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The stars control people's fate, the great mother controls the stars.
06.08.1016 - 02:10
Alys Gemächer | Ceridwens Heiligtum | Farynn
Ailean Cranstoun Alys Flachnàn

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Alys Flachnàn
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#12
Natürlich sah Alys ein, dass man dem Volk keinen Grund geben durfte, sich auf eine Seite zu stellen - doch ... dies war bereits geschehen. "Der frühlingsländische König hat seinerzeit gutes Geld angeboten, um seinen Krieg zu unterstützen - und wie man hört haben auch einige Landsleute sich das gute Geld nicht entgehen lassen. Es heißt sogar, manche der Unseren haben die Chance ergriffen, in der eroberten Stadt ein neues Leben zu beginnen - neue Ländereien, wild herumlaufendes Vieh, ... ein kompletter Neustart. Ich nehme an, dass es derart Einzelschicksale gibt. Vielleicht gibt es auch Farynner, die verwandtschaftlich mit Menschen aus Castandor verbunden sind und sie eher unterstützen.
Doch was ich meinte, sind die anderen Fürsten..."
, erklärte Alys ihre Sorge. Es gab für das einfache Volk freilich keinen Grund, sich in irgendeiner Form zu erheben - für die eine oder andere Seite. Doch es gab Fürsten, die für die Hohepriesterin schwer einzuschätzen waren. Viele von ihnen hatten eine eigene Agenda, die über Belange des Herbstlandes hinausgehen konnten. Und das Schlimmste: "Wenn wenige, einfache Bürger eine Chance ergreifen, spielt das für niemanden eine Rolle. Doch der kleinste Fehler eines Fürsten oder eine unbedachte Äußerung eines Angehörigen eines Adelshauses könnte als Affront verstanden und aufgebauscht werden.
Ich hoffe, der König kann sie alle dahingehend beeinflussen, sich ruhig zu verhalten.."
, drückte sie ihre nicht vollkommen unberechtigte Sorge aus. Zumal Fürsten vermutlich die für Alys am wenigsten "greifbare" Bevölkerungsgruppe war. Das Volk war ein summender Haufen von Bienen, der sich um eine Königin scharte und einzig nach innen gerichtet arbeitete, atmete und lebte. Ein König hatte viele Möglichkeiten, freilich, doch war er auch stark gebunden. Es gab nur einen und Liam Greymark machte von außen den Eindruck, als könne man ihn gut durchschauen. Er bewegte sich in sehr festgesteckten Rahmen.
Doch die Fürstentümer waren irgendetwas "Dazwischen", das es im Tierreich nicht gab. Eine seltsame Konstruktion, die viel Einfluss hatte - im Guten, wie im Schlechten. Es gab einige von ihnen, die sich auch mit den Mondgezeiten ständig zu ändern schienen. Sie agierten nicht einheitlich, sondern jeder von ihnen hatte eigene, wilde Vorstellungen und verwandtschaftliche Beziehungen. Kurzum - Alys hielt das Fürstentum allgemein für eine Gefahr. Doch sie wusste, dass Alen - als ein Angehöriger dieses Konstrukts - damit gut vertraut war. Und dies beruhigte sie.

Alen schien nicht restlos von ihrem Vorschlag bezüglich seiner früheren Partnerin überzeugt. "Wir können es auch deutlich subtiler machen. Die Hohepriesterin in Three Rivers ist mir wohlvertraut. Oder die in Kenmara. Ich könnte sie bitten, die Angelegenheit in Auftrag zu geben. Es würde nicht auf Dich zurückfallen und deine Tochter wäre trotzdem weit weg von allen Gefahren...", schlug Alys daher weiter vor, hob dabei eine Hand und streichelte über Alens Schulter und Oberarm. Außerdem bestand die Möglichkeit, dass die Frau der Aufforderung eher folgte... sie schien Alen aus irgendwelchen Gründen aktuell nicht sehen zu wollen. Three Rivers und Kenmara waren beide mehrere Tagesmärsche von Ceridwens Heiligtum getrennt - und so würde immer noch viel Raum zwischen den Parteien liegen.

