29-12-2025, 18:15 - Wörter:
Schweigend lauschte er ihren Worten. Den Worten seiner Frau und nickte leicht, während sich sein Blick unweigerlich auf ihre ineinander verschränkten Hände richtete. Die Wärme, die von ihren zarten Fingern ausging, selbst jetzt, wo sie doch erst vor wenigen Augenblicken von dem Rücken ihres Pferdes gestiegen und noch immer den Wind im Haar trug, wie eine ferne Erinnerung. „Vielleicht…“, begann er, hielt dann einen Augenblick inne, bevor er den Blick hob und sie ansah, ruhig und besonnen und doch mit einem kleinen, unweigerlichen Zögern in den Tiefen seiner Augen, das nur für sie sichtbar sein würde. ,,Vielleicht könnten wir es wiederholen … einen Ausritt … zusammen“, weil es in den vergangenen Mondumdrehungen viel zu selten gewesen war, seitdem die Bekanntgabe der Verlobung und Hochzeit stattgefunden hatte, seitdem die Feste summten wie ein aufgescheuchter Schwarm Hornissen und Eanruig oft genug sich nur nach dem einen sehnte. Nach der Stille zwischen dem Rauschen der Wellen und dem Heulen des Windes und doch nicht mehr fand als noch mehr Pflichten, die es zu bewältigen galt, denen nachzugehen galt und die ihn mehr und mehr banden, ganz gleich, wie oft er es auch versuchte, sich von ihnen zurückzuziehen, und sei es nur für einen Augenblick, um Zeit mit denen zu verbringen, die ihm wichtig waren. Die er Familie nannte.
,,Es wird in Ordnung sein“ erklärte er nach einigen Augenblicken des Schweigens in dem zwischen ihnen nur die Geräusche des spielenden Kindes und das entfernte Summen der geschäftigen Feste zu vernehmen war und das was unweigerlich dazwischen lag und so viel tiefer ging als das es er jemals zu erfassen wissen würde. „Wenn meine Anwesenheit erwünscht ist“, denn wer wusste schon, ob es dem Mädchen, seiner baldigen Schwiegertochter, nicht zu viel sein würde, auch ihn dabei zu haben. Eanruig wusste, dass er kaum ein einfacher Mann war, schweigsam noch dazu, und sein Ruf als Sturmschild brachte sein Übriges dazu. Vielleicht wäre es gar besser, die beiden Frauen unter sich zu lassen, zumindest für den Anfang. „Ich … habe am Morgen Moira aufgesucht“, erklärte er dann schließlich, und sein Blick richtete sich wieder auf das spielende Kind unter der mächtigen Krone der alten Eiche, die schon dort gestanden hatte, als er selbst noch ein Junge gewesen war. ,,Sie … war noch immer ungehalten“, was er selbst ebenso erwartet wie stillschweigend akzeptiert hatte. ,,Doch … das ist nicht, worüber ich mit dir sprechen wollte … nicht wirklich denn sie sagte etwas das mich nachdenklich stimmte… etwas über dich, ihr Ansehen über dich, und es … missfiel mir. Ist es wahr, dass sie nicht gut zu dir waren, die Mädchen und Cathal … selbst nach all den Jahren?“, erkundigte er sich und blickte die dunkelhaarige Frau mit ruhigen Zügen und doch einer kleinen unweigerlichen Falte zwischen den Augen an. „Es … es fiel mir auf, ihre Art, wie sie über dich sprach, es gefiel mir nicht und nachdem wir sprachen am gestrigen Abend, habe ich mich erinnert und gesehen“, das, was wohl schon seit viel zu langer Zeit dagewesen war und wovor er doch die Augen verschlossen hatte und doch nun geschworen hatte, es nie wieder zu tun. Wohl war.
,,Es wird in Ordnung sein“ erklärte er nach einigen Augenblicken des Schweigens in dem zwischen ihnen nur die Geräusche des spielenden Kindes und das entfernte Summen der geschäftigen Feste zu vernehmen war und das was unweigerlich dazwischen lag und so viel tiefer ging als das es er jemals zu erfassen wissen würde. „Wenn meine Anwesenheit erwünscht ist“, denn wer wusste schon, ob es dem Mädchen, seiner baldigen Schwiegertochter, nicht zu viel sein würde, auch ihn dabei zu haben. Eanruig wusste, dass er kaum ein einfacher Mann war, schweigsam noch dazu, und sein Ruf als Sturmschild brachte sein Übriges dazu. Vielleicht wäre es gar besser, die beiden Frauen unter sich zu lassen, zumindest für den Anfang. „Ich … habe am Morgen Moira aufgesucht“, erklärte er dann schließlich, und sein Blick richtete sich wieder auf das spielende Kind unter der mächtigen Krone der alten Eiche, die schon dort gestanden hatte, als er selbst noch ein Junge gewesen war. ,,Sie … war noch immer ungehalten“, was er selbst ebenso erwartet wie stillschweigend akzeptiert hatte. ,,Doch … das ist nicht, worüber ich mit dir sprechen wollte … nicht wirklich denn sie sagte etwas das mich nachdenklich stimmte… etwas über dich, ihr Ansehen über dich, und es … missfiel mir. Ist es wahr, dass sie nicht gut zu dir waren, die Mädchen und Cathal … selbst nach all den Jahren?“, erkundigte er sich und blickte die dunkelhaarige Frau mit ruhigen Zügen und doch einer kleinen unweigerlichen Falte zwischen den Augen an. „Es … es fiel mir auf, ihre Art, wie sie über dich sprach, es gefiel mir nicht und nachdem wir sprachen am gestrigen Abend, habe ich mich erinnert und gesehen“, das, was wohl schon seit viel zu langer Zeit dagewesen war und wovor er doch die Augen verschlossen hatte und doch nun geschworen hatte, es nie wieder zu tun. Wohl war.
