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I could drag you from the ocean
31.10.1016 - 05:00
Dharan al-Bahr

Heimatlose
Caeus Valerius
Heimatlose
Alter 40
Beruf Anführer der Bruderschaft
Wohnort Lager der Bruderschaft
Stand Ledig
User Natsch
#21
Der Moment, der so intensiv und geladen zwischen ihnen gehangen hatte, begann sich mit den ersten Strahlen der Sonne zu verflüchtigen, als hätte die Hitze des beginnenden Tages das Wesentliche des Augenblicks fortgetragen. Caeus spürte, wie die Welt um ihn herum wieder an Gewicht gewann, wie die Luft schwerer wurde und die Geräusche der nahen Wüste sich einmischten. Die Stille, die bis eben zwischen ihnen gehangen hatte, löste sich langsam, doch in ihm selbst blieb eine Leere zurück, die er noch nicht ganz zu deuten wusste.
Seine Hände glitten weiter über ihre Oberschenkel, die Berührungen zärtlich und fordernd zugleich. Mit jedem Streifen ihrer Haut unter seinen Fingern schien die Nähe zwischen ihnen wieder fester zu werden, ein Band, das durch nichts so leicht zu durchtrennen war. Doch als seine Hände sich zwischen die Felsen hinter ihr und ihren Körper schoben, als er den Raum spürte, der sie beide immer mehr umgab, wurde ihm klar, dass sie sich in einem Moment befanden, der unvermeidlich enden musste. Der Augenblick war zu kostbar, zu vergänglich, um unendlich zu währen. Zariyah hatte etwas in ihm berührt, etwas, das sich tief in seiner Brust eingraben würde. Ein Teil von ihm wollte sich weigern, es zuzulassen, den Moment zu entweichen.

Ihre Küsse jagten einen wohligen Schauer über seinen Körper und in diesem Moment wünschte er sich nichts mehr als sie einfach weiter halten zu können. Sie nah an sich zu ziehen und die Welt in der sie lebten für sich allein zu lassen. Sollten sich andere um jene Schicksale kümmern die sie in den Händen hielten. Die Menschen und ihre Schicksale, die Kämpfe, die er mit sich selbst und der Bruderschaft ausfocht – all das wurde plötzlich weit weg, bedeutungslos. In diesem Augenblick war nur noch sie, Zariyah, die Frau, die mehr von ihm beanspruchte, als er jemals zugeben würde. Doch in diesen Momenten schien es ihm leicht, alles andere zu vergessen, als wären sie die einzigen beiden, die noch zählten.
Ihre Worte brachten den Anführer der Bruderschaft zurück in die Realität, aus der Trance, in der er sich so gerne verloren hätte. Ein leises Seufzen drang unwillkürlich aus seiner Kehle, als er ihre Worte vernahm – Worte, die ihn an die Welt erinnerten, die er zu verdrängen versuchte. Sie hatten eine Schwere, die nicht so leicht von ihm abzufallen schien, eine Last, die sich in seinen Gedanken festhakte. Doch an diesem Moment, hier und jetzt, zog er sie näher an sich. Die Nähe zu ihr war wie ein vertrautes, beruhigendes Band, das ihn in dieser Welt der Ungewissheit hielt. Gemeinsam ging er mit ihr zu der verborgenen Höhle, die vor den Blicken der Welt sicher war. Als sie das provisorische Bett erreichten, legte er sie sanft darauf ab, ohne seine Hände von ihrem Körper zu nehmen. Seine Bewegungen waren ruhig und bedacht, als er sich hinter ihr niederließ, sie wieder in seine Arme zog. Sein Gesicht vergrub sich in ihrem Haar, das nach unbekannten Ölen und Kräutern duftete – ein Duft, den er mit ihr verband, auch wenn er nie zuvor etwas Ähnliches gerochen hatte. Es war ein vertrauter Geruch, der ihn für einen Moment alles vergessen ließ, was ihn quälte. Hier, in diesem Moment, gab es nur sie und ihn. In dieser Höhle die einst von einem Kind gefunden wurde. Sanft strich seine Hand über die Seite ihres Körpers, über die weichen Rundungen ihres Körpers, während seine Lippen über ihren Nacken strichen. "Ich wünschte auch.", griff er ihre Worte nochmal auf.
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RE: I could drag you from the ocean - von Caeus Valerius - 29-12-2024, 12:23

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