13-01-2025, 18:40 - Wörter:
Aurora sprach mit einem Lächeln und einem einfühlsamen Blick. Sie kannte Orpheus gut genug und erkannte sofort, dass er um dieses Gespräch wohl aus einem besonderen Grund gebeten hatte. Ihn belastete etwas, das merkte sie nach all den Jahren tiefer Freundschaft sofort. Gleichzeitig keimte auch schnell die Sorge in ihr auf, auch wenn sie davon überzeugt war, dass sie ihm mit einem offenen Ohr helfen konnte. Oft brauchte es nicht mehr, um Besserung zu verspüren.
Eine Hochzeit war mit viel Arbeit verbunden. Ganz gleich, welchen Rang man innehatte - natürlich hatte Orpheus in seiner Position das Glück, dass ihm der Großteil der Arbeit abgenommen wurde. Ganz ohne ging es aber auch nicht und wenn man ehrlich war, war so wohl zu viel Zeit da, um sich Gedanken um die Hochzeit selbst zu machen. Und Zeit, um von Nervosität gequält zu werden. Auch wenn Orpheus das Privileg genoss, dass die meiste Arbeit abgenommen wurde, so war da im Umkehrschluss die größere Verantwortung, die es zu tragen galt. Aurora empfand Mitgefühl und wollte ihrem Freund eine Stütze sein – sie war versucht, seine Hand als Zeichen des Beistandes zu nehmen, wusste aber, dass sich das nicht gehörte.
So lächelte sie ihn warm an und nickte leicht, um zu verdeutlichen, dass sie ihm Verständnis für seine Sorgen entgegenbrachte.
Der Kopf der Rothaarigen legte sich schief, als Orpheus weitersprach und er seine wahren Gründe der Nervosität offenlegen wollte. Tatsächlich stieg in Aurora die Anspannung, worum es denn nun genau ging, als er anmerkte, dass sie eine verheiratete Frau war und er ihr vertraute. Eigentlich lag es offen auf der Hand, worum es gleich gehen würde, andererseits war es Aurora von ihrem Freund nicht gewohnt, dass er solche Themen anschnitt. ”Orpheus, Ihr wisst, dass Ihr mir vertrauen könnt. In allen Belangen... was bedrückt euch?” fragte sie dann direkt nach und beobachtete seine Reaktion.
Es war offensichtlich, wie schwer es ihm fiel und dennoch sprang er über seinen Schatten. Was Aurora sehr gut fand.
Und dann kam die Offenbarung, die sich für Aurora im ersten Moment wie ein Schlag ins Gesicht anfühlte. Sie hatte mit allem gerechnet – damit jedoch nicht. Es folgte auch von ihr ein Räuspern und ihre Wangen verfärbten sich ins Rötliche, während sie zu ihren verschränkten Händen blickte. Sie brauchte tatsächlich einige Augenblicke, um sich zu fangen. Auch wenn es ihr schwerfiel, so suchte sie schließlich den Blickkontakt zu Orpheus. ”Nun ja ... ich verstehe Ihre Bedenken, zumal ich stark davon ausgehe, dass Sie davon schon gehört haben. Vielleicht auch von ihren Brüdern.” sprach Aurora dann offen aus, was sie sich dachte, wobei sie das Bedürfnis verspürte, unruhig auf der Bank herumzurutschen. ”Ein Mann verspürt dabei ... mehr Wohltuendes als eine Frau. Überhaupt bei ihrem ... ihrem ersten Mal. Ihrer Frau wird es weh tun, mit großer Wahrscheinlichkeit. Das können Sie nicht ändern, so sehr Sie es sich auch wünschen... ich ... ich kann Ihnen nur den Rat geben, besonders einfühlsam und vorsichtig zu sein. So einfühlsam, wie Sie es nie zuvor waren...” sagte Aurora mit leiser Stimme und sah Orpheus direkt in die Augen.
Eine Hochzeit war mit viel Arbeit verbunden. Ganz gleich, welchen Rang man innehatte - natürlich hatte Orpheus in seiner Position das Glück, dass ihm der Großteil der Arbeit abgenommen wurde. Ganz ohne ging es aber auch nicht und wenn man ehrlich war, war so wohl zu viel Zeit da, um sich Gedanken um die Hochzeit selbst zu machen. Und Zeit, um von Nervosität gequält zu werden. Auch wenn Orpheus das Privileg genoss, dass die meiste Arbeit abgenommen wurde, so war da im Umkehrschluss die größere Verantwortung, die es zu tragen galt. Aurora empfand Mitgefühl und wollte ihrem Freund eine Stütze sein – sie war versucht, seine Hand als Zeichen des Beistandes zu nehmen, wusste aber, dass sich das nicht gehörte.
So lächelte sie ihn warm an und nickte leicht, um zu verdeutlichen, dass sie ihm Verständnis für seine Sorgen entgegenbrachte.
Der Kopf der Rothaarigen legte sich schief, als Orpheus weitersprach und er seine wahren Gründe der Nervosität offenlegen wollte. Tatsächlich stieg in Aurora die Anspannung, worum es denn nun genau ging, als er anmerkte, dass sie eine verheiratete Frau war und er ihr vertraute. Eigentlich lag es offen auf der Hand, worum es gleich gehen würde, andererseits war es Aurora von ihrem Freund nicht gewohnt, dass er solche Themen anschnitt. ”Orpheus, Ihr wisst, dass Ihr mir vertrauen könnt. In allen Belangen... was bedrückt euch?” fragte sie dann direkt nach und beobachtete seine Reaktion.
Es war offensichtlich, wie schwer es ihm fiel und dennoch sprang er über seinen Schatten. Was Aurora sehr gut fand.
Und dann kam die Offenbarung, die sich für Aurora im ersten Moment wie ein Schlag ins Gesicht anfühlte. Sie hatte mit allem gerechnet – damit jedoch nicht. Es folgte auch von ihr ein Räuspern und ihre Wangen verfärbten sich ins Rötliche, während sie zu ihren verschränkten Händen blickte. Sie brauchte tatsächlich einige Augenblicke, um sich zu fangen. Auch wenn es ihr schwerfiel, so suchte sie schließlich den Blickkontakt zu Orpheus. ”Nun ja ... ich verstehe Ihre Bedenken, zumal ich stark davon ausgehe, dass Sie davon schon gehört haben. Vielleicht auch von ihren Brüdern.” sprach Aurora dann offen aus, was sie sich dachte, wobei sie das Bedürfnis verspürte, unruhig auf der Bank herumzurutschen. ”Ein Mann verspürt dabei ... mehr Wohltuendes als eine Frau. Überhaupt bei ihrem ... ihrem ersten Mal. Ihrer Frau wird es weh tun, mit großer Wahrscheinlichkeit. Das können Sie nicht ändern, so sehr Sie es sich auch wünschen... ich ... ich kann Ihnen nur den Rat geben, besonders einfühlsam und vorsichtig zu sein. So einfühlsam, wie Sie es nie zuvor waren...” sagte Aurora mit leiser Stimme und sah Orpheus direkt in die Augen.
