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And through the clouds, I see love shine
10.10.1016 - 16:00
Palast der Castellanos
Rajani Parikh Orpheus Castellanos

Land des Königs
Rajani Parikh
Königsland - Admin
Alter 22
Beruf Gesellschafterin
Wohnort Kings Portal
Stand Ledig
User Nessi
#5
"Das ist ja wunderbar!", quietschte die Gesellschafterin aufgeregt und hüpfte, so gut es eben ging, von einem Bein auf das Andere. Immerhin hatte sie sich immer noch bei dem jungen Prinzen eingehakt und war so etwas begrenzt in ihrer Beweglichkeit. Dass er kein besonderes Ziel hatte, bedeutete im Umkehrschluss also, dass sie ihn von nichts abhielt, wenn sie mit ihm in die Gärten ging. Und wo konnte man bitte besser frische Luft schnappen, als im Garten? Der süßliche Duft der Blumen sorgten in den meisten Fällen für eine sofortige Besserung etwaige Beschwerden, wobei Rajani auch schon so manches Mal von der Schwere dieser Gerüche etwas Druck im Kopf bekam. Sie war so viel blumigen Duft nicht gewohnt, denn Alles, was in Matariyya wächst, roch nicht so stark wie die Rosen in den königlichen Gärten hier in Castandor.

Während der Prinz über seine frisch angetraute Ehefrau redete, bekam die junge Sommerländerin ein ganz warmes Gefühl im Bauch. Sobald sie über oder mit Naila redete, fühlte es sich so an, als würde ihr Herz hüpfen und ihr Magen voller Schmetterlinge sein. Es war keine romantische Verliebtheit - da war sie sich ganz sicher, immerhin wusste sie nur zu gut, wie sich DAS wiederum anfühlte... - sondern etwas viel tieferes. Es war die Verbundenheit wie bei Schwestern. Wie die besten Freundinnen seit Anbeginn an. Naila war ihr der wichtigste Mensch auf dieser riesigen Welt und sie würde in jedes noch so fremde Land für ihre Prinzessin reisen. Sie war ihr zu Hause, ihr Ort, an dem sie vollständig sie selbst sein konnte. An dem sie nie 'zu viel' oder 'zu wenig' war, sondern wo sie ganz sie selbst sein konnte. Zwar musste sie hier und da mit einem tadelnden Augenrollen leben, doch das war es ihr schon immer wert gewesen. Naila war wie ihre Schwester. Und sie würde jedem Prinzen die Finger einzeln abhacken, wenn er nicht gut zu ihr war. Daher freute es sie umso mehr, wie Orpheus von Naila sprach. Denn, wenn sie ganz ehrlich war, dann war sie nicht besonders begabt im Umgang mit Waffen und wollte ihrer gedanklichen Drohung eigentlich gar keinen Ausdruck verleihen. Aber... es ging ums Prinzip!

"Sie tut immer sehr viel für Andere. Das solltet ihr wissen. Manchmal muss man sie dahingehend ein wenig bremsen, damit sie darüber hinweg nicht sich selbst vergisst. Sie ist einfach ein wundervoller Mensch. Sie ist nicht nur eine Prinzessin, weil sie einen Diamant in ihrer Tiara eingefasst hat, sondern weil ihr Herz so rein und wunderbar ist, wie es bei einer Königlichen der Fall sein muss", philosophierte die Gesellschafterin so vor sich hin und schlenderte Seite an Seite mit Orpheus durch den Garten. Okay, vielleicht hat sie gerade ein kleines bisschen dick aufgetragen, aber ihr war besonders wichtig, dass er wusste, was für eine Frau er da hatte. Und er sollte gefälligst gut auf sie aufpassen! "Ohne das böse zu meinen, aber ich glaube sie genießt auch zwischendurch sehr die Einsamkeit. Und wenn sie Eure Gesellschaft möchte, dann wird sie sich bemerkbar machen. Auch mich schickt sie zwischendurch weg, weil sie alleine sein möchte. Es ist nichts, was sie böse meint. Sie ist einfach so", antwortete sie und hoffte, damit ein wenig Klarheit in ihr Handeln bringen zu können. Ehrlicherweise wusste sie nicht, wie viel sie über Naila verraten sollte und durfte, aber sie kannte ihre Freundin so gut, dass sie wusste, dass sie ihre eigenen Grenzen nur schwer kommunizieren konnte, wenn sie das Gefühl hatte, dass es ihre adlige Pflicht war, eigentlich etwas Anderes zu tun. Und da Kommunikation etwas war, was Rajani herausragend gut beherrschte (die Inhalte waren vielleicht manchmal etwas plumpt, aber reden konnte sie tatsächlich sehr gut!), übernahm sie das nun einfach mal für Naila.

"Rajani ist richtig, Eure Hoheit", antwortete sie beinahe nun ein wenig zurückhaltend und richtete den Blick auf den Boden vor sich. Das leise Knirschen ihrer Schritte auf dem Kies war das einzige Geräusch, was zwischen den Worte die Stille durchbrach. "Ich kann mich wirklich nicht beschweren", gab sie dann von sich, nachdem sie kurz über seine Frage nachgedacht hatte. "Das Sommerland ist wirklich etwas ganz Anderes, aber ich genieße es mal eine andere Kultur kennen zu lernen, auch wenn es schon ein paar Kleinigkeiten gibt, die mir fehlen", erklärte sie mit freudiger Stimme und konnte kaum verhindern, dass die Begeisterung, die man so sehr von ihr kannte und mit ihr in Verbindung brachte, sich erneut Bahn brach. "Wisst Ihr, ich glaube ich komme überall gut klar. Bisher waren alle nett zu mir und naja, die, die es nicht waren, denen habe ich hinterrücks einfach die Zunge rausgestreckt. Danach gehts mir auch immer besser. Solltet ihr auch mal versuchen", erklärte sie ihren Umgang mit negativen Menschen und zuckte im Anschluss mit den Schultern. Auch, wenn sie bislang nicht ganz so ernst auf seine Fragen geantwortet hatte, war überall doch etwas Wahres dran. "Ihr habt einen wundervollen Palast hier in Castandor und bislang war wirklich fast jeder sehr bemüht darum uns unsere Ankunft hier so angenehm wie möglich zu machen. Ich war sogar schon mal auf dem Markt und konnte den castandorischen Tanzstil auf Eurer Hochzeit bewundern. Also eigentlich habe ich fast Alles, was ich brauche", schlussfolgerte sie und schenkte ihm ein warmes Lächeln.
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RE: And through the clouds, I see love shine - von Orpheus Castellanos - 22-03-2025, 23:24
RE: And through the clouds, I see love shine - von Orpheus Castellanos - 18-04-2025, 17:20
RE: And through the clouds, I see love shine - von Rajani Parikh - 13-05-2025, 16:12

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