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Like the high tide takes the sand
11.10.1016 - 19:15
Gärten

Herbstland
Maebh Fraser
Herbstland - Admin
Alter 31
Beruf Ehefrau
Wohnort Kenmara
Stand Verheiratet
User Cat
#1
Der Regen hatte aufgehört, der Sturm hatte offenbar an Kraft verloren. Die Luft war immer noch aufgeladen von dem Gewitter und der Wind peitschte noch ganz ordentlich, sodass die Fürstin keineswegs zunächst den Weg nach drinnen suchte um sich aufzuwärmen und hübsch zu machen, sondern mit wildem Haar und so wie sie von dem Ausritt war, in Richtung der Gärten lief.
Sie wusste, dass Eanruig vermutlich gerade dort war. Dass er die Luft dort genoss und sich vielleicht ein wenig Ruhe gönnte, um sich vom lauten Tagesgeschäft zu erholen.
Außerdem trafen sie sich abends genau dort. Schon seit ein paar Wochen war das so. Wenn sie sich den ganzen Tag noch nicht gesehen hatten, dann sah sie ihn meistens dort.

Das erste, was sie hörte, war die helle Kinderstimme ihres Sohnes. Und als sie um die Ecke trat sah sie ihn, in einem der Kettenhemden – das sicher viel zu schwer für ihn war und eindeutig zu groß – einen ebenso viel zu großen Helm auf den Kopf mit einem Holzschwert gegen einen unsichtbaren Gegner kämpfend, während sein Vater ihm gegenüber stand.
Maebh blieb stehen und betrachtete die Szene. Ein warmes Lächeln malte sich auf ihre jungen Züge und sie hatte keineswegs vor, die Interaktion zu stören. Viel mehr wollte sie diese beobachten und sich an dem Anblick erfreuen.
Ihr Sohn schleppte sich so elegant es ihm eben möglich war vorwärts und riss das Schwert nach oben.
„Siehsu Papa?“, krähte er begeistert und kippte auch nur fast wie ein Brett nach vorne, weil er mit dem Kettenhemd kaum vom Fleck kam. Das positive daran war allerdings auch, dass er nicht tatsächlich hinfiel, weil das meiste an Gewicht ohnehin hinten hing.
„Is bin son voll der droße Drieger!“, erklärte Aedán und schwankte ein Stück zur Seite, wobei ihm das Kettenhemd über die noch viel zu schmalen Schultern rutschte und so dafür sorgte, dass die Gleichgewichtsverteilung des Vierjährigen plötzlich nicht mehr so ganz funktionierte.
Sie sah, wie ihr Sohn plötzlich zur Seite kippte und eilte vorwärts.

Es waren zwei paar Hände die das Kind auffingen und so war sie ihrem Mann plötzlich näher, als erwartet. Einer Eingebung Folge leistend setzte sie zuerst Eanruig und dann ihrem Sohn einen Kuss auf die Nase und knuddelte Aedán, als dieser begeistert zu erzählen begann, dass er ein Krieger war.
Wie Papa.
Ein großer Kämpfer mit einem Schwert und ganz viel Kraft und überhaupt gewann er jede Schlacht.

„Ich sehe, ihr seid beschäftigt“, schmunzelte sie und fuhr ihrem Sohn sanft übers Haar, während er munter weiter brabbelte. Nun aber nicht mehr mit seinen Eltern sondern eher mit seiner Umgebung und allem, was ihm zuhörte. Oder eben nicht. Es machte im Grunde keinen Unterschied, denn er sauste schon wieder los, wild mit dem Holzschwert wedelnd und den großen Baum in der Mitte des Gartens bekämpfend, dessen Äste sich wie ein schützendes Dache über ihnen ausbreiteten.
„Ich wollte mit dir sprechen“, stellte sie an ihren Mann gewandt fest und drängte so die Kinderkampfrufe ein wenig in den Hintergrund, während ihre Finger nach den seinen fassten. „Ich habe eben Muírín getroffen. Sie hat sich für ihr Verhalten gestern abend entschuldigt und gefragt, ob wir ihr eine zweite Chance geben, den ersten Eindruck zu revidieren und bat um ein weiters Abendessen, vielleicht zu dritt? Ich … denke, das ist eine gute Idee. Sie fühlt sich einsam, Eanruig. Und ich wünsche mir, dass sie sich hier zu Hause fühlen kann.“
Anders, als sie das am Anfang getan hatte.
Aufmerksam musterte sie ihn.
„Was sagst du?“
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Like the high tide takes the sand - von Maebh Fraser - 20-12-2025, 01:13

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