31-08-2024, 19:37 - Wörter:
Imani war sich überaus bewusst, in wessen Anwesenheit sie sich in diesem Augenblick befand. Imani hatte seit ihrer Ankunft in diesem Palast keine Gelegenheit ungenutzt gelassen, um sich über die Königsfamilie und deren Hofstaat zu informieren und so viel darüber zu lernen, wie es ihr nur möglich war. Das lag weniger daran, dass sie ein besonders neugieriges oder intrigantes Naturell hatte, sondern wohl vor allem in ihrem Pflichtbewusstsein. Wie könnte sie Naila wahrlich dienen, wenn sie nicht einmal in der Lage wäre sich gegenüber den anderen Adeligen bei Hofe vernünftig zu verhalten? Wie könnte sie ihre Rolle erfüllen, wenn sie blind war für das was um sie herum passierte. Zumal es immer auch ein schlechtes Licht auf Naila werfen würde, wenn ihre eigene Leibdienerin sich nicht angemessen zu verhalten wusste.
Sicher war es dabei hilfreich, dass Imani schon immer ein gutes Geschick im Einprägen von Namen und Gesichtern gehabt hatte. Doch nichts davon half ihr in diesem Augenblick dabei zu erahnen, wieso genau die rechte Hand des Königs sie sprechen wollte. Ihrer beiden Wege wiesen nur wenige Überschneidungen auf und so musste Imani sich wohl überraschen lassen. Etwas, was sie sichtlich nervös machte. Dennoch nickte sie schnell und ließ sich auf dem angewiesenen Platz gegenüber des Fürsten nieder. Seine Worte waren freundlich und warm und halfen, dass sie sich etwas beruhigen konnte. Er stellte sich ihr vor und sie nickte sachte, als Zeichen das sie verstanden hatte, wenngleich sie all' diese Dinge bereits im Voraus selbst herausgefunden hatte.
Es dauerte jedoch nicht lange, da offenbarte der Adelige sein tatsächliches Anliegen und Imani spürte eine gewisse Erleichterung in ihrem Inneren. Es war wohl nicht überraschend, dass dieses Thema ein Problem darstellte - umso besser, dass man es bereits mit ihrer Ankunft in diesem Land gelöst hatte. (Auch wenn Imani sich noch nicht wirklich an diesen Gedanken gewöhnt hatte). Sie schenkte dem Adeligen ein aufrichtiges Lächeln und faltete sorgsam die Hände in ihrem Schoß. "Ihr habt Recht. In meiner Heimat galt ich als Sklavin. Noch während der Überfahrt hat meine Herrin mich jedoch über diese Angelegenheit informiert. Es war ihr ein großes Anliegen Eure Werte zu respektieren, weshalb ich bereits auf der Überfahrt aus der Sklaverei entlassen wurde. Ich bin hier als Leibdienerin der Prinzessin und erhalte auch den entsprechenden Sold, Euer Gnaden." Diese Antwort sollte ihn doch hoffentlich beruhigen nicht? Und einmal mehr bestätigen, dass die Verbindung des Prinzen zu Naila eine gute Entscheidung gewesen war.
Sicher war es dabei hilfreich, dass Imani schon immer ein gutes Geschick im Einprägen von Namen und Gesichtern gehabt hatte. Doch nichts davon half ihr in diesem Augenblick dabei zu erahnen, wieso genau die rechte Hand des Königs sie sprechen wollte. Ihrer beiden Wege wiesen nur wenige Überschneidungen auf und so musste Imani sich wohl überraschen lassen. Etwas, was sie sichtlich nervös machte. Dennoch nickte sie schnell und ließ sich auf dem angewiesenen Platz gegenüber des Fürsten nieder. Seine Worte waren freundlich und warm und halfen, dass sie sich etwas beruhigen konnte. Er stellte sich ihr vor und sie nickte sachte, als Zeichen das sie verstanden hatte, wenngleich sie all' diese Dinge bereits im Voraus selbst herausgefunden hatte.
Es dauerte jedoch nicht lange, da offenbarte der Adelige sein tatsächliches Anliegen und Imani spürte eine gewisse Erleichterung in ihrem Inneren. Es war wohl nicht überraschend, dass dieses Thema ein Problem darstellte - umso besser, dass man es bereits mit ihrer Ankunft in diesem Land gelöst hatte. (Auch wenn Imani sich noch nicht wirklich an diesen Gedanken gewöhnt hatte). Sie schenkte dem Adeligen ein aufrichtiges Lächeln und faltete sorgsam die Hände in ihrem Schoß. "Ihr habt Recht. In meiner Heimat galt ich als Sklavin. Noch während der Überfahrt hat meine Herrin mich jedoch über diese Angelegenheit informiert. Es war ihr ein großes Anliegen Eure Werte zu respektieren, weshalb ich bereits auf der Überfahrt aus der Sklaverei entlassen wurde. Ich bin hier als Leibdienerin der Prinzessin und erhalte auch den entsprechenden Sold, Euer Gnaden." Diese Antwort sollte ihn doch hoffentlich beruhigen nicht? Und einmal mehr bestätigen, dass die Verbindung des Prinzen zu Naila eine gute Entscheidung gewesen war.
