20-01-2025, 20:40 - Wörter:
Auf dem Weg in den Saal brachte Caragh Ailean noch schnell auf den neuesten Stand und teilte ihm alles mit, was sie vor der Begegnung mit dem Fürstenpaar noch für wichtig hielt. Sie sprach dabei in einer Lautstärke, die Ailean gut hören konnte, nicht aber die Bediensteten, die ihnen vorangingen.
"Mir geht es gut, ich würde sogar behaupten, dass ich mich in meine neue Rolle als Hohepriesterin bereits gut eingefunden habe."Das klang selbstbewusst, wie man es von ihr gewohnt war. "Die Fürstin würde ich als meine engste Freundin betrachten. Sie ist der Großen Mutter treu ergeben und eine so entschiedene Fürsprecherin des Tempels wie wir sie uns besser gar nicht wünschen könnten. Was den Fürsten angeht..."Sie macht eine kurze Pause und überlegte, wie genau sie es formulieren sollte. "Er steht uns etwas distanzierter gegenüber. Sicher ist er kein Gegner des Tempels, aber verglichen mit der Fürstin ein etwas nüchterner, pragmatischerer Mensch. Ich würde mir wünschen, dass die Fürstin ihren Gemahl mit der Zeit mehr von unserer Sicht der Dinge überzeugen kann." Sie erzählte dies dem Druiden mit einer absoluten Selbstverständlichkeit. Dieses politische Planen und Taktieren war ihr zur zweiten Natur geworden, dürfte aber für jemanden, der hauptsächlich innerhalb des Heiligtums wirkte, zumindest ungewohnt sein. Auch wenn sie beide ihr Leben der Großen Mutter geweiht hatten, musste man doch feststellen, dass sie in verschiedenen Welten lebten. "Die Stimmung im Volk ist gelinde gesagt angespannt. Die Kaufleute haben angesichts des Krieges bereits mit Umsatzeinbußen zu kämpfen und überall befürchtet man, Farynn könnte selbst noch in den Krieg hineingezogen werden. Die vermeintlichen Drachensichtungen tragen auch nicht unbedingt dazu bei, die Lage zu entspannen. Wir werden also einiges zu besprechen haben."
Schließlich erreichten sie den Saal, wo sie von dem Fürstenpaar empfangen wurden. Für Caragh war eine solche Begegnung fast schon alltäglich. Da es sich hier aber nicht um eine vertrauliche Unterredung mit ihrer Freundin handelte sondern um einem offiziellen Anlass, fiel ihre Begrüßung auch etwas förmlicher aus mit einem Knicks und einem leicht geneigten Kopf. Die Gesprächsführung überließ sie fürs Erste dem Abgesandten des Heiligtums.
"Mir geht es gut, ich würde sogar behaupten, dass ich mich in meine neue Rolle als Hohepriesterin bereits gut eingefunden habe."Das klang selbstbewusst, wie man es von ihr gewohnt war. "Die Fürstin würde ich als meine engste Freundin betrachten. Sie ist der Großen Mutter treu ergeben und eine so entschiedene Fürsprecherin des Tempels wie wir sie uns besser gar nicht wünschen könnten. Was den Fürsten angeht..."Sie macht eine kurze Pause und überlegte, wie genau sie es formulieren sollte. "Er steht uns etwas distanzierter gegenüber. Sicher ist er kein Gegner des Tempels, aber verglichen mit der Fürstin ein etwas nüchterner, pragmatischerer Mensch. Ich würde mir wünschen, dass die Fürstin ihren Gemahl mit der Zeit mehr von unserer Sicht der Dinge überzeugen kann." Sie erzählte dies dem Druiden mit einer absoluten Selbstverständlichkeit. Dieses politische Planen und Taktieren war ihr zur zweiten Natur geworden, dürfte aber für jemanden, der hauptsächlich innerhalb des Heiligtums wirkte, zumindest ungewohnt sein. Auch wenn sie beide ihr Leben der Großen Mutter geweiht hatten, musste man doch feststellen, dass sie in verschiedenen Welten lebten. "Die Stimmung im Volk ist gelinde gesagt angespannt. Die Kaufleute haben angesichts des Krieges bereits mit Umsatzeinbußen zu kämpfen und überall befürchtet man, Farynn könnte selbst noch in den Krieg hineingezogen werden. Die vermeintlichen Drachensichtungen tragen auch nicht unbedingt dazu bei, die Lage zu entspannen. Wir werden also einiges zu besprechen haben."
Schließlich erreichten sie den Saal, wo sie von dem Fürstenpaar empfangen wurden. Für Caragh war eine solche Begegnung fast schon alltäglich. Da es sich hier aber nicht um eine vertrauliche Unterredung mit ihrer Freundin handelte sondern um einem offiziellen Anlass, fiel ihre Begrüßung auch etwas förmlicher aus mit einem Knicks und einem leicht geneigten Kopf. Die Gesprächsführung überließ sie fürs Erste dem Abgesandten des Heiligtums.
