17-03-2026, 10:31 - Wörter:
Die Gefahr entdeckt zu werden befeuerte ihre Begierde auf kaum auszuhaltende Art und Weise. Sie konnte spüren, wie sich in ihrem Körper all die Anspannung der letzten Jahren löste, wie sich ihre Muskeln entspannten und ihr Blick endlich klarer wurde. Sie war keine Frau, die immer nur zurückstecken würde, sie würde sich nehmen, was sie wollte. Sie war eine Königin und sie wollte als solche behandelt werden! Sie wollte, dass man ihr jeden Wunsch von den Augen ablas, so wie es ihr Schwager in diesem Moment tat. Und er wusste genau, was er tat. Ein leises Stöhnen entfuhr ihren Lippen, als er den Kuss löste und sich über ihren Körper weiter nach unten arbeitete. Jedes Fleckchen Haut, auf dem er einen Kuss platzierte, fing an zu kribbeln und nach mehr zu schreien. Sie explodierte förmlich, ohne, dass er seine Kunst überhaupt angefangen hatte. Ihr Atmen wurde lauter, schneller. Sie konnte seine Zunge und seine Hände spüren, wusste nicht mehr, wo oben und unten war, ob er sie nun mit den Fingen oder der Zunge verwöhnte. Sie verlor die Orientierung und gab sich vollständig seinen geübten Händen hin. Ihr Kopf sank nach hinten in die Kissen und sie genoss. Es war das erste Mal seit langer Zeit, dass sie im Mittelpunkt stand. Dass man sie verwöhnte, wie es sich gehörte. Ridvan hatte seine eigene sexuelle Lust schon lange eingestellt, dabei haben sie vor vielen Jahren durchaus gut miteinander harmoniert. Es fühlte sich nie so schmutzig und verboten an, wie es sich jetzt gerade anfühlte, aber das war ihr nie als negativ vorgekommen. Ridvan war ein anständiger Liebhaber gewesen, hatte immer Rücksicht auf sie und ihre Gefühle genommen, doch jetzt, viele Jahre später, wollte Yasirah nicht mehr anständig sein. Sie wollte nicht mehr, dass man Rücksicht auf sie nahm. Sie wollte nur, DASS man SIE nahm. Als Frau und als Geliebte.
"
"
Ich will alle Arten kennen lernen
", flüsterte sie leise zwischen ihrem stockendem Atem. Ihre Finger krallten sich in seine dunklen Haare. Sie wollte noch nicht, dass es schon vorbei war, doch er war zu talentiert, um noch viel länger zu warten, also entschied sie, diesen Moment kurzzeitig zu unterbrechen. Sie wollte mehr, als nur ihre eigene Befriedigung. Sie selbst rutschte ein wenig runter, sodass sie nun beinahe vollständig unter seinem muskulösen Körper lag und zog ihn gleichzeitig an seinem Hals ein wenig nach oben. Ihre Lippen trafen die seinen, die nun nicht mehr nach Wein und Obst schmeckten, sondern nach ihrer eigenen Lust. Es entfachte noch mehr das Feuer in ihr, als sie ihn in einen leidenschaftlichen Kuss verwickelte, während gleichzeitig ihre Hände sich an seiner Hose zu schaffen machten. Dabei konzentrierte sie sich nicht nur auf den Knopf, der das Stückchen Stoff noch an Ort und Stelle hielt, sondern bewegte ihre Hand auch immer wieder so, dass er genau wusste, auf was sie abzielte. Sie wollte ihn voll und ganz. Sie wollte ihn in sich spüren und die volle Erfüllung gemeinsam mit ihm erleben.
