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I'm still holdin' on to everything that's dead and gone
11.10.1016 - 18:00
Kenmara | außerhalb der Burg

Maebh & Muirin | 11.01.1016 | einen Abend vor der Hochzeit
Make me lose my breath
Muirín Henaghen
Herbstland - Admin
Alter 23
Beruf Prinzessin
Wohnort Ishcateslieve, Farynn
Stand Verlobt
User Nessi
#5
Als würden sie über eine andere Frau sprechen, lauschte sie aufmerksam den sanften Worten der jungen Frau neben sich. Manchmal schien die Stimme in den tosenden Wellen beinahe unterzugehen, brach sich jedoch immer wieder Bahn, als wäre sie es gewohnt gegen die Natur zu gewinnen. Es war nicht schwierig, sie zu verstehen, doch die Worte tatsächlich als Wahrheit aufzunehmen, umso mehr. Es fühlte sich nicht so an, als würden sie nun über ihr zukünftiges Leben sprechen, mehr über eine andere Frau, die sie nur beiläufig kannten. Als wären sie zwei Freundinnen, die beisammen saßen. Und genau das war es, was die Andere ihr am Ende sogar vorschlug: Freundinnen zu werden. Verbündete vielleicht sogar. Zwei Menschen, zwei Frauen, die das gleiche Schicksal teilten. Die voneinander lernen konnten. Die sich gegenseitig die Last des Lebens für ein paar Schritte abnehmen konnten. Und plötzlich fühlte sich dieses Fürstentum, diese Burg an den Klippen Kenmaras mehr an, wie etwas, das irgendwann mal ihr zu Hause werden konnte. Es würde nie die Burg sein, in der sie aufgewachsen war, aber vielleicht war nun auch endlich ihre Zeit gekommen ihre Flügel auszubreiten und zu fliegen. Sie hatte immer gewusst, dass sie nicht für immer zu Hause bei ihrem Vater wohnen konnte. Genauso, wie sie gewusst hatte, dass es ein riskantes Spiel gewesen war, sich mit Männern einzulassen, die sie nicht heiraten würde. Eigentlich war dieser Ausgang ihrer Situation noch der beste, der auf sie hätte warten können. Und nachdem sie ein wenig länger über die angenehmen Worte der Fürstin nachgedacht hat, kam ihr das Alles hier plötzlich gar nicht mehr so einsam und verlassen vor, wie noch vor wenigen Minuten. Bis gerade eben hatte sie noch gedacht völlig alleine auf dieser Welt zu sein. Jetzt wusste sie immerhin, dass es hier noch jemanden gab, mit dem sie sich das Schicksal einer Frau teilte.

"
Manchmal habe ich das Gefühl, dass ich auch noch ein Kind in einem Körper einer erwachsenen Frau bin
", gab sie flüsternd zu und war sich gar nicht sicher, ob die Andere sie überhaupt verstehen konnte. Die Wellen waren laut, wie sie unnachgiebig gegen die Felsen donnerten. Als würde ein Gewitter aufziehen, doch am Himmel waren keine grauen Wolken zu sehen. Immer wieder spritze die Gischt zischend hoch, sodass die beiden Frauen auf der Bank ein wenig von dem Salzwasser abbekamen. Die roten Haare hingen der Prinzessin schon längst strähnig vom Kopf und zeugten von der Zeit, die sie schon hier saß, bevor die Fürstin ihr Gesellschaft geleistet hat. "
Aber ich bin mir sicher, dass Ihr am Ende Recht behaltet. Auch ich werde an dieser Situation wachsen, da bin ich mir sicher
", sagte sie entschlossen und richtete sich ein wenig auf. Die Worte hatten ihr so gut getan, dass sie plötzlich neuen Lebensmut verspürte. "
Ich danke Euch
", sagte sie leise und erwiderte den Druck, den sie an den Händen spürte, als die Andere sie plötzlich berührte. "Ihr wisst glaube ich gar nicht, wie sehr ich diese Worte gebraucht habe. Ich glaube ich wusste selbst nicht einmal, wie sehr ich sie hören musste", antwortete sie verlegen und genoss für den Moment die Wärme, die sie an den Händen zu spüren bekam. Sie hatte gar nicht gemerkt, wie kühl es um sie herum geworden war.

"
Das klingt nach einer fantastischen Idee
", gab sie leise zu und versuchte sich das erste Mal an einem Lächeln. Wenn sie es sich recht überlegte, dann hatte Muirín noch nie eine richtige Freundin. Die meisten Frauen in ihrem Heimatdorf waren nicht sehr angetan von der Rothaarigen (ein Umstand, an dem sie sich selbst Schuld ist, wenn sie ehrlich zu sich selbst wäre...), sodass sie in ihrem Leben nie eine richtige Freundin verzeichnen konnte. Im ersten Moment fühlte es sich irgendwie komisch an, ihre neue Schwiegermutter eher als Freundin zu betrachten, aber wieso sollte sie hier nun so streng und konsequent sein, wenn sie es bisher an anderen Stellen auch nicht gewesen war? "
Ich... hatte noch nie eine richtige Freundin
", flüsterte sie leise gegen den Wind und spürte, wie ihre Worte davon getragen wurden. Noch nie hat sie sich so verletzlich gezeigt.
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RE: I'm still holdin' on to everything that's dead and gone - von Muirín Henaghen - 16-08-2025, 15:05

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