Alen sicherte ihr seinerseits seine uneingeschränkte Unterstützung zu, was den Austausch mit Gareth anging. "Möglicherweise wird er von selbst das Gespräch mit einem Druiden suchen, denn er wird sich denken können, dass ich dieses Schicksal für ihn vorgesehen habe. Er wird wissen wollen, wie so ein Leben aussehen könnte - immerhin liegt seine Zeit als Kind im Hain viele Jahre zurück... sicherlich hat er schöne Erinnerungen an seine Kindheit hier, doch das Leben als Erwachsener wird anders aussehen. Er wird wissen wollen, welche Aufgaben auf ihn zukommen würden, welche Erwartungen man in ihn legen würde.
Vielleicht wird er auch erst auf seinen Vater zugehen..."
, überlegte Alys, denn der Vater der Zwillinge, Cedric Rain, lebte schließlich ebenfalls noch im Hain. Nach allem, was Alys wusste, pflegte er ebenfalls keinen großen Kontakt zu den beiden. Alys wusste nicht, was sie von dieser Möglichkeit hielt - andererseits war auch Cedric immer noch ein angesehener Druide - sicherlich würde auch er nicht wollen, dass eines seiner Kinder blind in einen bewaffneten Konflikt rannte. Doch genau konnte Alys es nunmal auch nicht sagen.

Bezüglich Glynis tat Alen, was ein guter Druide tun würde - er sprach vernünftig auf Alys ein. Doch wie es manchmal sein konnte, hatte Alys eine andere Meinung, die sie mit aller Härte vertreten wollte. Sie wollte nicht nachgeben. Sie konnte nicht nachgeben. "Ich verstehe, was Du mir sagen möchtest, ... doch ich kann Glynis nicht ziehen lassen. Ich weiß, dass sie nicht zurückkommen wird, wenn sie jetzt geht. Sie muss ihren Bruder hier treffen, nachdem wir ihn zum Bleiben überzeugt haben...", sprach Alys mit zwar ruhiger, aber innerlich beinah schon fanatischer Stimme. Sie schien ihre Meinung in diesem Punkt schon sehr gefestigt zu haben. Sie klang unumstößlich und dabei war sie nicht gewillt, irgendein Wagnis einzugehen.
Alen streichelte nun tröstend ihren Handrücken und Alys beugte sich leicht nach vorn und legte ihre Stirn gegen die ihres Gefährten. Ein deutliches Anzeichen dafür, wie sehr dieser Kampf gegen ihre Tochter sie anstrengte und schwächte.
Alen erkundigte sich, in welcher Weise er sie unterstützen konnte und Alys war nicht sicher, welche Antwort sie geben sollte - einfach, weil sie keine gute Antwort auf diese Frage kannte. "Ich habe ihr zunächst ein Schweigegelübde auferlegt, das gelten wird, bis Gareth hier ist.
Aber ... vielleicht möchtest Du bei einer Gelegenheit nach ihr sehen? Natürlich kannst Du sie dann nicht zum Sprechen auffordern... aber einfach nachsehen, wie es ihr geht. Sie wird denken, dass ich Dich zu ihr geschickt habe, aber vielleicht vertraut sie sich als Priesterin ja doch einem weisen Druiden an, sucht Trost im gemeinsamen Gebet, im Besuch der Ringsteine oder anderen religiösen Handlungen..."
, überlegte Alys, denn sie wusste, dass ihr dies in ihrer Jugend geholfen hätte. Andererseits war sie selbst nie in eine derartige Situation gekommen.
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RE: The stars control people's fate, the great mother controls the stars. - von Alys Flachnàn - 01-09-2024, 10:38

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