21-09-2024, 00:22 - Wörter:
Die Stadt hatte schon etwas erhaben Schönes an sich. Fast wehmütig streunte die dunkelhäutige junge Frau durch die weißen Straßen, sog in sich die Details der prachtvollen Gebäude auf, beobachtete die lebhaften Gespräche der Passanten und erfreute sich an den vielfältigen Gerüche, die durch die Gassen waberten. Wie oft war sie hier durch gekommen und hatte den Ort verdammt, an den sie schon seit so vielen Jahren freiwillig und doch erzwungen gebunden war. Wie sehr hatte sie die Monotonie der ewig gleichen weißen Häuser und der unveränderlich gleichen Menschen verdammt. Jetzt aber, da ihre Abreise unmittelbar bevor stand, erfasste sie doch so etwas wie Abschiedstrauer die vertraute Umgebung zu verlassen. Wobei es ihr weniger um die Hauptstadt selbst schade war, eher fürchtete sie zutiefst die Sehnsucht, die die Entfernung von Belisarius nach sich ziehen würde. Sesshaftigkeit hatte doch den Vorteil, dass man sich regelmäßig sehen und lieben konnte. Doch Skadi war kein Wesen, dass für ereignislose Beständigkeit geschaffen war. Im Gegenteil, endlich wieder eine Aufgabe zugeteilt bekommen zu haben, endlich wieder ein Ziel vor Augen, endlich wieder den Kitzel der Gefahr spüren. Ja, das war erhebend! Dafür lebte Skadi. Und für den Blick in Belisarius Augen, wenn sie ihm von ihrem Erfolg berichten könnte.
Aber ein letztes Mal noch wollte sie sich am Marktplatz durch die Menge der einkaufenden Bevölkerung schlängeln. Gerade hier trafen sich die unterschiedlichsten Charaktere aller Schichten und Klassen. Aus aller Herren Länder kamen die Leute in die Hauptstadt, versuchten ihr Glück im Handel, wollten ein neues Leben beginnen und sich eine neue Zukunft schaffen. Die Atmosphäre hier kitzelte Skadis Haut, regte ihre Seele an und schärfte ihre Sinne, die die letzten Jahre in der Eintönigkeit des Bordells zu verkümmern drohten. Gleichmütig trottete sie von Stand zu Stand, besah sich die Waren, die angeboten wurden auf der Suche nach, ja nach was denn? Eigentlich nichts Spezielles. Sie brauchte ja nicht viel. Aber manchmal ließ sie sich einfach überraschen, was sie denn finden würde. Wie zum Beispiel eine recht verloren aussehende junge Frau, deren Aussehen deutlich machte, dass sie nicht von hier war. An sich ja nichts Außergewöhnliches, schließlich tummelten sich hier Besucher aus allen Königsländern. Doch dieses junge, hübsches Ding fiel allein schon durch ihre gepanzerte Begleitungen auf. Skadi erkannte gleich, dass hier wohl eine Dame vom Hof neben ihr stand. Und dem Aussehen nach wohl eine Begleitung der Prinzessin aus dem Sommerland. "Gute Wahl." sprach sie die Fremde einfach unverblümt an. "Aber seid vorsichtig. Kleiphos hier hat die Angewohnheit, seine Kundschaft mit möglichst ausgefallenen und bunten Stoffen zu locken, die allerdings eher von minderer Qualität sind. und wie, als würde sie ihre Worte auch noch mit einem Beweis bekräftigen wollen, nahm sie just jenen Stoffballen, den die Hübsche in Händen hatte, und zeigte eine recht schludrig hergestellte Webkante. Die besseren Stoffe versteckt er meist ganz unten in seinen Haufen." schmunzelte Skadi mit einem kecken Zwinkern und wollte sich schon zum Gehen wenden.
Aber ein letztes Mal noch wollte sie sich am Marktplatz durch die Menge der einkaufenden Bevölkerung schlängeln. Gerade hier trafen sich die unterschiedlichsten Charaktere aller Schichten und Klassen. Aus aller Herren Länder kamen die Leute in die Hauptstadt, versuchten ihr Glück im Handel, wollten ein neues Leben beginnen und sich eine neue Zukunft schaffen. Die Atmosphäre hier kitzelte Skadis Haut, regte ihre Seele an und schärfte ihre Sinne, die die letzten Jahre in der Eintönigkeit des Bordells zu verkümmern drohten. Gleichmütig trottete sie von Stand zu Stand, besah sich die Waren, die angeboten wurden auf der Suche nach, ja nach was denn? Eigentlich nichts Spezielles. Sie brauchte ja nicht viel. Aber manchmal ließ sie sich einfach überraschen, was sie denn finden würde. Wie zum Beispiel eine recht verloren aussehende junge Frau, deren Aussehen deutlich machte, dass sie nicht von hier war. An sich ja nichts Außergewöhnliches, schließlich tummelten sich hier Besucher aus allen Königsländern. Doch dieses junge, hübsches Ding fiel allein schon durch ihre gepanzerte Begleitungen auf. Skadi erkannte gleich, dass hier wohl eine Dame vom Hof neben ihr stand. Und dem Aussehen nach wohl eine Begleitung der Prinzessin aus dem Sommerland. "Gute Wahl." sprach sie die Fremde einfach unverblümt an. "Aber seid vorsichtig. Kleiphos hier hat die Angewohnheit, seine Kundschaft mit möglichst ausgefallenen und bunten Stoffen zu locken, die allerdings eher von minderer Qualität sind. und wie, als würde sie ihre Worte auch noch mit einem Beweis bekräftigen wollen, nahm sie just jenen Stoffballen, den die Hübsche in Händen hatte, und zeigte eine recht schludrig hergestellte Webkante. Die besseren Stoffe versteckt er meist ganz unten in seinen Haufen." schmunzelte Skadi mit einem kecken Zwinkern und wollte sich schon zum Gehen wenden.
