01-12-2024, 10:48 - Wörter:
Amüsiert wanderte der Blick von Valda zu Farid und eine ihrer Augenbrauen zuckte in die Höhe. "Ihr wollt mir etwa sagen, dass es hier noch etwas süßeres als diese Beeren gibt?", fragte sie mit einem heiteren Tonfall in der Stimme, der unumstößlich wohl dem Frühlingsländer zu verdanken war. Er hatte es geschafft ihre trüben Gedanken schnell zu vertreiben, eine Tatsache, für die sie ihm im stillen Dankbar war. Natürlich änderte es nichts an ihrer Situation, doch es machte zumindest diesen Moment, diesen Tag, in diesem fremden Gefilde erträglicher. Für sie. "Unser persönlicher Stadtführer? Sind das die Aufgaben die ein Ritter so tagtäglich nachgeht?", fragte sie scherzhaft und neigte den Kopf leicht zur Seite, natürlich dankbar, dass er sich ihrer angenommen hatte.
Als Valda von Tante Tyra sprach, wurde das Lächeln auf Sannas Gesicht eine Nuance breiter. "Genau, Tante Tyra und wer noch dabei?", fragte sie das Kind und diese legte schüchtern die klebrigen Hände vor ihr Gesicht. "Eneas.", quietschte das Mädchen und Sanna musste leise Lachen. Ihre Zuneigung zu dem Söldner war einfach sehr goldig. Sanna schüttelte leicht den Kopf und schaute wieder zu Farid. Die Aussicht auf Abenteuer mit Farid ließ das Herz ihrer Tochter höher Schlagen und begeistert klatschte das kleine Mädchen in die klebrigen Finger. "Wir können leider nicht schwimmen. Sie Seen in Norsteading waren mir einen Hauch zu kalt für's schwimmen lernen...", wieder zupfte ein Grinsen an ihren Lippen. Sie hatte zwar gelegentlich und auch Mal in Gesellschaft nackt in den kalten Gewässern gebadet, doch sie hatte den Boden unter den Füßen nie verloren.
Das Lachen Farids dröhnte wieder über den Marktplatz und Sanna begleitete es etwas leiser. "Ich glaube wir alle haben unsere Fehler.", lässig zuckte sie mit den Schultern. Sie und ihr Leben waren selbst weit weg von Perfekt, da würde sie Farid wohl auch seine kleinen Fehler verzeihen können, die sie im Moment jedoch noch nicht sehen konnte. Gewiss war er ein lauter Mann, jemand der aus der Menge herausstach und mit seiner entwaffnenden Offenherzigkeit die Aufmerksamkeit der Leute auf sich zog. Doch das war nichts wofür er sich wohl jemals entschuldigen brauchte. "Er soll sich nur keine Umstände haben.", warf Sanna ein und konnte ein Lächeln nicht verbergen. Es war immer noch seltsam, diesen Schritt zu gehen und er würde ich vermutlich leichter Fallen, wenn sie nur die Verantwortung für sich selbst tragen würde. Kurz strich ihr Blick über Valda, in einer beiläufigen Geste glitt ihre Hand über ihren flachen Bauch. Hatte sie vor wenigen Monaten eine leise Hoffnungen in ihrem Herzen getragen? Vielleicht. Doch Heofader hatte andere Pläne mit ihr und vielleicht war es auch gut, dass sich ihr Körper gegen jene Frucht entschieden hatte. Sie gar nicht erst hatte entstehen lassen.
Die junge Blondine war froh um die Ablenkung die ihre Tochter in diesem Moment bot. "Ist Papa auch ein Ritter?", fragte Valda an Sanna gewandt. Kurz, unauffällig, sog die Winterländerin die Luft in ihre Lungen, hielt sie dort, ehe sie sie mit einem entspannten Atemzug wieder entließ. "Nein, dein Vater war kein Ritter.", ein sanftes Lächeln stahl sich auf ihre Lippen. Sie wählte bewusst die Vergangenheitsform um weitere Fragen zu vermeiden. Er war gegangen und nicht zurückgekehrt. Den Grund brauchte keiner erfahren. Ebenso wenig, wer er war.
Als Valda von Tante Tyra sprach, wurde das Lächeln auf Sannas Gesicht eine Nuance breiter. "Genau, Tante Tyra und wer noch dabei?", fragte sie das Kind und diese legte schüchtern die klebrigen Hände vor ihr Gesicht. "Eneas.", quietschte das Mädchen und Sanna musste leise Lachen. Ihre Zuneigung zu dem Söldner war einfach sehr goldig. Sanna schüttelte leicht den Kopf und schaute wieder zu Farid. Die Aussicht auf Abenteuer mit Farid ließ das Herz ihrer Tochter höher Schlagen und begeistert klatschte das kleine Mädchen in die klebrigen Finger. "Wir können leider nicht schwimmen. Sie Seen in Norsteading waren mir einen Hauch zu kalt für's schwimmen lernen...", wieder zupfte ein Grinsen an ihren Lippen. Sie hatte zwar gelegentlich und auch Mal in Gesellschaft nackt in den kalten Gewässern gebadet, doch sie hatte den Boden unter den Füßen nie verloren.
Das Lachen Farids dröhnte wieder über den Marktplatz und Sanna begleitete es etwas leiser. "Ich glaube wir alle haben unsere Fehler.", lässig zuckte sie mit den Schultern. Sie und ihr Leben waren selbst weit weg von Perfekt, da würde sie Farid wohl auch seine kleinen Fehler verzeihen können, die sie im Moment jedoch noch nicht sehen konnte. Gewiss war er ein lauter Mann, jemand der aus der Menge herausstach und mit seiner entwaffnenden Offenherzigkeit die Aufmerksamkeit der Leute auf sich zog. Doch das war nichts wofür er sich wohl jemals entschuldigen brauchte. "Er soll sich nur keine Umstände haben.", warf Sanna ein und konnte ein Lächeln nicht verbergen. Es war immer noch seltsam, diesen Schritt zu gehen und er würde ich vermutlich leichter Fallen, wenn sie nur die Verantwortung für sich selbst tragen würde. Kurz strich ihr Blick über Valda, in einer beiläufigen Geste glitt ihre Hand über ihren flachen Bauch. Hatte sie vor wenigen Monaten eine leise Hoffnungen in ihrem Herzen getragen? Vielleicht. Doch Heofader hatte andere Pläne mit ihr und vielleicht war es auch gut, dass sich ihr Körper gegen jene Frucht entschieden hatte. Sie gar nicht erst hatte entstehen lassen.
Die junge Blondine war froh um die Ablenkung die ihre Tochter in diesem Moment bot. "Ist Papa auch ein Ritter?", fragte Valda an Sanna gewandt. Kurz, unauffällig, sog die Winterländerin die Luft in ihre Lungen, hielt sie dort, ehe sie sie mit einem entspannten Atemzug wieder entließ. "Nein, dein Vater war kein Ritter.", ein sanftes Lächeln stahl sich auf ihre Lippen. Sie wählte bewusst die Vergangenheitsform um weitere Fragen zu vermeiden. Er war gegangen und nicht zurückgekehrt. Den Grund brauchte keiner erfahren. Ebenso wenig, wer er war.
