16-12-2024, 23:44 - Wörter:
Skadi tat freundlich interessiert, als sie mit der neuen Bekanntschaft, deren Hautton der ihren verdammt ähnlich war, durch die Marktreihen schlenderte. Die durchaus gut gebauten Wachen folgten ihnen in gebührendem Abstand. Wie dumm nur, dass die beiden zu viel Rüstung anhatten, als dass man ihre körperlichen Vorzüge besser in Augenschein nehmen könnte. Dennoch erlaubte sich Skadi immer wieder mal einen schielenden Blick aus den Augenwinkeln, versuchte dennoch die eine oder andere Einzelheit erkennen zu können. Ihre Ohren blieben allerdings aufmerksam gespitzt bei Rajani. “Das ist sicherlich eine besonders ehrenvolle Aufgabe, oder? Die Prinzessin verlässt sich wohl auf euch, sie ist ja sonst so ganz allein hier in einem fremden Land, nicht wahr?“ schmierte Skadi der jungen Gesellschafterin ein wenig Honig ums entzückende Mäulchen. “Seid ihr denn schon lange in ihrem Dienste?“ verbarg auch Sakdi ihre Neugier nicht. Wer weiß, was das entzückende Mäulchen noch so ausplappern würde. Gesprächig war die Gute ja durchaus. Vermutlich juckte es ihr schon unter den Fingern sich auch mal mit jemand anderem unterhalten zu dürfen als mit den ewig gleichen Gänsen um die Prinzessin am Hofe. Noch ein wenig locken und motivieren, vielleicht kamen da noch ganz nützliche Informationen hervor.
Kichernd stubste Skadi Rajani ein wenig zurück. Manchmal tat es auch wirklich gut, einfach nur unbeschwert herum zu blödeln, Mädchen zu sein, den Tag zu genießen und nicht an die herandrohenden Schwierigkeiten zu denken. Das Wetter dafür war ja fast zu perfekt. “Glaubt ihr wirklich, dass wir so auffallen? Also wenn uns die Geharnischten nicht folgen würden, würden wir wohl in der Masse untergehen!“ kicherte Skadi und deutete schelmisch auf die Wachen. “Wobei…“ säuselte sie fast ein wenig verlegen spielend. “Ihr seid schon sehr hübsch anzusehen, da drehen sich sicherlich viele Männerkopfe nach euch um!“ räusperte sie sich und wechselte dann schnell wieder das Thema “Ich mag es hier auch, das mag ich gar nicht leugnen. Habt ihr denn viel Familie? Ihr könnt ihnen doch schreiben, nicht wahr? So in Kontakt zu bleiben ist doch auch ganz schön. Immer wieder von ihnen zu hören, dass es ihnen gut geht und von den eigenen Abenteuern zu erzählen. Das freut sie sicherlich auch.“ vorsichtig bugsierte Skadi das junge Mädchen nun hinaus vom Markt. “Da nach links“ und stellte gleichzeitig sicher, dass auch die Wachen ihnen folgten. “Das stimmt. Wein ist wirklich ein herrliches Getränk! Aber nur Vorsicht, es steigt einem leicht zu Kopf und kann ganz schnell die Hemmungen lösen. Wie immer ist es glaub ich ein guter Rat, ihn mit Maßen zu genießen.“ man sah ja am Beispiel des Königs Castellanos, was mit einem einst stattlichen Mann passieren konnte, wenn der Wein grenzenlos floss. “Aber was trinkt man denn bei euch daheim, wenn man ein Fest feiert oder anstoßen will?“ regte Skadi Rajani neuerlich dazu an, einfach mal weiter mit lockerer Zunge zu plaudern. “Wir sind gleich da, ich hoffe es ist euch nicht zu abseits und ihr habt euch den Weg gemerkt, solltet ihr mit der Qualität zufrieden sein und wieder kommen wollen.“ deutete sie weiter in eine Nebengasse, in der zahlreiche Schaufenster diverse Waren anboten. Und auch wenn hier weniger los war als auf dem Markt, so waren auch hier einige eifrige Einkäufer unterwegs.
