01-02-2025, 19:19 - Wörter:
Stavros konnte quasi genau sehen, was sich im Kopf der Fürstin abspielte, doch er lächelte nur höflich und nickte zwischendurch immer wieder. Da war keine Zustimmung für seine Thesen, vielleicht auch nur ansatzweise nicht, doch trotzdem konnte er die Ablehnung spüren. Das war mitunter auch ein Grund, warum Stavros schließlich die politischen und gesellschaftlichen Thesen sein ließ, um auf das Persönliche zu sprechen zu kommen. Aber da war auch ehrliches Interesse in seinen Fragen und durchaus auch ein wenig Sorge. Jedermann wusste, was Ariadne Trakas durchgemacht hatte, und Stavros konnte sich nicht vorstellen, wie man derartiges so gut überleben konnte. In dieser Frau steckte so viel Klugheit und Kraft, dass es ihn wahrlich beeindruckte. “Das Geburtsrecht wird sich Euer Sohn bestimmt zurückholen, dafür wird mein Onkel, der Großkönig selbst, sorgen.” Stavros MUSSTE so etwas sagen, auch wenn er für den Sohn von Lady Trakas hoffte, dass dem wirklich so war. Und dennoch… diese ganze Kriegstreiberei gefiel ihm nicht. Es wurde fast schon Werbung dafür gemacht und das war einfach nur ein großes Kinderfest. Warum nicht die Köpfe zusammenstecken, um die Welt zu einem besseren Ort zu machen? Es gab schließlich so viel zu entdecken und zu erforschen. Stavros würde es nie verstehen.
“Ich bin mir nicht sicher, ob mir Euer Sohn und Eure Töchter schon mal persönlich vorgestellt wurden, aber dem könnten wir uns in baldiger Zukunft annehmen, wenn Ihr wollt.” Dann lachte er, weil die Worte der Fürstin so herrlich ehrlich waren. Zuerst Rajani und jetzt sie, lauter ehrliche weibliche Wesen, was für ein spannender Abend das doch war! “Ich freue mich, dass Eure Mutter eines Besseren belehrt wurde. Ihr habt groß geheiratet, obwohl Ihr so belesen seid, und das erfreut mich sehr. Ich wünschte, mehr Menschen wären so belesen wie wir beide.” Stavros hatte keine Probleme damit, so etwas zu sagen, weil er da zu einem großen Stück auch eingebildet war - zurecht, denn er wusste einfach tatsächlich viel und bildete sich gerne fort. Menschen langweilten ihn meist sehr schnell. “Ich freue mich auch, dass Ihr unsere Bibliothek hier gleich nutzt. Es ist ein Ort der Bildung und Entspannung, und einen Geist um sich zu haben, der ähnlich tickt wie der eigene, ist immer ein Quell der Freude. Ich danke Euch also.” Dann trank er seinen Becher leer, stand auf und verbeugte sich galant. “Ich werde meinen heutigen Tag nun beenden und mich zu Bett begeben. Danke für das sehr spannende Gespräch und Eure Anwesenheit.”
“Ich bin mir nicht sicher, ob mir Euer Sohn und Eure Töchter schon mal persönlich vorgestellt wurden, aber dem könnten wir uns in baldiger Zukunft annehmen, wenn Ihr wollt.” Dann lachte er, weil die Worte der Fürstin so herrlich ehrlich waren. Zuerst Rajani und jetzt sie, lauter ehrliche weibliche Wesen, was für ein spannender Abend das doch war! “Ich freue mich, dass Eure Mutter eines Besseren belehrt wurde. Ihr habt groß geheiratet, obwohl Ihr so belesen seid, und das erfreut mich sehr. Ich wünschte, mehr Menschen wären so belesen wie wir beide.” Stavros hatte keine Probleme damit, so etwas zu sagen, weil er da zu einem großen Stück auch eingebildet war - zurecht, denn er wusste einfach tatsächlich viel und bildete sich gerne fort. Menschen langweilten ihn meist sehr schnell. “Ich freue mich auch, dass Ihr unsere Bibliothek hier gleich nutzt. Es ist ein Ort der Bildung und Entspannung, und einen Geist um sich zu haben, der ähnlich tickt wie der eigene, ist immer ein Quell der Freude. Ich danke Euch also.” Dann trank er seinen Becher leer, stand auf und verbeugte sich galant. “Ich werde meinen heutigen Tag nun beenden und mich zu Bett begeben. Danke für das sehr spannende Gespräch und Eure Anwesenheit.”
