08-02-2026, 16:37 - Wörter:
Das Knistern zwischen ihnen war greifbarer denn je. Nachdem Nadir näher gerückt war, konnte sie die Wärme spüren, die von seiner Haut ausging. Sie konnte seinen Atem auf ihrer Haut kleben spüren, als hätte er schon einen Kuss darauf platziert, obwohl sie einander noch gar nicht berührt hatten. Und mittlerweile war es keine Frage mehr, 'ob' sie einander berühren würden, sondern 'wann' und 'wie'. Die Königin, die heute Abend nicht mehr war, als eine einfache adlige Frau mit einem Titel, der keine weitere Rolle spielen sollte, spielte dieses Spiel voller Lust und Leidenschaft. Sie hatte vergessen, welche Reize sie besaß. Sie hatte vergessen, dass sie eine Frau voller Bedürfnisse und Abenteuerlust war. Fesseln waren ihr angelegt worden und das nicht im positiven Sinn, auch wenn sie einen gewissen Kontrollverlust durchaus in gewissen Situationen begrüßte. Man hatte die einst so wilde Katze gezähmt und in Schranken verwiesen, in denen sie längst vergessen hatte, wie Wildheit aussehen konnte. So kraftvoll, ehrlich und roh. Sie hatte vergessen, wie es sich anfühlte, mit einem Mann zu spielen. Von einem Mann in ein Spiel verwickelt zu werden. Sie hatte das Knistern vergessen, dass es bis in ihre Lenden schaffte und ein wohliges Ziehen auslöste. "
Ihren Namen von seinen Lippen zu hören, fachte ihr Feuer noch mehr an. Sie wusste nicht, ob er sie überhaupt jemals beim Vornamen genannt hatte - oder, wann es zuletzt überhaupt irgendwer getan hatte. Es war eine angenehme Vertrautheit, die die erzwungene Distanz zwischen ihnen in den Hintergrund rücken ließ. Schon oft hatte Nadir gewisse Andeutungen gemacht, doch die Königin war immer zu politisch motiviert und zurückhaltend gewesen, um darauf einzugehen. Sie hatte abgewunken und peinlich berührt gelacht, hatte den Zugang zu ihrer eigenen Natur verleugnet und versucht zu ignorieren. Doch an den Abenden, wo sie sich des nachts selbst berührte, wäre es gelogen, wenn sie behauptet hätte, dass ihr ihr Schwager nicht durch den Kopf gegeistert sei. Seine Andeutungen hatten gereicht, um ihre Fantasie anzuregen und so war es auch heute Abend. "
"
Ihr Fuß fuhr langsam an seinem Schienbein entlang, während sie ihr anderes Bein anwinkelte und dadurch eine offensichtlich laszive Pose einnahm, die einzig dazu gedacht war, ihren Schwager zu verführen.
Es keine Verdorbenheit, wenn es die Natur ist
", hauchte sie ihm leise entgegen und legte den Kopf schief, sodass es freien Blick auf ihren nackten Hals hatte. Sie wollte, dass er den Anfang machte. Wollte sehen, wie seine Zurückhaltung langsam zu bröckeln schien, weil er sie so sehr wollte. Das Gefühl wieder begehrt zu werden, war unbeschreiblich und sie wollte es so lange wie möglich auskosten und genießen, denn immerhin wusste sie nicht, wann sie das nächste Mal in eine solche Gelegenheit käme. Ihren Namen von seinen Lippen zu hören, fachte ihr Feuer noch mehr an. Sie wusste nicht, ob er sie überhaupt jemals beim Vornamen genannt hatte - oder, wann es zuletzt überhaupt irgendwer getan hatte. Es war eine angenehme Vertrautheit, die die erzwungene Distanz zwischen ihnen in den Hintergrund rücken ließ. Schon oft hatte Nadir gewisse Andeutungen gemacht, doch die Königin war immer zu politisch motiviert und zurückhaltend gewesen, um darauf einzugehen. Sie hatte abgewunken und peinlich berührt gelacht, hatte den Zugang zu ihrer eigenen Natur verleugnet und versucht zu ignorieren. Doch an den Abenden, wo sie sich des nachts selbst berührte, wäre es gelogen, wenn sie behauptet hätte, dass ihr ihr Schwager nicht durch den Kopf gegeistert sei. Seine Andeutungen hatten gereicht, um ihre Fantasie anzuregen und so war es auch heute Abend. "
Ich möchte Eure Hauptspeise sein. Die Speisen, an denen man eigentlich gar nicht kosten darf, sind doch die, die den meisten Reiz ausüben, meint Ihr nicht?
", flüsterte sie ihre Gedanken in die Stille zwischen ihnen und spürte, wie sich ihr Atem dezent beschleunigte. Ihre dunklen Augen lagen hungrig auf seinen Lippen, schafften kaum noch an Absprung zu seinen Augen. Er hatte so viel gesehen, so viel gekostet. Seine Erfahrung machte sie an, gab ihr ein Versprechen, dass er sie zu verwöhnen wusste. Dass er sie zu schätzen wusste, im Gegensatz zu ihrem eigenen Mann. Und vielleicht war das sogar der größte Reiz an der Sache. "
Vernunft ist etwas, was ich diese Nacht lieber außen vor lassen würde. Stattdessen wünsche ich mir Abenteuer und Leidenschaft, Kontrollverlust und ein Hauptmahl, das alles andere in den Schatten zu stellen vermag
", waren es die Worte, die Nadir an seinem Platz hielten. Für einen kurzen Moment fragte sie sich, wie bedürftig sie auf ihn wirken musste, doch seine Körpersprache zeigte, dass es ihm ähnlich erging. Er wollte nicht wirklich gehen. Er wollte nicht vernünftig sein. "Außer, ihr habt kein Interesse daran, eure Vernunft zu vergessen...
", forderte sie ihn leise heraus und berührte mit ihrem nackten Fuß sein Bein, das nur bedeckt von leichten Leinen war. Sie befanden sich auf eine Art riesigem Sitzkissen, das fest genug war, damit es an Ort und Stelle blieb. Außerdem war es groß genug, um sich darauf auszubreiten, auch wenn noch immer ein Tablett mit Nüssen, Obst und Wein mit darauf stand. Ihr Fuß fuhr langsam an seinem Schienbein entlang, während sie ihr anderes Bein anwinkelte und dadurch eine offensichtlich laszive Pose einnahm, die einzig dazu gedacht war, ihren Schwager zu verführen.
