26-01-2025, 09:52 - Wörter:
"Ich war damals nicht auf Gold oder Macht aus. Ich wollte damals immer nur dich"
Der Blick des Valerius war eine Mischung aus stiller Verwunderung und einer unergründlichen Tiefe, die er nicht einmal vor sich selbst zu erklären vermochte. Vielleicht war es nicht nur ihre Abwesenheit, die ihn verletzt hatte, sondern die Leichtigkeit, mit der sie fortgegangen war – als sei er nie ein Teil ihres Lebens gewesen. Es war töricht, an etwas festzuhalten, das längst vergangen war, und doch ließ es ihn nicht los. Die Vorstellung, ausgetauscht worden zu sein, hatte sich wie eine seiner ersten emotionalen Narben tief in ihn eingebrannt. Caeus wusste nicht einmal, ob Vanja jemals begriffen hatte, welche Macht sie damals über ihn besessen hatte.
Die Vergangenheit war ein seltsames Ding, nicht wahr? Man konnte sich einreden, sie hinter sich gelassen zu haben, doch irgendwie fand sie immer einen Weg, einen einzuholen und festzuhalten – besonders in den Momenten, in denen man sich ihrer scheinbaren Abwesenheit sicher war. Und eigentlich war Caeus frei. Frei von Vanja. Doch er konnte nicht leugnen, dass sie ihn nicht vollkommen unberührt ließ. Ob sie jemals verstanden hatte, dass es nicht nur um sie ging, sondern um das, was sie repräsentierte: all die Entscheidungen, die er nicht hatte treffen dürfen, all die Dinge, die er hatte loslassen müssen, um weiterzumachen.
"Aber es hat keine Bedeutung mehr." Die Worte kamen flach, beinahe emotionslos über seine Lippen. Ein Hauch von Bitterkeit schwang mit, wie ein Nachgeschmack, den er nicht ganz verbergen konnte - und eine Emotion, die er ihr zugestand zu sehen. Doch war es wirklich wahr? Caeus wusste es nicht. Sein Blick blieb an der zum wiederholten Mal freigelegten Haut hängen, und ein feiner, schmerzhafter Stich zog durch seine Brust. Nur Heofader selbst wusste, wie oft seine Lippen diesen zarten Punkt an ihrem Hals berührt hatten – wie oft er geglaubt hatte, sie würde ihm gehören, nur ihm allein. Und doch war sie ihm entglitten, wie ein Traum, der sich beim Erwachen auflöst.
Sein Blick wanderte zurück in ihr hübsches Gesicht, suchte nach einer Wahrheit, die er vielleicht nie verstehen würde. Ein Teil von Caeus zweifelte an ihren Worten – wie könnte er nicht? Es war einfacher, sie für ihr Fortgehen zu verurteilen, sie aus seinem Herzen zu verbannen, als daran zu glauben, dass sie tatsächlich eine Zukunft gehabt hätten. Eine Zukunft, die ihnen durch Schicksal oder Pflicht entrissen worden war, als sie einem anderen versprochen wurde.
"Wie heißt dein Mann?" Seine Stimme war ruhig, fast gelassen, wie eine Oberfläche, die nichts von den Wellen darunter verriet. Doch seine Augen – sie verrieten mehr, als er zugeben wollte. Sie blieben an ihren Lippen hängen, die sie leicht biss, und in diesem Moment glaubte Caeus, die Spannung zu spüren, die von ihr ausging. Ein fast greifbares Zittern, das die Luft zwischen ihnen füllte, eine Schwingung, die ihn tief in seinem Inneren erreichte. Vielleicht war es nur Einbildung. Oder vielleicht war es die Spur einer Verbindung, die niemals ganz zerrissen war – ein leises Echo von dem, was einmal gewesen war.
Sein Blick fand zurück zu ihren Augen, zu diesem tiefen Blau, in dem sich nun ein Schatten abzeichnete – ein Schatten, den er nur zu gut kannte. Dieses Verlangen, das in ihrer Tiefe flackerte, war ihm vertraut, wie eine alte Melodie, die man nicht vergessen konnte, selbst wenn man es wollte. Und während er versuchte, die Kontrolle zu bewahren, war ihm bewusst, dass er wohl weniger ein Mann wäre, wenn ihn dieser Ausdruck in ihren Augen völlig unberührt ließe. Und doch war Caeus nicht naiv. Die Umstände sprachen für sich: Vanja oder vermutlich eher ihr Mann hatte sich inzwischen ein beachtliches Vermögen erarbeitet. Wo Geld zu holen war, war Caeus stets wachsam, immer neugierig auf die möglichen Geschäfte, die sich boten.