“Denkt ihr?“ tat Skadi vollkommen erstaunt. “Es gibt doch nichts schöneres als die nächste Generation an Kindern mit dem Wissen unserer Welt zu begeistern. Wenn man das Strahlen in ihren Augen sieht, wie gierig sie jede Information aufsaugen, da geht einem das Herz auf!“ so… ein… Unfug… Skadi konnte die wadenhohen Rotzbiester nicht ausstehen. Ein Muttergefühl hatte sich bei ihr nie eingestellt. Weder wollte sie eigene, noch wollte sie fremde in ihrer Nähe haben. Lästige Quälgeister, sonst nichts. “Interessiert sich eure Prinzessin denn für Wissenschaften oder Literatur? Oder bevorzugt sie Geschichte, Biologie oder Sprachen?“ jauchzte Skadi auf, als wäre sie sichtlich begeistert davon vielleicht der Prinzessin begegnen zu dürfen. Aber das würde wohl nichts werden. In Kürze ging es für sie in den Norden, ins Winterland, hinein in die bittere Kälte. Trotz der ungemütlichen Situationsveränderung überwiegte in Skadi doch vor allem die Freude auf ein Abenteuer gepaart mit den kitzelnden Tentakeln der Gefahr.
“Auf einem SCHIFF???“ quakte Skadi hübsch entsetzt. “Oh nein, nein, nein. Ein Schiff, das trau ich mich doch nicht. Das wackelt doch ganz furchtbar, da wird einem ja schlecht! Und dann eingesperrt auf so engem Raum, mit lauter Männern, für was weiß ich wie lange. Und dann kommt etwa noch ein Sturm! Das ist doch furchtbar!“ schlug sie sich die Hand auf die Brust und schauderte leicht. “Da bleib ich doch lieber hier in Castandor und genieße den Wein.“ kicherte sie und blieb vor einem Laden stehen, vor dem ein kleiner Tisch mit exzellenten Stoffproben bestückt war. “Ich denke, ihr werdet euch bald gut zurecht finden hier in King’s Portal. Und wenn ihr Hilfe braucht, so stehe ich euch gern zur Verfügung.“ ach, welch nichtssagende Floskel, die vermutlich nie zur Anwendung gebracht werden würde, auch wenn Skadi nicht schon mit einem Fuß aus der Stadt wäre. Die ungeschickte Naivität der kleinen Gesellschafterin war wahrlich drollig, nein, herzallerliebst. Belehrend hob nun auch Skadi den Finger und deutete in die entgegengesetzte Richtung. “Euer Land ist im Süden, dort wo die Sonnte den Horizont küsst. Im Norden liegt der Schatten von Eis und Schnee. Dorthin würde ich euch nicht raten zu reisen, das ist wirklich bitterkalt.“ stimmte Skadi schließlich in das befreiende Lachen ein. “Wir sind da. Bitte, seht euch um. Ich hoffe, ich habe euch nicht zuviel versprochen.“
Kichernd stubste Skadi Rajani ein wenig zurück. Manchmal tat es auch wirklich gut, einfach nur unbeschwert herum zu blödeln, Mädchen zu sein, den Tag zu genießen und nicht an die herandrohenden Schwierigkeiten zu denken. Das Wetter dafür war ja fast zu perfekt. “Glaubt ihr wirklich, dass wir so auffallen? Also wenn uns die Geharnischten nicht folgen würden, würden wir wohl in der Masse untergehen!“ kicherte Skadi und deutete schelmisch auf die Wachen. “Wobei…“ säuselte sie fast ein wenig verlegen spielend. “Ihr seid schon sehr hübsch anzusehen, da drehen sich sicherlich viele Männerkopfe nach euch um!“ räusperte sie sich und wechselte dann schnell wieder das Thema “Ich mag es hier auch, das mag ich gar nicht leugnen. Habt ihr denn viel Familie? Ihr könnt ihnen doch schreiben, nicht wahr? So in Kontakt zu bleiben ist doch auch ganz schön. Immer wieder von ihnen zu hören, dass es ihnen gut geht und von den eigenen Abenteuern zu erzählen. Das freut sie sicherlich auch.“ vorsichtig bugsierte Skadi das junge Mädchen nun hinaus vom Markt. “Da nach links“ und stellte gleichzeitig sicher, dass auch die Wachen ihnen folgten. “Das stimmt. Wein ist wirklich ein herrliches Getränk! Aber nur Vorsicht, es steigt einem leicht zu Kopf und kann ganz schnell die Hemmungen lösen. Wie immer ist es glaub ich ein guter Rat, ihn mit Maßen zu genießen.“ man sah ja am Beispiel des Königs Castellanos, was mit einem einst stattlichen Mann passieren konnte, wenn der Wein grenzenlos floss. “Aber was trinkt man denn bei euch daheim, wenn man ein Fest feiert oder anstoßen will?“ regte Skadi Rajani neuerlich dazu an, einfach mal weiter mit lockerer Zunge zu plaudern. “Wir sind gleich da, ich hoffe es ist euch nicht zu abseits und ihr habt euch den Weg gemerkt, solltet ihr mit der Qualität zufrieden sein und wieder kommen wollen.“ deutete sie weiter in eine Nebengasse, in der zahlreiche Schaufenster diverse Waren anboten. Und auch wenn hier weniger los war als auf dem Markt, so waren auch hier einige eifrige Einkäufer unterwegs.
