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Our hearts, oh how wild they are
21.09.1016 - 12:00
Hazelbrook - Ritteranwesen der Sutherlands
Alden Sutherland Grace Ashmore

Unregistered
Alden Sutherland
Alter
Beruf
Wohnort
Stand
User
#9
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Alden lächelte, als er Graces Erleichterung und Dankbarkeit spürte. Ihr Lachen klang wie Musik in seinen Ohren, und er war froh, dass sie sein Angebot so offen annahm. „Natürlich würde ich das tun, ⁣“ sagte er warm, „Ich möchte, dass du dich sicher fühlst, und wenn es dir hilft, dann üben wir so lange, bis du die Angst hinter dir lassen kannst.“

Ihre Frage brachte ihn kurz zum Nachdenken, und er antwortete nach einer Weile: „Es liegt nicht nur am Aufsteigen, denke ich. Manchmal ist es auch einfach der Umgang mit der Angst selbst. Als Knappe habe ich oft nicht darüber nachgedacht, ich bin einfach weitergeritten, selbst nach einem Sturz. Vielleicht war es jugendlicher Leichtsinn, vielleicht auch nur der Drang, es immer besser zu machen. Aber die Angst war auch da, besonders in den ersten Jahren. Der Unterschied war vielleicht, dass ich keine Wahl hatte. Und je öfter ich mich der Angst gestellt habe, desto kleiner wurde sie. Genauso ist es im Kampf. Wenn du einem Gegner gegenüberstehst, der doppelt so stark oder groß ist wie du, oder einfach mehr Erfahrung hat, darf die Angst niemals die Oberhand gewinnen.“ Der Ritter blickte zu der jungen Frau, als wolle er überprüfen, ob sie verstand, was er damit sagen wollte. „Aber jeder Mensch geht anders mit Angst um. Wichtig ist nur, dass man sie nicht gewinnen lassen darf.“

Alden lauschte Grace, während sie von ihrer Heimat sprach. Er konnte förmlich die Weinberge und ihre Eltern vor sich sehen, als ob er selbst dort gewesen wäre. Die Wärme in ihrer Stimme berührte ihn tief, als sie über die enge Bindung zu ihren Eltern sprach, und besonders über ihre Mutter.

Als sie die Mehlschwalbe entdeckte und ihm zeigte, folgte sein Blick ihrem Zeigefinger und er stellte fest, wie sehr sie sich doch von den anderen feinen Damen aus ihren Kreisen unterschied. Sie schien mit der Natur in Einklang zu sein, eine Erkenntnis, die Alden ein warmes Gefühl in der Brust bescherte und seine Zuneigung noch intensivierte, falls das noch möglich war. „Ich glaube, in der Bibliothek meines Vaters gibt es ein Buch über die heimischen Vogelarten mit schönen Bildern. Das könnte ich dir raussuchen, wenn du möchtest.“

Ihr gespielter, tadelnder Blick brachte ihn zum Schmunzeln. „Kein Kompliment ist zu viel für dich, aber ich werde mich bemühen, dich nicht zu sehr zu verwöhnen“, erwiderte er mit einem Augenzwinkern.
Alden spürte, wie ihm das Herz aufging, als Grace ihm so offen und liebevoll zusprach. Grace hatte eine Art, selbst in den einfachsten Sätzen so viel Liebe und Wärme zu vermitteln, dass es ihn überwältigte. „Ich danke Heofader jeden Tag, dass wir uns begegnet sind“, sagte er leise, seine Stimme voller Zärtlichkeit. „Mit dir an meiner Seite fühle ich mich ganz. Ich wünschte nur, wir wären uns schon viel früher begegnet.“

Der magische Waldsee schien die Welt um sie herum auszublenden, und in diesem Moment war es, als würde es nur Grace und ihn geben. Als wären sie die einzigen Menschen auf der Welt. Alles rückte in weite Ferne, so als würde es so etwas wie Krieg nicht geben. Die Ruhe des Ortes, die Schönheit und Mystik ließen ihn innehalten, als Grace ihm ihr großzügiges Angebot machte, ein gutes Wort bei Charles für seinen Bruder einzulegen. Ihre Worte, voller Fürsorge und Loyalität, wärmten sein Herz noch mehr. Doch bevor er antworten konnte, spürte er ihre zarten Finger auf seinem Gesicht, wie sie seine Züge erkundeten. Es war eine Berührung, die so vertraut und dennoch aufregend war, dass er unwillkürlich ihren Finger küsste. Ihr leises Lachen ließ ihn schmunzeln, und er konnte nicht anders, als sich noch ein Stück näher zu ihr zu beugen, ihren Duft einatmend.

