08-09-2024, 17:02 - Wörter:
![[Bild: af3747e5d2edec019f31271cd6a565c66a84c8da.gif]](https://64.media.tumblr.com/2f6c7fff450744deffbf8923b14f6def/7b3ef063d59210d5-77/s540x810/af3747e5d2edec019f31271cd6a565c66a84c8da.gif)
Das alles hier war nicht richtig und so komplett falsch. In ihrer Naivität hatte sie geglaubt, dass Thomas sich über einen Gast aus Spring´s Court freuen würde; immerhin war es schon eine Ehre, wenn man von einem Ritter aus der königlichen Garde besucht wurde. Doch Thomas war unhöflich, und Grace konnte sich keinen Reim darauf machen. Bemerkte er, dass Alden an ihr… womöglich interessiert war? Die junge Fürstin konnte diesen Gedanken kaum ertragen, denn es machte sie aufgeregt und völlig nervös. Zudem versetzte es sie mit Schuldgefühlen, und sie wusste kaum wohin mit all ihren Gefühlen. Oder hatte Thomas etwas über die Königsgarde von Charles vernommen, wovon sie selbst keine Ahnung hatte? Sie wusste so wenig von Kampf und dem Rittertum, und wenn sie daran dachte, was Alden ihr bisher davon erzählt hatte. Mit aller Kraft versuchte sie also ein wenig Ruhe in diese Diskussion hineinzubringen, und so nickte sie beruhigend, als Thomas ihr einen kleinen Befehl gab. “Natürlich würde ich dir Bescheid geben”, flüsterte sie ihm leise zu. Es war ihr fast peinlich, wie sehr sie in den Himmel gelobt wurde, und so senkte sie nur demütig den Kopf und ihre hellen Haare fielen ihr lose über die Schulter. “Ihr seid alle viel zu gütig zu mir.”
Es war vielleicht ganz gut, dass die Situation dann ein wenig entschärft wurde, indem Alden sein Pferd versorgte und Thomas derweilen hoch ging und auf das gemeinsame Essen wartete. Ihr Mann küsste sie auf ihr weiches Haar und dann ging sie mit Alden in Richtung der Stallungen, die auch in der Nähe der Küche waren. Als sie ungestört waren, sah sie ihn vorsichtig an, doch Alden hatte seinen Blick von ihr abgewandt. Ihr Herz wurde schwer. “Es tut mir leid, Mylord, dass Ihr Euch anscheinend unwohl fühlt. Bitte bleibt dennoch hier bei uns, zumindest für ein Essen. Und Ihr müsst mich wirklich nicht Euer Gnaden nennen, wenn wir unter uns sind. Ich mochte unser ungezwungenes Gespräch sehr und habe es sehr geschätzt.” Dann schüttelte sie leise seufzend den Kopf. “Thomas ist normalerweise nicht so, ich glaube, er hat gerade viele schwierige Lasten auf seinen Schultern zu tragen. Verzeiht also bitte.” Die Stallungen kamen in ihre Nähe und Grace hielt nun ihren Korb wieder selbst in den Händen. Erneut suchte sie Alden´s Blick und strich sich eine Strähne aus dem Gesicht. “Ich würde mich wirklich freuen, wenn du heute Abend hier bleibst und unser Gast bist”, sagte sie dann sehr leise und vertraulich und schenkte ihm ein scheues Lächeln. “Du kannst dort gleich dein Pferd unterstellen, ein Stallbursche wird sich in Kürze darum kümmern, ich gebe ihm Bescheid. Brauchst du noch etwas?”
Es dauerte eine Weile, bis Grace dann noch in die Küche kam, wo sie ihren Einkauf abgab und freundlich von ihren Bediensteten begrüßt wurde. Sie lächelte alle wohlwollend und freundlich an, dann erst ging sie in die gemeinsamen Gemächer von Thomas und ihr. Als sie ihn sah, versunken auf seinem Schreibtisch, ging sie leise auf ihn zu. “Ist bei dir alles in Ordnung? Du wirktest bei der Begrüßung von Mr. Sutherland sehr angespannt.”
Es war vielleicht ganz gut, dass die Situation dann ein wenig entschärft wurde, indem Alden sein Pferd versorgte und Thomas derweilen hoch ging und auf das gemeinsame Essen wartete. Ihr Mann küsste sie auf ihr weiches Haar und dann ging sie mit Alden in Richtung der Stallungen, die auch in der Nähe der Küche waren. Als sie ungestört waren, sah sie ihn vorsichtig an, doch Alden hatte seinen Blick von ihr abgewandt. Ihr Herz wurde schwer. “Es tut mir leid, Mylord, dass Ihr Euch anscheinend unwohl fühlt. Bitte bleibt dennoch hier bei uns, zumindest für ein Essen. Und Ihr müsst mich wirklich nicht Euer Gnaden nennen, wenn wir unter uns sind. Ich mochte unser ungezwungenes Gespräch sehr und habe es sehr geschätzt.” Dann schüttelte sie leise seufzend den Kopf. “Thomas ist normalerweise nicht so, ich glaube, er hat gerade viele schwierige Lasten auf seinen Schultern zu tragen. Verzeiht also bitte.” Die Stallungen kamen in ihre Nähe und Grace hielt nun ihren Korb wieder selbst in den Händen. Erneut suchte sie Alden´s Blick und strich sich eine Strähne aus dem Gesicht. “Ich würde mich wirklich freuen, wenn du heute Abend hier bleibst und unser Gast bist”, sagte sie dann sehr leise und vertraulich und schenkte ihm ein scheues Lächeln. “Du kannst dort gleich dein Pferd unterstellen, ein Stallbursche wird sich in Kürze darum kümmern, ich gebe ihm Bescheid. Brauchst du noch etwas?”
Es dauerte eine Weile, bis Grace dann noch in die Küche kam, wo sie ihren Einkauf abgab und freundlich von ihren Bediensteten begrüßt wurde. Sie lächelte alle wohlwollend und freundlich an, dann erst ging sie in die gemeinsamen Gemächer von Thomas und ihr. Als sie ihn sah, versunken auf seinem Schreibtisch, ging sie leise auf ihn zu. “Ist bei dir alles in Ordnung? Du wirktest bei der Begrüßung von Mr. Sutherland sehr angespannt.”
