25-08-2024, 22:06 - Wörter:
Grace konnte nur vehement den Kopf schütteln, denn sie wusste, was Thomas machte, wenn er zornig wurde oder sich um sie zu sehr sorgte. Seine Geduld war meist nicht sehr groß, wenn es um sein Volk ging, vor allem, wenn es Fehler beging, die mit ihm oder ihr oder generell der Familie zu tun hatten. Das beste Mittel war hier also, die Szene von heute Vormittag so klein wie möglich zu halten, so unbedeutend es eben nur ging. Denn nicht nur würde er den Gemüsehändler enteignen oder noch Schlimmeres, sondern Thomas würde ihr auch den alleinigen Gang zum Markt verbieten. Und sie war wirklich nicht bereit dazu, sich dieses kleine Stück Freiheit nehmen zu lassen. “Ich habe keinen Schaden erlitten, mach dir bitte keine Sorgen.” Sie tätschelte beruhigend seinen Arm, doch in seiner Umarmung blieb sie steif und fast wie angewurzelt stehen. Es war ihr derart unangenehm, dass er sich hier so aufspielte, fast, als er wäre er eifersüchtig, und als müsste er sie vor Alden´s Augen schützen. Zudem war es unfassbar peinlich, dass er Alden auf seinen Fehler bezüglich der korrekten Anrede ansprach. Solche Dinge sollte man in einem ruhigen Rahmen besprechen, oder aber, einfach unter den Tisch fallen lassen. Es war immer wichtiger, den Menschen zu sehen, und nicht die Tat, die er begangen hatte. Und Grace wusste, sie konnte und durfte als gute Ehefrau Thomas nicht bloßstellen, indem sie seine Worte abtat, also tat sie das Einzige, was ihr einfiel: sie versuchte daraus einen kleinen Scherz zu machen. “Thomas”, sagte sie lachend und warf ihr Haar über ihre Schulter zurück. “Du schmeichelst mir mehr, als du solltest. Danke, dass du es berichtigt hast, aber ich denke, wir können dieses Thema nun endgültig begraben.”
Die abendliche Unterhaltung wurde besprochen und Grace seufzte lautlos, weil sie nicht wusste, wie dieser Tag und Abend noch gut werden sollte. Der Ausflug mit Alden war wie ein Traum gewesen, weit weg und sie selbst war eine andere Grace gewesen. Keine Fürstin, nur eine junge Frau, die lebte. Ihre hohe Auffassungsgabe erlaubte es ihr zu hören, wie Alden immer wieder die korrekte Ansprache nun nutzte, wahrscheinlich, um Thomas ein wenig zu ärgern. Oh, diese beiden Männer würden gewiss keine Freunde mehr werden. “Dann ist das also abgemacht”, lächelte Grace schnell und löste sich aus der Umarmung ihres Mannes. “Thomas, ich komme gleich nach. Ich zeige Mylord Sutherland noch schnell, wo die Ställe sind, weil ich sowieso noch das Gemüse und die Kräuter in der Küche abgeben muss. Bist du dann oben in unseren Gemächern? Dann würde ich danach gleich noch hochkommen.” Fragend sah sie ihn an, während sie auf seine Erlaubnis und Antwort wartete. “Und bitte sagt mir beide noch, ob euch heute nach einer heiteren Musik verlangt oder nach einer etwas ruhigeren. Ich bin für beides vorbereitet.”
Die abendliche Unterhaltung wurde besprochen und Grace seufzte lautlos, weil sie nicht wusste, wie dieser Tag und Abend noch gut werden sollte. Der Ausflug mit Alden war wie ein Traum gewesen, weit weg und sie selbst war eine andere Grace gewesen. Keine Fürstin, nur eine junge Frau, die lebte. Ihre hohe Auffassungsgabe erlaubte es ihr zu hören, wie Alden immer wieder die korrekte Ansprache nun nutzte, wahrscheinlich, um Thomas ein wenig zu ärgern. Oh, diese beiden Männer würden gewiss keine Freunde mehr werden. “Dann ist das also abgemacht”, lächelte Grace schnell und löste sich aus der Umarmung ihres Mannes. “Thomas, ich komme gleich nach. Ich zeige Mylord Sutherland noch schnell, wo die Ställe sind, weil ich sowieso noch das Gemüse und die Kräuter in der Küche abgeben muss. Bist du dann oben in unseren Gemächern? Dann würde ich danach gleich noch hochkommen.” Fragend sah sie ihn an, während sie auf seine Erlaubnis und Antwort wartete. “Und bitte sagt mir beide noch, ob euch heute nach einer heiteren Musik verlangt oder nach einer etwas ruhigeren. Ich bin für beides vorbereitet.”
