29-12-2024, 19:11 - Wörter:
Caeus ließ Zariyah die Führung über seine Hand, seine Finger folgten bereitwillig ihren Anweisungen, als wäre sie die Dirigentin dieses Moments. Seine Lippen fanden die feine Kontur ihres Ohres, hauchten zarte, kaum spürbare Küsse auf die empfindliche Haut dahinter. Der Klang ihres Atems, der ihn sanft erreichte, schien jeden seiner Sinne zu durchdringen.
Ihr Körper schmiegte sich enger an seinen, die Wärme ihrer Haut verband sich mit seiner, wie ein stilles Versprechen, das nur sie beide verstanden. Die Verschmelzung ihrer Düfte – eine Mischung aus den Kräutern, die sie trug, und dem Hauch von Erde und Leder, der ihn umgab – umfing ihn vollständig. Es war, als würde der Moment in der Tiefe seiner Seele verankert, unauslöschlich, ein stilles Flüstern, das zwischen ihnen bestand.Und gleichzeitig spürte er die Schwere ihrer Bedeutung auf eine Weise, die er selbst nicht vollständig begreifen konnte. Es war, als würde etwas in ihm resonieren, ein leiser Nachhall einer Verantwortung, die er noch nicht in Worte fassen konnte.
Seine Hand ruhte auf ihrem nahezu flachen Bauch, die Wärme ihrer Haut pulsierte unter seinen Fingern. Doch es war die leichte Wölbung, die sich wie selbstverständlich in seine Handfläche schmiegte, die ihn innehalten ließ. Dieser kaum wahrnehmbare, zarte Hinweis auf eine Veränderung, auf etwas, das größer war als sie beide, löste eine Flut unausgesprochener Gedanken in ihm aus. Er konnte nicht mit Sicherheit wissen, ob es von ihm war – so naiv war der Anführer der Bruderschaft nicht. Zweifel krochen an den Rändern seines Verstandes entlang, flüsterten leise, bohrende Fragen. Doch während er ihre Wölbung unter seiner Hand spürte, war da eine überraschende Klarheit in ihm, die all das übertönte.
Es war ihm egal.
Es spielte keine Rolle, ob dieses Leben, das sich vielleicht unter ihrer Haut regte, von ihm war. Es änderte nichts an den Gefühlen, die er für sie hegte – sie waren zu stark, zu tief verwurzelt. Wenn überhaupt, verstärkte es nur sein Verlangen, sie fortzubringen, weg von diesem Ort. Er zog sie näher an sich, so nah, dass kein Raum zwischen ihnen blieb, als wäre es nur so möglich, das Gewicht seiner Gedanken zu teilen. Seine andere Hand fand ihren Weg zu ihrem Haar, strich sanft darüber, als wolle er die wirren Strähnen genauso ordnen wie das Chaos in seinem Inneren. Vorsichtig schob er es zur Seite, entblößte ihren Nacken und den feinen Bogen ihrer Wange, ehe seine Lippen die zarte Haut ihrer Mundwinkel berührten.
Er sagte nichts.
Kein Wort kam über seine Lippen, obwohl die Stille schwer zwischen ihnen lag. Er wartete. Wartete darauf, dass sie sprach, dass sie das unausgesprochene in seinen Augen erkannte und ihre Worte die quälende Ungewissheit in ihm bestätigten. Seine Brust hob und senkte sich unruhig, doch er hielt den Blick auf sie gerichtet, suchte in ihrem Gesicht nach einer Antwort, die nur sie ihm geben konnte.
„Komm mit mir“, wiederholte er, seine Stimme fast ein Flüstern, als würde er fürchten, dass die Schwere seiner Bitte zu laut in der Stille erschallen könnte. Es war eine Einladung, eine Bitte, eine Forderung zugleich – und doch konnte er nicht genau sagen, ob er sich selbst mehr darum bat oder sie.
Ihr Körper schmiegte sich enger an seinen, die Wärme ihrer Haut verband sich mit seiner, wie ein stilles Versprechen, das nur sie beide verstanden. Die Verschmelzung ihrer Düfte – eine Mischung aus den Kräutern, die sie trug, und dem Hauch von Erde und Leder, der ihn umgab – umfing ihn vollständig. Es war, als würde der Moment in der Tiefe seiner Seele verankert, unauslöschlich, ein stilles Flüstern, das zwischen ihnen bestand.Und gleichzeitig spürte er die Schwere ihrer Bedeutung auf eine Weise, die er selbst nicht vollständig begreifen konnte. Es war, als würde etwas in ihm resonieren, ein leiser Nachhall einer Verantwortung, die er noch nicht in Worte fassen konnte.
Seine Hand ruhte auf ihrem nahezu flachen Bauch, die Wärme ihrer Haut pulsierte unter seinen Fingern. Doch es war die leichte Wölbung, die sich wie selbstverständlich in seine Handfläche schmiegte, die ihn innehalten ließ. Dieser kaum wahrnehmbare, zarte Hinweis auf eine Veränderung, auf etwas, das größer war als sie beide, löste eine Flut unausgesprochener Gedanken in ihm aus. Er konnte nicht mit Sicherheit wissen, ob es von ihm war – so naiv war der Anführer der Bruderschaft nicht. Zweifel krochen an den Rändern seines Verstandes entlang, flüsterten leise, bohrende Fragen. Doch während er ihre Wölbung unter seiner Hand spürte, war da eine überraschende Klarheit in ihm, die all das übertönte.
Es war ihm egal.
Es spielte keine Rolle, ob dieses Leben, das sich vielleicht unter ihrer Haut regte, von ihm war. Es änderte nichts an den Gefühlen, die er für sie hegte – sie waren zu stark, zu tief verwurzelt. Wenn überhaupt, verstärkte es nur sein Verlangen, sie fortzubringen, weg von diesem Ort. Er zog sie näher an sich, so nah, dass kein Raum zwischen ihnen blieb, als wäre es nur so möglich, das Gewicht seiner Gedanken zu teilen. Seine andere Hand fand ihren Weg zu ihrem Haar, strich sanft darüber, als wolle er die wirren Strähnen genauso ordnen wie das Chaos in seinem Inneren. Vorsichtig schob er es zur Seite, entblößte ihren Nacken und den feinen Bogen ihrer Wange, ehe seine Lippen die zarte Haut ihrer Mundwinkel berührten.
Er sagte nichts.
Kein Wort kam über seine Lippen, obwohl die Stille schwer zwischen ihnen lag. Er wartete. Wartete darauf, dass sie sprach, dass sie das unausgesprochene in seinen Augen erkannte und ihre Worte die quälende Ungewissheit in ihm bestätigten. Seine Brust hob und senkte sich unruhig, doch er hielt den Blick auf sie gerichtet, suchte in ihrem Gesicht nach einer Antwort, die nur sie ihm geben konnte.
„Komm mit mir“, wiederholte er, seine Stimme fast ein Flüstern, als würde er fürchten, dass die Schwere seiner Bitte zu laut in der Stille erschallen könnte. Es war eine Einladung, eine Bitte, eine Forderung zugleich – und doch konnte er nicht genau sagen, ob er sich selbst mehr darum bat oder sie.