Dann schien sie plötzlich innezuhalten und einem Gedanken nachzuhängen, den der Ritter nur erahnen konnte. Hatte sie Gewissensbisse, weil sie hier allein mit ihm war? Alden wollte nichts überstürzen und der jungen Frau die Entscheidung überlassen, wie weit sie gehen wollte. „Alles in Ordnung?“ Sie wehrte sich gegen die Komplimente, und fast hätte er seinerseits geseufzt. Warum konnte Grace nicht erkennen, wie wundervoll sie war? „Jedes Wort ist wahr.“ Das Essen schien eine versuchte Flucht aus der Verlegenheit zu sein, die Alden jedoch mit einem Wortspiel vereitelte. Mit dieser Neckerei versuchte er sie aus ihrer Unsicherheit herauszulocken. Und es schien tatsächlich zu funktionieren, nachdem sich ihre Überraschung gelegt hatte. Sie konzentrierte sich ganz auf ihn und blickte ihn an, ihre Augen voller Unsicherheit, wie als würden sie auf eine Bestätigung seinerseits warten.

Seine braunen Augen blickten sie voller Zuneigung an, er wartete ab und hoffte, dass es Bestätigung genug für sie sein würde, sich selbst zu vertrauen. Und dann, als sich ihre Lippen zögerlich auf seine legten, spürte er, wie eine Flut von Zärtlichkeit durch ihn strömte. Er schloss die Augen, um einfach zu genießen. Es war ein Kuss voller Vorsicht, voller Fragen, so zart wie die Berührung einer Elfe. Und als sie sich ein wenig von ihm löste, öffnete er langsam die Augen.

Leise, beinahe schüchtern fragte Grace, ob es in Ordnung war und er nickte ihr lächelnd zu. Alden hatte oft die Erfahrung gemacht, dass verheiratete Frauen, mit denen er zu tun hatte, in Bettgeschichten überwiegend unsicher waren und kaum wagten, von sich aus etwas Neues auszuprobieren. Er konnte sich gut vorstellen, dass viele Ehemänner wenig Rücksicht auf die Bedürfnisse und Wünsche ihrer Frauen nahmen, sondern vielmehr ihre eigene Befriedigung und den Wunsch nach Nachkommen in den Vordergrund stellten. Es war kein Wunder, dass diese Frauen entweder eingeschüchtert oder frustriert waren – besonders, wenn der Akt mit Schmerzen oder gar Gewalt verbunden war. Dass es viel mehr zu entdecken gab, erfuhren sie oft erst durch ihn, indem er ihnen zeigte, was es bedeutete sich hinzugeben in die Lust und Leidenschaft.

Er wartete ab, was Grace tun würde und blickte sie nur an. Schließlich schien sie neuen Mut zu fassen. Ihr zweiter Kuss war intensiver, selbstbewusster, und Alden fühlte, wie ihr ganzer Körper sich ihm näherte, von einer Zuneigung getrieben, die ihm den Atem raubte. Er legte seine Arme um sie und zog sie näher an sich, während er den Moment vollkommen genoss. Ihre Finger, die sich leicht in seinen Haaren vergruben und daran zogen, ließen einen elektrisierenden Schauer durch ihn fahren. Der Ritter vertiefte den Kuss, als seine Zunge vorsichtig um Einlass bat.
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Our hearts, oh how wild they are - von Alden Sutherland - 15-09-2024, 18:30
RE: Our hearts, oh how wild they are - von Grace Ashmore - 15-09-2024, 21:24
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RE: Our hearts, oh how wild they are - von Grace Ashmore - 28-11-2024, 18:00

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