25-04-2025, 14:21 - Wörter:
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 25-04-2025, 14:22 von Erik Norrholm.)
Erik betrachtete Leif einen Moment lang schweigend. "Und mein Vorwurf ist", begann er schließlich, seine Stimme ruhig, aber fest, "...dass du mir offenbar nicht zutraust, selbst zu entscheiden, welche Informationen wirklich überlebenswichtig sind – und welche nicht." Der Blonde machte eine wegwerfende Handbewegung, in der mehr Enttäuschung als Wut lag. "Und das ist okay. Wirklich. Aber dann verschone mich bitte auch mit deinem ganzen Scheiß."
Eigentlich hatte Erik gehofft, dass Leif längst verschwunden war, nachdem er zur Burg gegangen war, nur um seine Abwesenheit anzukündigen. Doch der Kronprinz schien heute zur besonders langsamen Sorte zu gehören.
Mit demonstrativer Ruhe sattelte Erik seinen alten, verlässlichen Wallach. Die Bewegungen waren routiniert, fast schon gleichgültig – als wollte er zeigen, dass es ihm nichts ausmachte. Dass ihm nichts mehr ausmachte.
Er verstaute ein paar Habseligkeiten in den Satteltaschen, dann führte er das Tier aus dem Stall hinaus, ohne sich ein einziges Mal umzusehen.
Leif sagte etwas – Worte, die vielleicht eine Entschuldigung sein sollten, vielleicht auch eine Rechtfertigung. Oder eine weitere Beleidigung. Doch Erik schüttelte nur den Kopf.
"Wie schon gesagt: Mach, was du für richtig hältst. Ich muss das nicht mehr wissen. Und ich will es auch nicht." Seine Stimme war ruhig, fast schon müde – nicht hart, aber endgültig.
Ohne ein weiteres Wort stieg er auf den Rücken seines Wallachs. Mit gemächlichem Schritt verließ er das Burggelände, ohne sich noch einmal umzudrehen.
Eigentlich hatte Erik gehofft, dass Leif längst verschwunden war, nachdem er zur Burg gegangen war, nur um seine Abwesenheit anzukündigen. Doch der Kronprinz schien heute zur besonders langsamen Sorte zu gehören.
Mit demonstrativer Ruhe sattelte Erik seinen alten, verlässlichen Wallach. Die Bewegungen waren routiniert, fast schon gleichgültig – als wollte er zeigen, dass es ihm nichts ausmachte. Dass ihm nichts mehr ausmachte.
Er verstaute ein paar Habseligkeiten in den Satteltaschen, dann führte er das Tier aus dem Stall hinaus, ohne sich ein einziges Mal umzusehen.
Leif sagte etwas – Worte, die vielleicht eine Entschuldigung sein sollten, vielleicht auch eine Rechtfertigung. Oder eine weitere Beleidigung. Doch Erik schüttelte nur den Kopf.
"Wie schon gesagt: Mach, was du für richtig hältst. Ich muss das nicht mehr wissen. Und ich will es auch nicht." Seine Stimme war ruhig, fast schon müde – nicht hart, aber endgültig.
Ohne ein weiteres Wort stieg er auf den Rücken seines Wallachs. Mit gemächlichem Schritt verließ er das Burggelände, ohne sich noch einmal umzudrehen.
