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The stars control people's fate, the great mother controls the stars.
06.08.1016 - 02:10
Alys Gemächer | Ceridwens Heiligtum | Farynn
Ailean Cranstoun Alys Flachnàn

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Alys Flachnàn
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#10
Alen legte tröstend eine Hand auf ihre und am liebsten hätte sie sich an seinen Körper angelehnt und ein wenig Schutz und Ruhe gefunden. Doch es war noch nicht so weit. Es gab noch immer bedeutsame Dinge zu besprechen. ”Die Herrin vom Berg müsste von Ceridwens Heiligtum hinabsteigen und mit dem König sprechen, ihn sensibilisieren und auf die drohenden Gefahren aufmerksam machen…”, überlegte die Hohepriesterin, was wirklich fast schon naiv war. Liam Greymark war ein gestandener König, der sein Land seit vielen Jahren schon in ruhigen Fahrwassern sicher manövrierte. Unterstützt wurde er dabei natürlich von einer weisen und umsichtigen Frau, die für ihn die Fühler ausstreckte und hervorragende außenpolitische Bande pflegte - so zumindest war der Ruf der herbstländischen Königin hier im Hain. Alys war klar, dass sie mit ihren wenigen Worten vermutlich nichts Neues zur Diskussion beigetragen hatte. Und dass Liam Greymark wahrscheinlich sehr genau wusste, wie er diese Dinge handhaben musste. ”Es wäre nur schrecklich zu sehen, wenn es von innen heraus zu einer Situation käme, die ihn zwingen könnte, sich in die eine oder andere Richtung zu positionieren und einzugreifen.” Dies durfte nicht geschehen.

Alen erwog, einige Besuche abzustatten und mit den Menschen zu sprechen. Alys nickte dies ab, drehte ihre Hand unter der ihres Gefährten und strich mit zwei Fingern behutsam über seine Handinnenfläche. ”Ich bin mir sicher, dass das helfen wird…” Den umsichtigen Rat eines Druiden konnte niemand abschlagen. Oftmals war es sogar einfacher, wenn ein Druide sich an einen Fürsten oder König wendete. Auch wenn es hierzulande vollkommen normal war, dass die alte Religion matriarchalisch geführt wurde, bevorzugte manch hochwohlgeborener Mann es dann doch, mit einem vermeintlich gleichgestellten - also einem Mann - zu sprechen. Alys betrübte diese Entwicklung, denn die Vergangenheit von Farynn hatte gezeigt, dass auch Hohepriesterinnen und Priesterinnen kluge Ratgeber sein konnten.

Dann berichtete Alen über die Schneiderkünste seiner einstmaligen Partnerin. Es war für Alys überhaupt nicht merkwürdig, mit Alen über diese Frau zu sprechen, bei der er gelegen und die ihm ein Kind geboren hatte. Gleichsam war auch er immer wieder mit denjenigen konfrontiert, mit denen Alys früher verbunden gewesen war. Andere Druiden, die ebenfalls entweder im Hain lebten oder diesen immer wieder besuchten - ein ganz und gar gängiges Modell hierzulande. So fühlte Alys auch nicht den Keim von Eifersucht in sich heranwachsen. Auch nicht bei dem Gedanken, dass diese Frau hier her kommen würde. Sie vertraute Alen mehr als sich selbst. Und selbst wenn er sich eines Tages gegen sie entscheiden würde, dann war dies zwar schmerzlich, aber die Entscheidung eines Gleichgestellten, die man hinnehmen musste. ”Denkst Du, sie würde Verdacht schöpfen, wenn eine Hohepriesterin sie auffordert, in die Hauptstadt oder gar hier her zu kommen um dort einige Dinge in Auftrag zu geben? Es werden immer wieder Gewänder für die Hohepriesterinnen und auch für neue Priesterinnen benötigt…” Aufträge konnten ständig erweitert werden. Neue Anpassungen… Alys fühlte sich auf jeden Fall in der Lage, jemanden absichtlich und bewusst weiter hinhalten … nur, damit derjenige blieb, wo er war. Andererseits… auf Dauer war ihr das zumindest bei Glynis nicht sehr gut gelungen.

Dann jedoch kamen sie auf Alys’ Kinder und die damit einhergehenden Sorgen zu sprechen. Sie hielt sich in ihren Ausführungen nicht zurück, wenngleich die Angelegenheiten sie sichtbar quälten. Sofort bot Alen auch seine Unterstützung bezüglich Gareth an. ”Es wäre sicherlich gut, wenn Du - sobald er hier ist - das Gespräch mit ihm suchen würdest. Ich würde mir wünschen, dass Gareth sich den Druiden anschließt und hier im Hain seinen Dienst tut. So habe ich ihn wenigstens in meiner Nähe. Und vielleicht würde das auch helfen, Glynis wieder zu besänftigen…”, überlegte sie unruhig. Nachdem Alen für ein paar lösende Augenblicke ihre Schultern massiert hatte, ging er neben ihr in die Knie und blickte zu ihr auf.
Während er sprach, blickte sie zwischen seinen Augen hin und her, hatte dabei Mühe, ihn aussprechen zu lassen. ”Ich glaube nicht, dass sie zurückkommen würde, wenn ich sie in diesem Zorn ziehen lasse. Sie wird sich auf direktem Weg auf die Suche nach ihrem Bruder machen und… sie könnte auf dem Weg durchs Gebirge umkommen. Oder Gareth sprechen, bevor ich die Gelegenheit dazu hatte. Sie könnte ihn darum bitten, mit ihr fort zu gehen und ich verliere beide auf einmal!”, erwiderte sie vollkommen aufgebracht und ehrlicherweise auch voller Angst. ”Es muss gelingen, dass ich zuerst mit Gareth spreche und ihn hier her bringe. Dann kann er unvoreingenommen eine Entscheidung treffen…” Alys wusste, dass dies eine Illusion war, dass Glynis ihn auch dann beeinflussen konnte. Doch ihre Angst, beide gleichzeitig zu verlieren, war so groß, dass sie kaum auf das eingehen konnte, was Alen verhöhnend und konstruktiv an sie herantrug. Sie musste standhaft und stark bleiben und wollte auch jetzt ihren Willen durchsetzen.
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RE: The stars control people's fate, the great mother controls the stars. - von Alys Flachnàn - 05-08-2024, 16:20

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