20-03-2025, 16:48 - Wörter:
Muirin wirkte nervös, was Keane sogar ein Stück weit nachvollziehen konnte - sie schien in dem Moment etwas wenig darüber nachgedacht zu haben, wen sie vor sich hatte beziehungsweise wie damit verbunden manche Sätze von ihr auf andere wirken könnten. Doch ihr Glück war, dass Keane in der Hinsicht zum einen generell entspannter war als andere in ihren Kreisen und dass er noch dazu sowieso nicht gut auf seinen Vater zu sprechen gewesen war.
"Habt ihr Euch nicht gut mit Eurem Vater verstanden?", fragte sie dann und Keane entfuhr unwillkürlich ein leises Schnauben. Sie hatte es schön umformuliert, das musste er ihr lassen. Ein etwas strammerer Windzug fuhr durch seine Haare, während sein Blick halb auf Muirín, halb auf dem immer noch hoch lodernden Feuer ruhte. Doch kein Zorn regte sich in ihm, eher Resognation, Akzeptanz der Situation, während er begann zu sprechen und sich nebenher jedes Wort genau überlegte. "Überhaupt nicht gut.", antwortete er dann und dachte nach, "mein Vater... hatte zusammengefasst etwas andere Vorstellungen von Werten und Erziehung als meine Mutter." Während er erzählte spielten sich vor seinem inneren Auge viele Szenen ab - Rhys, der Keane wegen einer seiner Meinung nach zu empathischen Reaktion rügte. Siona, die Keane dafür lobte und ihm sagte, dass er eines tages ein guter Fürst werden würde. "Empathie war ihm nie so wichtig wie Kontrolle.", fügte er dann noch hinzu, womit dann seiner Meinung auch alles gesagt war.
Schließlich wollte er Muirín auch nicht allzu sehr mit dem Ò Ríaghan-Drama langweilen.
Langsam nahm er einen weiteren Schluck aus seinem Metbecher, während die Rothaarige neben ihm ihre nächste Frage stellte. Doch es war ihm nicht unangenehm, die etwas persönlicheren Fragen zu beantworten. "Tatsächlich bin ich verheiratet.", bestätigte er dann, "auch wenn ich schon von Tratsch und Klatsch höre, der besagt, dass diese Ehe nur auf dem Papier besteht. Womit sie nicht einmal so sehr Unrecht haben." Den letzten Satz murmelte er eher in seinen Bart hinein, in der Hoffnung, dass Muirín ihn nicht gehört hatte. Oder obwohl - in jedem Tratsch steckte ohnehin immer ein Funken Wahrheit und wer wusste schon, was Carwen momentan in seiner Abwesenheit trieb oder eher mit wem.
"Habt ihr Euch nicht gut mit Eurem Vater verstanden?", fragte sie dann und Keane entfuhr unwillkürlich ein leises Schnauben. Sie hatte es schön umformuliert, das musste er ihr lassen. Ein etwas strammerer Windzug fuhr durch seine Haare, während sein Blick halb auf Muirín, halb auf dem immer noch hoch lodernden Feuer ruhte. Doch kein Zorn regte sich in ihm, eher Resognation, Akzeptanz der Situation, während er begann zu sprechen und sich nebenher jedes Wort genau überlegte. "Überhaupt nicht gut.", antwortete er dann und dachte nach, "mein Vater... hatte zusammengefasst etwas andere Vorstellungen von Werten und Erziehung als meine Mutter." Während er erzählte spielten sich vor seinem inneren Auge viele Szenen ab - Rhys, der Keane wegen einer seiner Meinung nach zu empathischen Reaktion rügte. Siona, die Keane dafür lobte und ihm sagte, dass er eines tages ein guter Fürst werden würde. "Empathie war ihm nie so wichtig wie Kontrolle.", fügte er dann noch hinzu, womit dann seiner Meinung auch alles gesagt war.
Schließlich wollte er Muirín auch nicht allzu sehr mit dem Ò Ríaghan-Drama langweilen.
Langsam nahm er einen weiteren Schluck aus seinem Metbecher, während die Rothaarige neben ihm ihre nächste Frage stellte. Doch es war ihm nicht unangenehm, die etwas persönlicheren Fragen zu beantworten. "Tatsächlich bin ich verheiratet.", bestätigte er dann, "auch wenn ich schon von Tratsch und Klatsch höre, der besagt, dass diese Ehe nur auf dem Papier besteht. Womit sie nicht einmal so sehr Unrecht haben." Den letzten Satz murmelte er eher in seinen Bart hinein, in der Hoffnung, dass Muirín ihn nicht gehört hatte. Oder obwohl - in jedem Tratsch steckte ohnehin immer ein Funken Wahrheit und wer wusste schon, was Carwen momentan in seiner Abwesenheit trieb oder eher mit wem.
