vertrieb die väterlichen Gefühle in seiner Brust, die ihm nicht zustanden.
“Es freut mich sehr zu hören wie gut Shanti und ihr zueinander gefunden habt, sie ist ein wahrer Goldschatz und ihr freundliches und besonnenes Wesen ein Zeugnis, welchen wohlwollenden Charakter ihre Herrin inne hat.”Ein Lob an Naila, denn auch wenn er den Elefanten sehr akribisch getestet und ganz besonders wegen ihrer ruhigen Art ausgesucht hatte, war es doch die Liebe und Pflege der Prinzessin, die dafür gesorgt hatte, dass es sich über die Jahre nicht geändert hatte. Wie oft kamen einst hervorragend ausgebildete Tiere zu ihm zurück, verschreckt und aggressiv, weil man sie nicht schätzte. Doch Naila war eine sanftmütige Natur und so war Ismeth nie besorgt gewesen, ihr einen Elefanten aus seiner Zucht zu schenken. Noble Tiere für noble Menschen. “Werdet ihr Shanti mitnehmen können?”Fragte er, halb aus der Besorgnis heraus, ob jemand im Königsland überhaupt das Wissen besaß, sich um das Tier richtig zu kümmern und halb aus dem Gedanken heraus, dass es wiederum etwas sein könnte, was Naila zugunsten dieser Heirat aufgeben musste. Er verstand es ja, zu einem gewissen Grad, aber bei der Vorstellung ein geliebtes Tier zurücklassen zu müssen, stellten sich die Haare in seinem Nacken auf. Diese Barbaren!
Die Ankunft der Bediensteten unterbrachen seinen Gedankengang, was vielleicht auch besser war bevor ein paar unhöfliche Worte über seine Lippen traten und er seine Meinung kundtat, die ihm nicht zustand zu offenbaren. Seine Hand strich stattdessen seine Kleidung zurecht und wartete ab, was nun von ihm erwartet wurde. Ob sie schon genug von einem alten Mann und seinen Erinnerungen hatte, doch Naila bat ihn mit einer weiteren Frage zu bleiben. Er nickte, doch ein freches Grinsen zierte seine Lippen. “Ich liebe es zu tanzen, auch wenn ich nicht besonders gut darin bin. Meine Mutter bezeichnet mich gerne als einen opulenten Elefanten in einer Töpferei, weswegen ich es vorziehe, nur in großen Räumen ohne wertvolle Vasen zu tanzen.”Sein Kopf neigte sich leicht, ein Scherz auf seine Kosten, der sie hoffentlich aufheiterte. “Und ihr? Freut ihr euch schon auf die vielen Feste in den nächsten Wochen?”
“Es freut mich sehr zu hören wie gut Shanti und ihr zueinander gefunden habt, sie ist ein wahrer Goldschatz und ihr freundliches und besonnenes Wesen ein Zeugnis, welchen wohlwollenden Charakter ihre Herrin inne hat.”Ein Lob an Naila, denn auch wenn er den Elefanten sehr akribisch getestet und ganz besonders wegen ihrer ruhigen Art ausgesucht hatte, war es doch die Liebe und Pflege der Prinzessin, die dafür gesorgt hatte, dass es sich über die Jahre nicht geändert hatte. Wie oft kamen einst hervorragend ausgebildete Tiere zu ihm zurück, verschreckt und aggressiv, weil man sie nicht schätzte. Doch Naila war eine sanftmütige Natur und so war Ismeth nie besorgt gewesen, ihr einen Elefanten aus seiner Zucht zu schenken. Noble Tiere für noble Menschen. “Werdet ihr Shanti mitnehmen können?”Fragte er, halb aus der Besorgnis heraus, ob jemand im Königsland überhaupt das Wissen besaß, sich um das Tier richtig zu kümmern und halb aus dem Gedanken heraus, dass es wiederum etwas sein könnte, was Naila zugunsten dieser Heirat aufgeben musste. Er verstand es ja, zu einem gewissen Grad, aber bei der Vorstellung ein geliebtes Tier zurücklassen zu müssen, stellten sich die Haare in seinem Nacken auf. Diese Barbaren!
Die Ankunft der Bediensteten unterbrachen seinen Gedankengang, was vielleicht auch besser war bevor ein paar unhöfliche Worte über seine Lippen traten und er seine Meinung kundtat, die ihm nicht zustand zu offenbaren. Seine Hand strich stattdessen seine Kleidung zurecht und wartete ab, was nun von ihm erwartet wurde. Ob sie schon genug von einem alten Mann und seinen Erinnerungen hatte, doch Naila bat ihn mit einer weiteren Frage zu bleiben. Er nickte, doch ein freches Grinsen zierte seine Lippen. “Ich liebe es zu tanzen, auch wenn ich nicht besonders gut darin bin. Meine Mutter bezeichnet mich gerne als einen opulenten Elefanten in einer Töpferei, weswegen ich es vorziehe, nur in großen Räumen ohne wertvolle Vasen zu tanzen.”Sein Kopf neigte sich leicht, ein Scherz auf seine Kosten, der sie hoffentlich aufheiterte. “Und ihr? Freut ihr euch schon auf die vielen Feste in den nächsten Wochen?”
