03-03-2026, 13:25 - Wörter:
Szeneninformationen
Charaktere: Muirín Henaghen & Cathal Fraser
Szeneneinstellung: feste Postreihenfolge
Datum: 10. Oktober 1016
Ort: Speisesaal der Frasers | Festung auf Kenmara
Tageszeit: 19:00
Szeneneinstellung: feste Postreihenfolge
Datum: 10. Oktober 1016
Ort: Speisesaal der Frasers | Festung auf Kenmara
Tageszeit: 19:00
"
Ich versuche nachzuvollziehen, wie das für Euch gewesen sein muss, aber ich glaube, dazu bin ich nicht in der Lage. Farben jedoch mit einfachen Worten zu erklären... Ich weiß nicht, ob ich das gekonnt hätte. Aber... Falls eure Schwestern auch nur ansatzweise Erfolg damit gehabt haben, kann ich Euch erzählen, dass ich rotes Haar habe. Das ist vermutlich das, was an meiner Erscheinung als erste auffällt
", erklärte sie und hoffte, dass er mit der Bezeichnung 'rot' etwas anfangen konnte. Sicher war sie sich nicht, aber ihr fiel auch nicht ein, wie man jemandem eine Farbe erklären sollte, der keine Referenz hatte. Das war schier unmöglich! Automatisch interessierte sie sich sehr dafür, ob der Versuch seiner Schwestern von Erfolg gekrönt gewesen war."
Ich könnte Euch bestimmt fünfzig Orte zeigen, an denen Ihr in meiner Heimat ungestört wärt
", gab sie lachend zu und erinnerte sich stumm daran, wie sie selbst diese Orte des Öfteren aufgesucht hatte. "Ich war quasi eine Meisterin, sie zu finden
", erklärte sie achselzuckend und lief neben dem jungen Mann her, während sie den Wind in ihrem Gesicht genoss. Er zerrte an ihren geflochtenen Zöpfen und an ihren Wimpern, sodass sie ständig das Gefühl hatte, sich mit ihrer anderen Hand zu schützen. "Das Wetter ist bei uns ähnlich unbeständig, wie es hier ist, glaube ich. Jedenfalls regnet es sehr viel. Aber dafür haben wir nicht so einen alles umfassenden Wind. Das hier ist wirklich speziell
", sagte sie grinsend und versuchte sich mit dem Gedanken anzufreunden, dass ihre Haare in Zukunft immer zerzaust aussehen werden. "Ihr könnt nicht schwimmen?
", fragte sie erstaunt. Aufgrund der Tatsache, dass die Burg der Familie Fraser direkt an den Klippen lag, war sie davon ausgegangen, dass hier jeder schwimmen konnte, allerdings waren die Felsen so spitz und hoch, dass es vermutlich kaum einen direkten Weg zum Wasser gab. Zumindest hatte sie bisher noch keinen gefunden. "Gibt es denn überhaupt einen Weg zum Meer hinunter?
", fragte sie neugierig und überlegte, ob man für die heißen Quellen in ihrer Heimat überhaupt schwimmen können musste. Die meisten Quellen waren glücklicherweise weder besonders groß, noch besonders tief, sodass das Ertrinken in ihnen eher unwahrscheinlich war.