“Denkt ihr?“ tat Skadi vollkommen erstaunt. “Es gibt doch nichts schöneres als die nächste Generation an Kindern mit dem Wissen unserer Welt zu begeistern. Wenn man das Strahlen in ihren Augen sieht, wie gierig sie jede Information aufsaugen, da geht einem das Herz auf!“ so… ein… Unfug… Skadi konnte die wadenhohen Rotzbiester nicht ausstehen. Ein Muttergefühl hatte sich bei ihr nie eingestellt. Weder wollte sie eigene, noch wollte sie fremde in ihrer Nähe haben. Lästige Quälgeister, sonst nichts. “Interessiert sich eure Prinzessin denn für Wissenschaften oder Literatur? Oder bevorzugt sie Geschichte, Biologie oder Sprachen?“ jauchzte Skadi auf, als wäre sie sichtlich begeistert davon vielleicht der Prinzessin begegnen zu dürfen. Aber das würde wohl nichts werden. In Kürze ging es für sie in den Norden, ins Winterland, hinein in die bittere Kälte. Trotz der ungemütlichen Situationsveränderung überwiegte in Skadi doch vor allem die Freude auf ein Abenteuer gepaart mit den kitzelnden Tentakeln der Gefahr.
“Auf einem SCHIFF???“ quakte Skadi hübsch entsetzt. “Oh nein, nein, nein. Ein Schiff, das trau ich mich doch nicht. Das wackelt doch ganz furchtbar, da wird einem ja schlecht! Und dann eingesperrt auf so engem Raum, mit lauter Männern, für was weiß ich wie lange. Und dann kommt etwa noch ein Sturm! Das ist doch furchtbar!“ schlug sie sich die Hand auf die Brust und schauderte leicht. “Da bleib ich doch lieber hier in Castandor und genieße den Wein.“ kicherte sie und blieb vor einem Laden stehen, vor dem ein kleiner Tisch mit exzellenten Stoffproben bestückt war. “Ich denke, ihr werdet euch bald gut zurecht finden hier in King’s Portal. Und wenn ihr Hilfe braucht, so stehe ich euch gern zur Verfügung.“ ach, welch nichtssagende Floskel, die vermutlich nie zur Anwendung gebracht werden würde, auch wenn Skadi nicht schon mit einem Fuß aus der Stadt wäre. Die ungeschickte Naivität der kleinen Gesellschafterin war wahrlich drollig, nein, herzallerliebst. Belehrend hob nun auch Skadi den Finger und deutete in die entgegengesetzte Richtung. “Euer Land ist im Süden, dort wo die Sonnte den Horizont küsst. Im Norden liegt der Schatten von Eis und Schnee. Dorthin würde ich euch nicht raten zu reisen, das ist wirklich bitterkalt.“ stimmte Skadi schließlich in das befreiende Lachen ein. “Wir sind da. Bitte, seht euch um. Ich hoffe, ich habe euch nicht zuviel versprochen.“
