01-06-2025, 16:56 - Wörter:
Aodhán betrachtete die junge Frau, die sich für einen Moment auf der Theke abstützte, als wolle sie nur zuhören – nicht antworten, nicht urteilen, einfach nur lauschen. Er wusste nicht genau, warum das so oft geschah. Aber die Menschen hörten ihm gerne zu. Ganz gleich, ob er von nüchternen Fakten sprach oder von alten Legenden, die nur noch in vergilbten Büchern lebten. Vielleicht hätte er aus dieser seltsamen Gabe etwas machen sollen. Etwas Echtes. Etwas Bleibendes.
"Nun, es ist nie zu spät, den Umgang mit Schwert, Dolch oder Speer zu lernen. Und gerade wenn Ihr Euch auf ein Abenteuer begeben wollt, kann ich es nur empfehlen." Er nickte bekräftigend und ließ den Blick kurz durch die Taverne schweifen. "Vielleicht solltet Ihr Euch allerdings jemanden zum Üben suchen, der zumindest meistens nüchtern ist", fügte er mit einem kecken Zwinkern hinzu und unterdrückte ein Grinsen, als er ihren Blick auffing. "Ich schätze, das dürfte Euch kaum schwerfallen. Wahrscheinlich bringt Ihr sogar den griesgrämigsten Söldner dazu, Euch einen Gefallen zu tun." Er lehnte sich ein wenig zurück, der Kopf leicht geneigt. Ihre offene, plauderhafte Art war wie ein frischer Wind – und ihm weitaus lieber, als sich mit einem mürrischen Wirt über die Qualität des Frühstücks streiten zu müssen.
Seine Miene hellte sich auf – angenehme Überraschung spiegelte sich darin, als Freyja sagte, dass sie den Drachen gar nicht töten wolle. Aodhán beugte sich ebenfalls leicht über den Tresen, als wäre es ein streng gehütetes Geheimnis, das nur zwischen ihnen bleiben durfte.
Sein Blick war aufmerksam, fast verschwörerisch – als hätte sie ihm gerade etwas erzählt, das ihm gefiel. Und das er schützen würde. "Das ist glaub ich das cleverste was ich über die Jagd bisher gehört habe.", gestand er und tippte mit seinem Zeigefinger auf das raue Holz der Theke. "Die Jagd auf diesen Drachen könnte eine Tragödie für ganz Arcandas werden." Seine Stimme klang ruhig, doch seine Worte wogen schwer. "Solche alten, magischen Wesen tragen den letzten Funken Magie in sich – löscht man ihn aus, wird das Gleichgewicht dieser Welt noch weiter ins Wanken geraten." Aodhán ließ den Blick über die Holzmaserung unter seinen Fingern gleiten, als fände sich dort eine Antwort. "Ich halte es für töricht, ihn töten zu wollen." Die Worte klangen wie ein stilles Eingeständnis, ein Echo seiner Sorge. Dann, leiser, fast beiläufig, als müsse er es sich selbst erst eingestehen: "Ich habe darüber nachgedacht, mich der Reise anzuschließen…" Um seine Mutter zu finden – und vielleicht, nur vielleicht, den Jägern im rechten Moment im Weg zu stehen.
"Nun, es ist nie zu spät, den Umgang mit Schwert, Dolch oder Speer zu lernen. Und gerade wenn Ihr Euch auf ein Abenteuer begeben wollt, kann ich es nur empfehlen." Er nickte bekräftigend und ließ den Blick kurz durch die Taverne schweifen. "Vielleicht solltet Ihr Euch allerdings jemanden zum Üben suchen, der zumindest meistens nüchtern ist", fügte er mit einem kecken Zwinkern hinzu und unterdrückte ein Grinsen, als er ihren Blick auffing. "Ich schätze, das dürfte Euch kaum schwerfallen. Wahrscheinlich bringt Ihr sogar den griesgrämigsten Söldner dazu, Euch einen Gefallen zu tun." Er lehnte sich ein wenig zurück, der Kopf leicht geneigt. Ihre offene, plauderhafte Art war wie ein frischer Wind – und ihm weitaus lieber, als sich mit einem mürrischen Wirt über die Qualität des Frühstücks streiten zu müssen.
Seine Miene hellte sich auf – angenehme Überraschung spiegelte sich darin, als Freyja sagte, dass sie den Drachen gar nicht töten wolle. Aodhán beugte sich ebenfalls leicht über den Tresen, als wäre es ein streng gehütetes Geheimnis, das nur zwischen ihnen bleiben durfte.
Sein Blick war aufmerksam, fast verschwörerisch – als hätte sie ihm gerade etwas erzählt, das ihm gefiel. Und das er schützen würde. "Das ist glaub ich das cleverste was ich über die Jagd bisher gehört habe.", gestand er und tippte mit seinem Zeigefinger auf das raue Holz der Theke. "Die Jagd auf diesen Drachen könnte eine Tragödie für ganz Arcandas werden." Seine Stimme klang ruhig, doch seine Worte wogen schwer. "Solche alten, magischen Wesen tragen den letzten Funken Magie in sich – löscht man ihn aus, wird das Gleichgewicht dieser Welt noch weiter ins Wanken geraten." Aodhán ließ den Blick über die Holzmaserung unter seinen Fingern gleiten, als fände sich dort eine Antwort. "Ich halte es für töricht, ihn töten zu wollen." Die Worte klangen wie ein stilles Eingeständnis, ein Echo seiner Sorge. Dann, leiser, fast beiläufig, als müsse er es sich selbst erst eingestehen: "Ich habe darüber nachgedacht, mich der Reise anzuschließen…" Um seine Mutter zu finden – und vielleicht, nur vielleicht, den Jägern im rechten Moment im Weg zu stehen.
