08-08-2024, 20:31 - Wörter:
Imani nickte verstehend, als Naila darum bat, dass jemand anders den Tee vorbereiten sollte. "Gewiss", gab sie leise zurück und bemühte sich darum, eben jene Formalität zu erledigen, ehe sie an die Seite ihrer Herrin zurückkehrte. An die Seite der Frau, die mit den Jahren ihre Familie geworden war. Die eine Konstante in ihrem Leben, die Imani mehr bedeutete, als Naila es wohl jemals erahnen könnte. Es fiel Imani schwer Worte zu finden für das was hier passierte, Worte für das was ihrer Herrin und Freundin bevorstand, denn da prallten zwei Welten aufeinander, die sie für gewöhnlich sorgsam zu trennen wusste. Als ihre Leibdienerin gab es nur eine Art auf die Sorge ihrer Herrin zu reagieren, doch als ihre Freundin... die Dunkelhaarige stockte leicht und atmete tief durch, beinahe als wäre sie es, die sich sammeln musste.
Ob sie an ihrer Stelle aufgeregt sein würde? Imani hielt kurz inne und warf ihrer Herrin über den Spiegel hinweg einen nachdenklichen Blick zu. "Ich denke das wäre ich", sprach sie dann nach einem Moment und widmete sich wieder den Haaren der Prinzessin. "Und ich denke jede Frau, die an Eurer Stelle hier säße, wäre es." Behutsam platzierte Imani die Haarnadeln in der dafür vorgesehenen verschnörkelten Dose und legte die freie Hand sachte auf der Schulter Nailas ab. Eine Geste, die gemeinhin wohl eher unangebracht war, doch mit den Jahren zwischen ihnen wohl eine Gewohnheit entwickelt hatte. Ein stummer Zuspruch, das Zeichen, dass Imani für Naila da war. "Vor Euch liegt eine große Chance. Eine Gelegenheit, um die Euch gewiss die meisten Damen der Königreiche beneiden. Aber es ist auch eine große Herausforderung." Imani nahm eine Bürste vom Tisch und begann sachte die Haare ihrer Herrin zu kämmen, dabei darauf achtend, dass es nicht unangenehm wurde. "Aber ich bin mir sicher, dass Ihr dieser Herausforderung gewachsen seid! Und was ich bisher von den anderen Bediensteten gehört habe, soll Euer zukünftiger Gemahl überaus umgänglich sein. Ich glaube fest daran, dass Ihr mit der Zeit hier Euer Zuhause finden werdet!" Imani lächelte die Prinzessin über den Spiegel hinweg aufmunternd an. "Und ich und die Anderen bleiben an Eurer Seite. Ihr seid nicht alleine!"
Ob sie an ihrer Stelle aufgeregt sein würde? Imani hielt kurz inne und warf ihrer Herrin über den Spiegel hinweg einen nachdenklichen Blick zu. "Ich denke das wäre ich", sprach sie dann nach einem Moment und widmete sich wieder den Haaren der Prinzessin. "Und ich denke jede Frau, die an Eurer Stelle hier säße, wäre es." Behutsam platzierte Imani die Haarnadeln in der dafür vorgesehenen verschnörkelten Dose und legte die freie Hand sachte auf der Schulter Nailas ab. Eine Geste, die gemeinhin wohl eher unangebracht war, doch mit den Jahren zwischen ihnen wohl eine Gewohnheit entwickelt hatte. Ein stummer Zuspruch, das Zeichen, dass Imani für Naila da war. "Vor Euch liegt eine große Chance. Eine Gelegenheit, um die Euch gewiss die meisten Damen der Königreiche beneiden. Aber es ist auch eine große Herausforderung." Imani nahm eine Bürste vom Tisch und begann sachte die Haare ihrer Herrin zu kämmen, dabei darauf achtend, dass es nicht unangenehm wurde. "Aber ich bin mir sicher, dass Ihr dieser Herausforderung gewachsen seid! Und was ich bisher von den anderen Bediensteten gehört habe, soll Euer zukünftiger Gemahl überaus umgänglich sein. Ich glaube fest daran, dass Ihr mit der Zeit hier Euer Zuhause finden werdet!" Imani lächelte die Prinzessin über den Spiegel hinweg aufmunternd an. "Und ich und die Anderen bleiben an Eurer Seite. Ihr seid nicht alleine!"
