02-01-2025, 10:43 - Wörter:
Es war wohl nicht das erste Mal, dass Aurora dieses Bild vor sich hatte. Orpheus in den Palastgärten mit einem Buch in der Hand, das er genau in dem Moment zuschlug, als er Aurora erblickte. Als ob er ihren Blick regelrecht spüren konnte. Das Lächeln auf seinen Lippen signalisierte ihr dann, dass er sich freute, sie zu sehen - umgekehrt war es ebenso. Wenn nur nicht diese gemeinen Kommentare wären, die sich zumindest Aurora immer anhören musste. Dass Orpheus davon weitgehend verschont blieb, verstand sich irgendwie von selbst.
Nachdem sie Orpheus so gegrüßt hatte, wie es nun mal von der Gesellschaft erwartet wurde, nahm sie vorsichtig neben ihm Platz und verzichtete darauf, sich neben ihn plumpsen zu lassen.
“Mich freut es ebenso, Euch zu sehen.” antwortete Aurora warm und lächelte - ein Versuch, Orpheus aus seiner Zurückhaltung zu lösen, auch wenn ihr bewusst war, dass er dafür immer seine Zeit brauchte.
Aurora hatte eigentlich immer viel zu tun und mit Langeweile musste sich die Frau eines Ritters eigentlich nicht herumplagen. Für Gespräche dieser Art war jedoch immer Zeit da beziehungsweise nahm sie sich die Zeit, so gut es ihr möglich war. Wenn Freunde ein offenes Ohr benötigten, war die Rothaarige immer zur Stelle und bemüht, bei Problemen jeglicher Art weiterzuhelfen.
Um was es heute in ihrem Gespräch ging, konnte sich Aurora ausmalen. Sie war jedoch von Höflichkeit bestimmt und wartete natürlich, bis ihr Freund konkret schilderte, was seine Gedankenwelt füllte und worüber er zu sprechen vermag.
Orpheus sprach ihren Spaziergang an in der Hoffnung, dass dieser angenehm war, was Aurora mit einem Nicken kommentierte, ehe sie sprach. ”Es ist immer wieder ein Erlebnis der besonderen Art, durch die prächtige Anlage zu gehen. Ich liebe diesen Ort hier, aber das habe ich wohl schon zu oft angemerkt, wie ich feststellen muss...” kam über ihre Lippen. ”Ihr genießt wirklich ein Privileg, dass Sie jeden Tag hier verweilen können, wenn Sie dies wünschen.”
Aurora kannte Orpheus mittlerweile zu gut, um zu wissen, dass er Gespräche gerne mit allgemeinen Fragen anfing. Das tat ihrer Freude an der Unterhaltung jedoch keinen Abbruch. Ganz im Gegenteil – es zeugte doch davon, dass sich Orpheus auch für ihr Wohlbefinden interessierte.
”Ich danke Euch für Eure Frage, mir geht es gut. Heute hatte ich tatsächlich die Gelegenheit, mir etwas freie Zeit zu erlauben. Auch das muss mal sein, so denke ich.” antwortete die Rothaarige und erkundigte sich im Umkehrschluss natürlich auch um das Wohlbefinden ihres Freundes. Dieser wiederum durfte (natürlich) bereits damit gerechnet haben. Dennoch erlaubte er sich eine kurze Nachdenkzeit, ehe er antwortete.
”Wie weit sind Sie mit den Vorbereitunten vorangeschritten? Gestatten Sie mir die Frage, aber plagt sie die Nervosität, wenn Sie an Ihre Hochzeit denken? Sie haben dafür mein vollstes Verständnis.” wollte Aurora dann wissen.
Zu gut erinnerte sie sich an die Zeit kurz vor ihrer Hochzeit. Eine Hochzeit war ein Meilenstein im Leben eines jungen Menschen. Zu gut konnte sie sich hineinfühlen in die Lage von Orpheus, wobei man natürlich auch nicht außer Acht lassen durfte, dass es Männern und Frauen wohl unterschiedlich erging in dieser Situation. Nervosität war aber mit Sicherheit auf beiden Seiten zu finden.
Nachdem sie Orpheus so gegrüßt hatte, wie es nun mal von der Gesellschaft erwartet wurde, nahm sie vorsichtig neben ihm Platz und verzichtete darauf, sich neben ihn plumpsen zu lassen.
“Mich freut es ebenso, Euch zu sehen.” antwortete Aurora warm und lächelte - ein Versuch, Orpheus aus seiner Zurückhaltung zu lösen, auch wenn ihr bewusst war, dass er dafür immer seine Zeit brauchte.
Aurora hatte eigentlich immer viel zu tun und mit Langeweile musste sich die Frau eines Ritters eigentlich nicht herumplagen. Für Gespräche dieser Art war jedoch immer Zeit da beziehungsweise nahm sie sich die Zeit, so gut es ihr möglich war. Wenn Freunde ein offenes Ohr benötigten, war die Rothaarige immer zur Stelle und bemüht, bei Problemen jeglicher Art weiterzuhelfen.
Um was es heute in ihrem Gespräch ging, konnte sich Aurora ausmalen. Sie war jedoch von Höflichkeit bestimmt und wartete natürlich, bis ihr Freund konkret schilderte, was seine Gedankenwelt füllte und worüber er zu sprechen vermag.
Orpheus sprach ihren Spaziergang an in der Hoffnung, dass dieser angenehm war, was Aurora mit einem Nicken kommentierte, ehe sie sprach. ”Es ist immer wieder ein Erlebnis der besonderen Art, durch die prächtige Anlage zu gehen. Ich liebe diesen Ort hier, aber das habe ich wohl schon zu oft angemerkt, wie ich feststellen muss...” kam über ihre Lippen. ”Ihr genießt wirklich ein Privileg, dass Sie jeden Tag hier verweilen können, wenn Sie dies wünschen.”
Aurora kannte Orpheus mittlerweile zu gut, um zu wissen, dass er Gespräche gerne mit allgemeinen Fragen anfing. Das tat ihrer Freude an der Unterhaltung jedoch keinen Abbruch. Ganz im Gegenteil – es zeugte doch davon, dass sich Orpheus auch für ihr Wohlbefinden interessierte.
”Ich danke Euch für Eure Frage, mir geht es gut. Heute hatte ich tatsächlich die Gelegenheit, mir etwas freie Zeit zu erlauben. Auch das muss mal sein, so denke ich.” antwortete die Rothaarige und erkundigte sich im Umkehrschluss natürlich auch um das Wohlbefinden ihres Freundes. Dieser wiederum durfte (natürlich) bereits damit gerechnet haben. Dennoch erlaubte er sich eine kurze Nachdenkzeit, ehe er antwortete.
”Wie weit sind Sie mit den Vorbereitunten vorangeschritten? Gestatten Sie mir die Frage, aber plagt sie die Nervosität, wenn Sie an Ihre Hochzeit denken? Sie haben dafür mein vollstes Verständnis.” wollte Aurora dann wissen.
Zu gut erinnerte sie sich an die Zeit kurz vor ihrer Hochzeit. Eine Hochzeit war ein Meilenstein im Leben eines jungen Menschen. Zu gut konnte sie sich hineinfühlen in die Lage von Orpheus, wobei man natürlich auch nicht außer Acht lassen durfte, dass es Männern und Frauen wohl unterschiedlich erging in dieser Situation. Nervosität war aber mit Sicherheit auf beiden Seiten zu finden.
