14-05-2025, 14:20 - Wörter:
Ein Anflug von Amüsement mischte sich mit feinem Schalk, als sich ein Lächeln über das Gesicht des Henaghen legte. Das Geplauder der Jüngeren hatte ihn offensichtlich amüsiert. "Dann kann ich mich ja glücklich schätzen, ausgerechnet heute hier frühstücken zu wollen", meinte er, die Stimme leicht ironisch gefärbt, doch nicht ohne Wärme.
Sein Blick wanderte noch einmal zu dem schwerfälligen Mann am Tresen, der daraufhin nur grummelig schnaubte und mit sichtbarem Widerwillen seinen massigen Körper von einer Pobacke auf die andere verlagerte. Sein Blick glitt in die entgegengesetzte Richtung, während seine Finger sich fester um den Bierkrug schlossen – als suche er darin Halt vor einem Gedanken, den er noch nicht zu Ende denken wollte.
Aodhán ignorierte den Mann und ließ sich auf den Hocker neben ihm nieder. Seinen tropfenden Mantel legte er achtlos über den freien Sitz zu seiner Linken, ehe er sich mit den Unterarmen auf der – glücklicherweise nur halb klebrigen – Theke abstützte. Aus braunen, wachen Augen musterte er die junge Frau gegenüber, ein feines Interesse in seinem Blick.
"Korrekt – Tavernen ziehen mich für gewöhnlich nicht an", gestand der Druide und neigte den Kopf leicht zur Seite. "Aber vielleicht überdenke ich das. Ich dachte, man trifft hier nur auf solche Exemplare..." – sein Kinn deutete in Richtung des feisten Mannes neben ihm – "… und nicht auf den Sonnenschein höchstselbst." In der Tat – für einen Ort wie diesen strahlte sie eine beinahe absurde Fröhlichkeit aus. Bei genauerem Hinsehen wirkte sie nicht wie eine typische Herbstländerin – so wenig wie er selbst dem gängigen Bild entsprach. Ihre Züge waren schärfer, das Lächeln etwas breiter als das der wettergegerbten Menschen, die er sonst in Farynn traf. Etwas an ihr war… anders. Leichter. Und das empfand er überraschend angenehm.
Vielleicht war es der klare Blick, der ihn offen musterte. Oder die Art, wie sie die kleinen Dinge tat – flink, mit einer leichten Unruhe.
Er war es gewohnt, in Menschen Schwächen zu suchen. Doch bei ihr hielt sich diese Gewohnheit zurück, trat einen Schritt hinter seine Neugier.
"Seid Ihr von hier?", fragte er schließlich, den Kopf leicht geneigt, als wollte er die Antwort nicht nur hören, sondern auch zwischen den Worten lesen. Während sein Blick für einen Moment an ihr vorbeiglitt, dem scheppernden Geräusch aus der Küche folgend
Sein Blick wanderte noch einmal zu dem schwerfälligen Mann am Tresen, der daraufhin nur grummelig schnaubte und mit sichtbarem Widerwillen seinen massigen Körper von einer Pobacke auf die andere verlagerte. Sein Blick glitt in die entgegengesetzte Richtung, während seine Finger sich fester um den Bierkrug schlossen – als suche er darin Halt vor einem Gedanken, den er noch nicht zu Ende denken wollte.
Aodhán ignorierte den Mann und ließ sich auf den Hocker neben ihm nieder. Seinen tropfenden Mantel legte er achtlos über den freien Sitz zu seiner Linken, ehe er sich mit den Unterarmen auf der – glücklicherweise nur halb klebrigen – Theke abstützte. Aus braunen, wachen Augen musterte er die junge Frau gegenüber, ein feines Interesse in seinem Blick.
"Korrekt – Tavernen ziehen mich für gewöhnlich nicht an", gestand der Druide und neigte den Kopf leicht zur Seite. "Aber vielleicht überdenke ich das. Ich dachte, man trifft hier nur auf solche Exemplare..." – sein Kinn deutete in Richtung des feisten Mannes neben ihm – "… und nicht auf den Sonnenschein höchstselbst." In der Tat – für einen Ort wie diesen strahlte sie eine beinahe absurde Fröhlichkeit aus. Bei genauerem Hinsehen wirkte sie nicht wie eine typische Herbstländerin – so wenig wie er selbst dem gängigen Bild entsprach. Ihre Züge waren schärfer, das Lächeln etwas breiter als das der wettergegerbten Menschen, die er sonst in Farynn traf. Etwas an ihr war… anders. Leichter. Und das empfand er überraschend angenehm.
Vielleicht war es der klare Blick, der ihn offen musterte. Oder die Art, wie sie die kleinen Dinge tat – flink, mit einer leichten Unruhe.
Er war es gewohnt, in Menschen Schwächen zu suchen. Doch bei ihr hielt sich diese Gewohnheit zurück, trat einen Schritt hinter seine Neugier.
"Seid Ihr von hier?", fragte er schließlich, den Kopf leicht geneigt, als wollte er die Antwort nicht nur hören, sondern auch zwischen den Worten lesen. Während sein Blick für einen Moment an ihr vorbeiglitt, dem scheppernden Geräusch aus der Küche folgend
