26-11-2024, 23:16 - Wörter:
Mathúin hatte einen geplagten Geist, denn die Last auf seinen Schultern wog schwer. Sein Fürstentum war stark und stabil, doch er hatte stetig das Gefühl, seinem ehemaligen Schwiegervater nicht gerecht werden zu können. War das nur Einbildung oder war da doch etwas Wahres dran? Sowieso waren die Zeiten hart: der beginnende Krieg zwischen Castandor und Walleydor, die ihre eigenen Verbündeten hatten, und sie konnten sich doch nicht einfach zurücklehnen und nichts tun… oder? Zudem gab es diese Sichtungen der Drachen, direkt hier in Farynn, und Mathúin wusste, dass die Zeit nicht nur schwer, sondern wegweisend war. Alles, was sie jetzt entscheiden würden, würde die Zukunft mitbestimmen. Als er an die Türe von Liadhnáns Gemach klopfte, spürte er jedoch eine Welle der Zufriedenheit. Ja, es waren turbulente Zeiten, doch zumindest würde er sie an der Seite seiner Gemahlin durchstehen. Liadhnán mochte auf viele naiv und weltfremd wirken, doch er wusste, dass sie einen unbeugsamen Geist hatte. Sie vertraute der Großen Mutter so sehr, wie es auch seine eigene Mutter getan hatte, und vielleicht würde die Göttin ja gewisse Gebete seiner Partnerin erhören.
Heute stand der Besuch zweier Personen an, die Mathúin ebenfalls mit dem Heiligtum der Großen Mutter verband. Es würde spannend werden, was die beiden zu sagen hatten, doch er hatte ihnen in der großen Halle einen Tisch herrichten lassen und würde sich Zeit für die beiden Gäste nehmen. “Mo chridhe”, klopfte er noch einmal an ihre Türe und sah aus dem Fenster. Es war ein wunderbarer Tag und er hätte am liebsten draußen die Zeit verbracht. “Wir müssen langsam wirklich los.”
Heute stand der Besuch zweier Personen an, die Mathúin ebenfalls mit dem Heiligtum der Großen Mutter verband. Es würde spannend werden, was die beiden zu sagen hatten, doch er hatte ihnen in der großen Halle einen Tisch herrichten lassen und würde sich Zeit für die beiden Gäste nehmen. “Mo chridhe”, klopfte er noch einmal an ihre Türe und sah aus dem Fenster. Es war ein wunderbarer Tag und er hätte am liebsten draußen die Zeit verbracht. “Wir müssen langsam wirklich los.”
