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And through the clouds, I see love shine
10.10.1016 - 16:00
Palast der Castellanos
Rajani Parikh Orpheus Castellanos

Land des Königs
Rajani Parikh
Königsland - Admin
Alter 22
Beruf Gesellschafterin
Wohnort Kings Portal
Stand Ledig
User Nessi
#1
Der goldene Schein der Sonne verkündete schon den Anfang einer kühlen Nacht. Im zweiten Monat der Ernte konnte es zwar tagsüber noch angenehm warm sein, nachts jedoch unangenehme Temperaturen erreichen - vor allem für eine solche Heißblüterin wie Rajani. Die temperamentvolle junge Frau war noch immer die extremen Temperaturen von Matariyya gewohnt und tat sich oft schwer damit sich warm anzuziehen. Die durchsichtigen Schleier, mit denen sie sich oft bedeckte, waren auf jeden Fall nicht gut dazu geeignet sich warm zu halten, so viel hat sie mittlerweile schon rausgefunden. Leider konnte sie sich bislang mit den dickeren Stoffen kaum anfreunden, sodass sie in den letzten Tagen die Abende oft in ihren oder in Nailas Gemächern verbracht hatte, weil ihr draußen einfach zu kalt gewesen war. Die junge Frau wurde jedoch zunehmend unzufrieden mit der Situation, dass sie den Palast kaum noch verlassen konnte, sobald die Sonne ihren sanften Schein eingestellt hatte, sodass sie sich heute an ein etwas anderes Outfit gewagt hatte. Natürlich noch immer bunt und schimmernd, doch dieses Mal mit etwas festeren Stoffen. Keine gebräunte Haut war zu sehen, denn sogar ihre Arme waren bis zu den Handgelenken bedeckt. Und je länger sie diese Stoffe trug, desto quengelige wurde das Gemüt der sonst so strahlenden Frau. Sie war einfach nicht dafür gemacht sich zu bedecken. Sie war dafür gemacht zu scheinen! Natürlich nur so weit, dass sie ihre Prinzessin nicht überdeckte - ist ja wohl klar! - aber sich vollständig zu bedecken fühlte sich einfach unnatürlich an. Wie ein Gefängnis aus Stoff. Unzufrieden zupfte sie also immer wieder an den Ärmeln ihres Oberteils, das trotz der Unannehmlichkeiten noch immer eher an die Mode des Sommerlandes erinnerte, als an die modernen Outfits der Königsländer. Doch Glitzer machte leider nicht Alles wett.

Immer wieder an sich selbst herunter blickend lief sie nun also durch das Schloss und wollte das Outfit sofort einer Feuerprobe unterziehen. Auch wenn sie sich noch immer etwas schwer tat was die Orientierung im Schloss anging, glaubte sie, dass sie auf dem Weg zu den Gärten des Palastes war. Hoffte sie jedenfalls. Die Gänge waren mittlerweile größtenteils verlassen, nachdem sich die meisten Adligen gerade für das bald bevorstehende Abendmahl zurecht machten. Auch Naila hatte ihr Kleid vorhin noch mal gewechselt, doch nachdem sie mit dem Bürsten und Flechten der Haare fertig gewesen war, wollte ihre Prinzessin noch für einige Zeit alleine sein. Und auch, wenn in Rajani sich alles widersetzte, kam sie diesem Wunsch selbstverständlich nach. Sie würde niemals absichtlich etwas tun, was gegen den Willen von Naila verstieß - auch, wenn das bedeutete, dass sie ihre eigenen Wünsche hinten an stellen musste. Das war ihr Lebenswerk. Das war es schon immer gewesen. Und sie liebte dieses Leben. Naila war ihr Ein und Alles und sie würde sich immer wieder so entscheiden. Und wenn ihre Prinzessin sagte, dass sie lieber für den Moment alleine sein wollte, dann würde sie auch das akzeptieren. Sie wusste ja schließlich selbst, dass sie manchmal etwas anstrengend sein konnte. Aber... Es war SO schwierig aufzuhören zu reden, wenn sie einmal anfing! Ihr fielen dann immer so viele Sachen gleichzeitig ein, dass sie kaum aus dem Reden mehr heraus kam. Rajani, wie sie leibt und lebt eben.

Mit einem leisen Seufzen zupfte sie erneut an dem Ärmel ihres rechten Armes und beschleunigte ihre Schritte noch etwas. Sie wusste nicht genau was Naila für den heutigen Abend noch geplant hatte und würde daher nicht allzu viel Zeit im Garten haben. Mit eiligem Tempo bog sie also um die nächste Ecke und plumpste kurz danach auf das eigene Gesäß, als sie krachend gegen einen anderen Menschen gelaufen war. "Ach du Heilige...", fing sie an, ehe sie ihren Blick an den Schuhen entlang wandern ließ und kurze Zeit später feststellte, dass sie nicht mit irgendjemandem zusammengestoßen war, sondern dass sie ausgerechnet in den frisch angetrauten Gemahl ihrer Prinzessin gerannt war. So schnell, dass er ihr nicht einmal die Hand hinhalten konnte, hatte sich die Gesellschafterin wieder aufgerappelt und zupfte sofort an dem nicht beschädigten Anzug des Prinzen herum. "Eure Majestät...", begrüßte sie ihn knicksend und gleichzeitig an ihm herumzupfend. "Verzeiht mir bitte meine Unaufmerksamkeit, ich war so in Gedanken vertieft, dass ich wohl etwas zu voreilig war", erklärte sie holprig und biss sich auf die Unterlippe, um nicht noch mehr zu plappern. Ohje, was Naila wohl sagen würde, wenn sie ihr erklären musste, dass sie ihren Ehemann umgelaufen hatte...
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Nachrichten in diesem Thema
And through the clouds, I see love shine - von Rajani Parikh - 11-03-2025, 15:12
RE: And through the clouds, I see love shine - von Orpheus Castellanos - 22-03-2025, 23:24
RE: And through the clouds, I see love shine - von Orpheus Castellanos - 18-04-2025, 17:20

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