16-12-2024, 21:40 - Wörter:
Geduldig und aufmerksam hörte Stavros der Dame vor ihm zu, eine Seltenheit, das musste er zugeben. Nicht, weil sie eine Dame war, aber diese waren in diesen Landen einfach nicht so erpicht darauf, über derartiges zu lernen und zu sprechen. Euer Gnaden Trakas bildete also eine große Ausnahme und eine sehr willkommene. Selten war auch, dass Stavros so gefangen war, und er mochte es, heute gleich von zwei Frauen überrascht worden zu sein. Mit einer hatte er sich physisch gut verstanden, und mit dieser hier konnte er sich über allerlei wichtige philosophische Dinge unterhalten. Eine Wohltat für Körper und Gehirn. “Eine Versammlung aller Bewohner des Reiches”, lachte Stavros und nippte an seinem starken Getränk. “Eine sehr spannende Vorstellung. Er lauschte ihr und nickte an den richtigen Stellen. “Wichtig wäre es, den Menschen Ausgleiche zu schaffen. Wenn ein Bauer teilnehmen soll, muss man es schaffen, die ausgefallene Arbeit von ihm aufzufangen. Das ist für jeden Beruf wichtig, doch wie man das macht, müsste weiter diskutiert werden. Vielleicht kann die Frau das Feld bestellen, wenn der Mann unterwegs ist? Diese Tatsache können wir heute schon im Sommerland beobachten, beispielsweise.” Durch die einberufenen Männern waren viele Frauen in Matariyya alleine zuhause zurückgeblieben und schmissen die Arbeit der gesamten Familie.
Eine persönliche Frage wurde dann genehmigt und Stavros ließ die Stille ein wenig auf sie beide wirken. Er hoffte, dass Lady Trakas wusste, dass er nie etwas Anrüchiges fragen würde. “Wie ergeht es Euch in den letzten Tagen? Gibt es irgendetwas, das man für Euch tun kann? Und wo habt Ihr gelernt, so klug und frei zu sprechen? Das ist wirklich bewundernswert.”
Eine persönliche Frage wurde dann genehmigt und Stavros ließ die Stille ein wenig auf sie beide wirken. Er hoffte, dass Lady Trakas wusste, dass er nie etwas Anrüchiges fragen würde. “Wie ergeht es Euch in den letzten Tagen? Gibt es irgendetwas, das man für Euch tun kann? Und wo habt Ihr gelernt, so klug und frei zu sprechen? Das ist wirklich bewundernswert.”