Der Blick des Valerius war eine Mischung aus stiller Verwunderung und einer unergründlichen Tiefe, die er nicht einmal vor sich selbst zu erklären vermochte. Vielleicht war es nicht nur ihre Abwesenheit, die ihn verletzt hatte, sondern die Leichtigkeit, mit der sie fortgegangen war – als sei er nie ein Teil ihres Lebens gewesen. Es war töricht, an etwas festzuhalten, das längst vergangen war, und doch ließ es ihn nicht los. Die Vorstellung, ausgetauscht worden zu sein, hatte sich wie eine seiner ersten emotionalen Narben tief in ihn eingebrannt. Caeus wusste nicht einmal, ob Vanja jemals begriffen hatte, welche Macht sie damals über ihn besessen hatte.
Die Vergangenheit war ein seltsames Ding, nicht wahr? Man konnte sich einreden, sie hinter sich gelassen zu haben, doch irgendwie fand sie immer einen Weg, einen einzuholen und festzuhalten – besonders in den Momenten, in denen man sich ihrer scheinbaren Abwesenheit sicher war. Und eigentlich war Caeus frei. Frei von Vanja. Doch er konnte nicht leugnen, dass sie ihn nicht vollkommen unberührt ließ. Ob sie jemals verstanden hatte, dass es nicht nur um sie ging, sondern um das, was sie repräsentierte: all die Entscheidungen, die er nicht hatte treffen dürfen, all die Dinge, die er hatte loslassen müssen, um weiterzumachen.
"Aber es hat keine Bedeutung mehr." Die Worte kamen flach, beinahe emotionslos über seine Lippen. Ein Hauch von Bitterkeit schwang mit, wie ein Nachgeschmack, den er nicht ganz verbergen konnte - und eine Emotion, die er ihr zugestand zu sehen. Doch war es wirklich wahr? Caeus wusste es nicht. Sein Blick blieb an der zum wiederholten Mal freigelegten Haut hängen, und ein feiner, schmerzhafter Stich zog durch seine Brust. Nur Heofader selbst wusste, wie oft seine Lippen diesen zarten Punkt an ihrem Hals berührt hatten – wie oft er geglaubt hatte, sie würde ihm gehören, nur ihm allein. Und doch war sie ihm entglitten, wie ein Traum, der sich beim Erwachen auflöst.
Sein Blick wanderte zurück in ihr hübsches Gesicht, suchte nach einer Wahrheit, die er vielleicht nie verstehen würde. Ein Teil von Caeus zweifelte an ihren Worten – wie könnte er nicht? Es war einfacher, sie für ihr Fortgehen zu verurteilen, sie aus seinem Herzen zu verbannen, als daran zu glauben, dass sie tatsächlich eine Zukunft gehabt hätten. Eine Zukunft, die ihnen durch Schicksal oder Pflicht entrissen worden war, als sie einem anderen versprochen wurde.
"Wie heißt dein Mann?" Seine Stimme war ruhig, fast gelassen, wie eine Oberfläche, die nichts von den Wellen darunter verriet. Doch seine Augen – sie verrieten mehr, als er zugeben wollte. Sie blieben an ihren Lippen hängen, die sie leicht biss, und in diesem Moment glaubte Caeus, die Spannung zu spüren, die von ihr ausging. Ein fast greifbares Zittern, das die Luft zwischen ihnen füllte, eine Schwingung, die ihn tief in seinem Inneren erreichte. Vielleicht war es nur Einbildung. Oder vielleicht war es die Spur einer Verbindung, die niemals ganz zerrissen war – ein leises Echo von dem, was einmal gewesen war.
Sein Blick fand zurück zu ihren Augen, zu diesem tiefen Blau, in dem sich nun ein Schatten abzeichnete – ein Schatten, den er nur zu gut kannte. Dieses Verlangen, das in ihrer Tiefe flackerte, war ihm vertraut, wie eine alte Melodie, die man nicht vergessen konnte, selbst wenn man es wollte. Und während er versuchte, die Kontrolle zu bewahren, war ihm bewusst, dass er wohl weniger ein Mann wäre, wenn ihn dieser Ausdruck in ihren Augen völlig unberührt ließe. Und doch war Caeus nicht naiv. Die Umstände sprachen für sich: Vanja oder vermutlich eher ihr Mann hatte sich inzwischen ein beachtliches Vermögen erarbeitet. Wo Geld zu holen war, war Caeus stets wachsam, immer neugierig auf die möglichen Geschäfte, die sich boten.
