26-03-2025, 14:43 - Wörter:
Als die sanfte Stimme des Prinzen versicherte, dass nichts geschehen war, was nicht verschwiegen werden konnte, seufzte die Gesellschaftsdame erleichtert auf. Wenn sie ihrer besten Freundin erklären musste, dass sie ihren Ehemann kaputt gemacht hätte, wäre das sicher keine besonders angenehme Unterhaltung geworden. Glücklicherweise musste sie sich keine Gedanken mehr um die nötigen Worte für ein solches Gespräch machen. "Puh, da haben wir aber beide noch mal Glück gehabt", stellte sie verlegend grinsend fest und trat von einem Fuß auf den Anderen. Erst wollte sie ein kurzes Stoßgebet entsprechend der hier herrschenden Religion verfassen, doch sie war sich nicht ganz sicher, was wohl die richtigen Worte hier für gewesen wären. Ehrlicherweise hatte sie sich nicht so sehr mit Castandor beschäftigt, wie sie es hätte tun sollen. Und bei weitem nicht so viel, wie es Naila getan hatte. Diese wundervolle Frau, die ihr in so vielen Dingen so weit voraus war. Außer wenn es um Männer ging, da stellte sie sich manchmal an wie ein kleines Mädchen, dachte sie voller Liebe und Zuneigung zu der jungen Prinzessin. All ihre Versuche daran etwas zu ändern sind ins Leere gelaufen. Aber jetzt hatte sie ja den Castellanos-Spross, um... gewisse Dinge zu lernen. Hoffentlich war er geduldig mit ihr.
"Nein, alles noch dran und da, wo es hin gehört", stellte sie grinsend fest, als sie ihre Arme wie zur Bestätigung ausbreitete und alle Finger durchbewegte. Das einzige, was hier nicht hingehörte, war ihr Gewand. Also... In dieses Land gehörte es zwar schon, aber an diesen Körper definitiv nicht. Dieser flache Bauch war dazu da, gesehen zu werden! Rajani mochte ihr eigenes Aussehen und hielt selten hinterm Berg damit, doch nachdem sie die letzte Tage ziemlich gefroren hat, wollte sie der eigenen Landeskleidung zumindest eine kleine Chance geben.
"Macht Euch keine Sorgen, es ist alles in Ordnung. Naila geht es gut. Wolltet Ihr gerade zu Eurer Ehefrau? Soll ich Euch begleiten?", beschoss sie ihn direkt mit einigen Fragen, ließ aber gar keine Zeit zum Antworten, weil sie schon wieder weiter redete. "Ich wollte nur... in die Gärten. Einen kurzen Spaziergang machen", erklärte sie achselzuckend und zupfte möglichst unauffällig an den langen Ärmeln herum, die erst an ihren Handgelenken endeten. Man konnte nichts von der schön gebräunten Haut ihrer Arme sehen! Außer das bisschen, was durch die dichte Spitze schimmerte. Die Castandorianer sahen ihre eigene Sexualität wohl etwas... anders. Anders als Rajani. Und sicher auch noch mal anders, als es in Matariyya der Fall war - auch wenn dort selbstverständlich auch nicht gutgeheißen wurde, wenn sich eine jungfräuliche Frau mit einem Mann alleine traf! Das hatte ihr Naila mehr als einmal ausschweifend erklärt. "Wisst ihr, die Prinzessin hat über leichte Kopfschmerzen geklagt. Wirklich nichts Schlimmes, aber sie wollte sich vor dem Essen noch mal zur Ruhe betten, damit sie später schmerzlos Eure Gesellschaft genießen kann", erklärte sie mit einem vielsagendem Seitenblick, ehe sie sich bei dem Prinzen einhakte und ihn in Richtung der Gärten bugsierte. "Was haltet Ihr also von einem kurzen Spaziergang?", flötete sie und warf die dunklen Haare nach hinten über die Schulter. Sie wollte dem Neuangetrauten Ehemann ihrer Prinzessin sowieso mal genauer unter die Lupe nehmen. Zwar gab es noch keinen Notfallplan, was sie tun würde, wenn er NICHT gut Naila war, aber hoffentlich würde es erst gar nicht dazu kommen...
"Nein, alles noch dran und da, wo es hin gehört", stellte sie grinsend fest, als sie ihre Arme wie zur Bestätigung ausbreitete und alle Finger durchbewegte. Das einzige, was hier nicht hingehörte, war ihr Gewand. Also... In dieses Land gehörte es zwar schon, aber an diesen Körper definitiv nicht. Dieser flache Bauch war dazu da, gesehen zu werden! Rajani mochte ihr eigenes Aussehen und hielt selten hinterm Berg damit, doch nachdem sie die letzte Tage ziemlich gefroren hat, wollte sie der eigenen Landeskleidung zumindest eine kleine Chance geben.
"Macht Euch keine Sorgen, es ist alles in Ordnung. Naila geht es gut. Wolltet Ihr gerade zu Eurer Ehefrau? Soll ich Euch begleiten?", beschoss sie ihn direkt mit einigen Fragen, ließ aber gar keine Zeit zum Antworten, weil sie schon wieder weiter redete. "Ich wollte nur... in die Gärten. Einen kurzen Spaziergang machen", erklärte sie achselzuckend und zupfte möglichst unauffällig an den langen Ärmeln herum, die erst an ihren Handgelenken endeten. Man konnte nichts von der schön gebräunten Haut ihrer Arme sehen! Außer das bisschen, was durch die dichte Spitze schimmerte. Die Castandorianer sahen ihre eigene Sexualität wohl etwas... anders. Anders als Rajani. Und sicher auch noch mal anders, als es in Matariyya der Fall war - auch wenn dort selbstverständlich auch nicht gutgeheißen wurde, wenn sich eine jungfräuliche Frau mit einem Mann alleine traf! Das hatte ihr Naila mehr als einmal ausschweifend erklärt. "Wisst ihr, die Prinzessin hat über leichte Kopfschmerzen geklagt. Wirklich nichts Schlimmes, aber sie wollte sich vor dem Essen noch mal zur Ruhe betten, damit sie später schmerzlos Eure Gesellschaft genießen kann", erklärte sie mit einem vielsagendem Seitenblick, ehe sie sich bei dem Prinzen einhakte und ihn in Richtung der Gärten bugsierte. "Was haltet Ihr also von einem kurzen Spaziergang?", flötete sie und warf die dunklen Haare nach hinten über die Schulter. Sie wollte dem Neuangetrauten Ehemann ihrer Prinzessin sowieso mal genauer unter die Lupe nehmen. Zwar gab es noch keinen Notfallplan, was sie tun würde, wenn er NICHT gut Naila war, aber hoffentlich würde es erst gar nicht dazu kommen...
