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A kind gesture can reach a wound that only compassion can heal
10.09.1016 - 15:00
Palastgärten des Großkönigs
Trigger: Hinrichtung, Flucht, Gewalt
Elithea Trakas Orpheus Castellanos

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Orpheus Castellanos
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#4
Der junge Prinz bemerkte sehr wohl die Dienerin, die zwischen den Beeten umherwandelte, als er sich Elithea näherte. Obwohl man Orpheus dies oft nicht ansah, entging ihm kaum etwas – sein scharfer Blick registrierte selbst die kleinsten Details, ohne dass sich sein Ausdruck veränderte. Erst als die Dienerin ihn erblickte und rasch zu ihrer Herrin zurückeilte, um sie dezent auf seine Ankunft hinzuweisen, schien ein winziger Anflug von Schmunzeln seine Lippen zu umspielen.

Nach der standesgemäßen Begrüßung nahmen die beiden jungen Adligen Platz, und der Tee wurde serviert. Orpheus nickte freundlich, als Elithea ihm für die Einladung dankte, und lauschte aufmerksam auf seine Frage zu ihrem Befinden. Sein leichtes Vorbeugen und die sanfte Neigung des Kopfes unterstrichen sein echtes Interesse, das über bloße höfliche Erwiderungen hinausging.

„Es freut mich sehr, zu hören, dass Ihr und Eure Familie in der Villa Ruhe finden konntet“, begann er, seine Stimme ruhig und warm. „Ich kann mir gut vorstellen, wie schwierig es ist, sich in einer neuen Umgebung einzuleben, besonders nach den Ereignissen in Eastergold Meadow.“

Als Elithea die Sicherheit erwähnte, die ihre Familie nun unter dem Schutz der Castellanos genoss, nickte Orpheus mit einem Ausdruck stillen Mitgefühls. Er spürte die höfliche Distanz in ihren Worten, die die Etikette vorschrieb, doch zugleich nahm er die unausgesprochene Last wahr, die sie beide verband – Elithea, die ihre Heimat verloren hatte, und er selbst, der sich zunehmend als Gefangener der politischen Umstände empfand.

„Ich habe oft über die Geschehnisse nachgedacht, die Euch und Eure Familie hierher gebracht haben. Es tut mir leid, dass ich nicht schon früher die Gelegenheit genutzt habe, um meine Anteilnahme auszudrücken.“ Seine Augen ruhten einen Moment lang auf seiner Teetasse, als suchte er nach den passenden Worten. „Es ist manchmal schwer, das ganze Ausmaß hinter diesen Ereignissen zu verstehen. Doch Ihr seid nun hier, und ich hoffe, dass King’s Portal Euch wenigstens einen Hauch von Frieden schenken kann – auch wenn er vielleicht nur vorübergehend ist.“

Der Prinz machte erneut eine kurze Pause, um den richtigen Ton zu treffen. „Ihr müsst wissen, Elithea, dass Ihr nicht allein seid. Sollte es etwas geben, das Euch hilft, Euch hier heimischer zu fühlen, zögert bitte nicht, es mich wissen zu lassen.“ Einen Augenblick lang traf sein Blick den ihren, und ein sanftes Lächeln legte sich auf seine Lippen, bevor er seine Augen abwandte und sie kurz über den Garten schweifen ließ.„Ich hoffe, dass meine Einladung Euch nicht nur als formelle Geste erscheint, sondern auch als Zeichen dafür, dass Ihr und Eure Familie hier immer willkommen seid. Falls Ihr jemals das Gefühl habt, dass Euch etwas bedrückt, oder dass Ihr jemanden zum Sprechen braucht, bin ich hier. Manchmal hilft es, die Lasten zu teilen – selbst wenn es nur für einen kurzen Moment ist.“

Orpheus nahm einen langsamen Schluck aus seiner Teetasse und ließ die Pause nicht als bloßes Schweigen stehen, sondern als eine stille Einladung, die Elithea füllen durfte, wenn sie es wollte. Er wusste nur zu gut, wie schwer es sein konnte, eigene Ängste und Kummer stets hinter Höflichkeit zu verstecken, und er wollte ihr einen Ausweg bieten, ohne sie dabei zu drängen.

Als er seine Tasse mit einem leisen Klirren auf der Untertasse abstellte, glitt sein Blick in die Ferne, bevor er mit einem leisen Seufzen hinzufügte: „Und was meine Hochzeit betrifft – sie steht bald bevor, das ist wahr, aber sie beansprucht mich weit weniger, als man vielleicht von mir erwartet. Die Vorbereitungen überlasse ich fast gänzlich meiner Verlobten – ich fürchte, ich bin darin nicht besonders talentiert.“ Ein fast scheues Lächeln spielte um seine Lippen. „Manchmal ist es erfrischend, eine Pause von all den ach so wichtigen Dingen, die bevorstehen, zu nehmen und einfach nur im Moment zu verweilen. So wie jetzt.“

Der junge Prinz sah Elithea an, seine Augen offen und einladend, als wollte er ihr versichern, dass sie in seiner Gegenwart keine Maske tragen musste. Dann wandte Orpheus sich kurz an ihre Dienerin, die im Schatten stand. „Du darfst dir gerne die Blumenbeete weiter ansehen, wenn sie dir gefallen. Sie sind wirklich bezaubernd.“ Er schenkte Iulia ein freundliches Lächeln, bevor er sich wieder seinem Gast zuwandte.
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RE: A kind gesture can reach a wound that only compassion can heal - von Orpheus Castellanos - 17-09-2024, 21:08
RE: A kind gesture can reach a wound that only compassion can heal - von Orpheus Castellanos - 05-11-2024, 22:45
RE: A kind gesture can reach a wound that only compassion can heal - von Orpheus Castellanos - 19-12-2024, 18:20

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