20-03-2025, 16:34 - Wörter:
Hätte Drystan sich den beiden Männern angeschlossen wäre Keane vor seinen Sticheleien kaum sicher gewesen. Es ärgerte ihn selbst auch ein Stück weit, dass sein Sitzfleisch wohl nicht mehr so erprobt zu sein schien, wie es vor ein paar Jahren noch gewesen war. Doch andererseits wurde er wohl auch nicht jünger und der Fürst merkte, dass er so langsam auch in die Phase der Alterskomplexe kam - auch wenn dies mit fast vierzig wohl noch etwas übertrieben war. "Kinder sind mitunter ausdauernder als du", bemerkte Alen, was Keane mit einem leicht pikierten Schnauben zur Kenntnis nahm. Die Wahrheit tat weh und Keanes ohnehin nicht allzu großes Ego spielte wohl gerade die kleinste Violine der Welt. Doch Alen hatte Recht und das musste Keane wohl oder übel akzeptieren.
"Herumführen klint schön.", meinte Keane, nachdem sein Freund ihm den groben weiteren Plan erläuterte. Vor allem die Erwähnung des Druidenhains erweckte Freude in ihm und auch die Aussicht, sich sowohl von eventuell einem der Druiden als auch von den Göttern selbst Unterstützung zu erbitten, hob seine Laune. Sehr religiös war Keane nie gewesen, doch durch seine Mutter hatte er gelernt, die Götter zu ehren und auch wertzuschätzen, denn sie hielten seine Geschicke in ihren Händen.
Alen fing an, über seine Gedanken zu sprechen und Keane lauschte ihm aufmerksam. Es war interessant zu hören, wie Alen als Mitglied einer Fürstenfamilie dennoch das Leben eines Priesters vorzog, was Keane ihm nicht einmal verdenken konnte. "Zuhause ist dort, wo du deine Wurzeln schlagen möchtest. Wo du egal in welcher Situation du bist immer Ruhe und Sicherheit findest.", meinte er dann, "und wo du immer wieder zurück möchtest, so wie du jetzt ins Heiligtum zurückkehren wolltest." Ein bisschen Neid machte sich in Keane breit, während er Alens zufriedenes Gesicht sah. Béalport war eigentlich seither immer Keanes Zuhause gewesen und doch konnte er sich gerade zig andere Orte vorstellen, wo er lieber wäre.
"Herumführen klint schön.", meinte Keane, nachdem sein Freund ihm den groben weiteren Plan erläuterte. Vor allem die Erwähnung des Druidenhains erweckte Freude in ihm und auch die Aussicht, sich sowohl von eventuell einem der Druiden als auch von den Göttern selbst Unterstützung zu erbitten, hob seine Laune. Sehr religiös war Keane nie gewesen, doch durch seine Mutter hatte er gelernt, die Götter zu ehren und auch wertzuschätzen, denn sie hielten seine Geschicke in ihren Händen.
Alen fing an, über seine Gedanken zu sprechen und Keane lauschte ihm aufmerksam. Es war interessant zu hören, wie Alen als Mitglied einer Fürstenfamilie dennoch das Leben eines Priesters vorzog, was Keane ihm nicht einmal verdenken konnte. "Zuhause ist dort, wo du deine Wurzeln schlagen möchtest. Wo du egal in welcher Situation du bist immer Ruhe und Sicherheit findest.", meinte er dann, "und wo du immer wieder zurück möchtest, so wie du jetzt ins Heiligtum zurückkehren wolltest." Ein bisschen Neid machte sich in Keane breit, während er Alens zufriedenes Gesicht sah. Béalport war eigentlich seither immer Keanes Zuhause gewesen und doch konnte er sich gerade zig andere Orte vorstellen, wo er lieber wäre.
